Im SRG-Wahlbarometer kippt die FDP auf die Verliererseite - Blick

Letztes SRG-Wahlbarometer: Die FDP kippt auf die Verliererseite

9.10.2019

Letztes SRG-Wahlbarometer: Die FDP kippt auf die Verliererseite

Noch im Frühling 2019 waren FDP und SP gleichauf im SRG-Wahlbarometer. Doch der Wind hat gedreht im Klimawahljahr 2019. Plötzlich gesellen sich die Freisinnigen zur SVP.

FDP-Chefin Petra Gössi hatte die SP überholen wollen, jetzt muss sie zufrieden sein, wenn ihre Partei nicht allzu viel verliert.

Gewinner sind die Ökoparteien. Mit einem Wähleranteil von 10,7 Prozent und einem Plus von 3,6 Prozentpunkten etablieren sich die Grünen auf dem Niveau der CVP (zum Abschneiden der anderen Parteien siehe Box). Die GLP kommt im neusten Wahlbarometer auf einen Anteil von 7,3 Prozent (+2,7 Punkte).

Auch der frühere Parteichef Philipp Müller (67) bezeichnete den Ökokurs im BLICK-Interview jüngst als «goldrichtig».

Die Vermutung liegt nahe, dass sich noch mehr FDP-Sympathisanten von den Freisinnigen abgewendet hätten, hätte die Gössi-Partei nicht eine Öko-Kurskorrektur vorgenommen. Das «FDP – Fuck de Planet»-Image hing nach der völligen Verwässerung des CO2-Gesetzes Ende 2018 bleischwer an der Partei. Und die Notwendigkeit, gegen die Klimaerwärmung vorzugehen, ist in breiten Teilen der Bevölkerung Konsens. Dem kann sich die FDP nicht entziehen.

Sorgen um ihren Bundesrat machen müsste sich aber nicht die CVP. Es wäre die FDP, die mit zwei Bundesratssitzen als übervertreten kritisiert werden dürfte. Hier wackelte der Sitz von Ignazio Cassis (58), da Karin Keller-Sutter (55) erst gerade in die Landesregierung gewählt wurde und die Zufriedenheit mit ihrer Arbeit gross ist. CVP-Chef Gerhard Pfister (57) könnte sich bei diesem Ergebnis somit zurücklehnen.

Auch Albert Rösti (52) dürfte bei einem solchen Abschneiden zufrieden sein. Denn die SVP bleibt mit 27,3 Prozent Wähleranteil (–2,1 Punkte) nicht nur klar die stärkste Partei der Schweiz. Angesichts früherer Umfragen mit gegen drei Prozentpunkten Wählerverlust ist er im Klimawahljahr mit einem blauen Auge davongekommen. Mit diesem relativen Erfolg im Rücken könnte auch er mit dem Gedanken spielen, den Posten des Parteipräsidenten für jemand anderen frei zu machen. Dies zumal das Wahlbarometer bei der SVP das Problem sieht, dass die Partei kaum mehr Junge für sich gewinnen könne, während die älteren Wähler wegsterben. Keine gute Ausgangslage für spätere Wahlen.

Da die Mitte-Allianz mit der CVP vor Jahren scheiterte und sich das Verhältnis zu den Christdemokraten abgekühlt hat, dürfte man gespannt sein, ob sie bei der GLP-Fraktion oder bei den Freisinnigen anklopft. Erstere könnte für die bodenständige BDP bei vielen Themen zu progressiv sein.

Weiterlesen: BLICK

Frau Goessi schwadroniert hin und her. Die FDP_Liberalen hat mit der co2steuer ganz genau linke Politik gemacht zulasten der Arbeiter und der Wirtschaft. Es gibt keinen Unterschied mehr zur Politik à la Gössi und der GLP. wahlench19 wahlch19 Die FPD hat diese Rolle schon seit Jahren zu Recht. Ich habe die Nase vom Slalomkurs von Gössi gestrichen voll, übernehme Verantwortung und wähle SVPch svpzh

Selber schuld. Kippt alle Politiker und Parteien.

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