Konsum - Detailhandel, Uber

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«Die Schweiz ist zu reich»: Warum Uber, Airbnb und Co. unbeliebte Arbeitgeber sind

«Die Schweiz ist zu reich»: Warum Uber, Airbnb und Co. unbeliebte Arbeitgeber sind.

21.05.2020 16:28:00

«Die Schweiz ist zu reich»: Warum Uber , Airbnb und Co. unbeliebte Arbeitgeber sind.

Erstmals zeigt eine Studie, wie häufig die Schweizer Bevölkerung über Airbnb, Uber und Co. ihre Brötchen verdient. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur ein Bruchteil arbeitet für internetbasierte Plattformen. Die Trendforscherin Karin Frick erklärt, warum das so ist und was es für den grossen Boom bräuchte.

. Auf den Monat runter gerechnet sind das folglich 487 Franken.«Plattformen wie Uber haben viel Goodwill verspielt, weil die Leute unter teils prekären Bedingungen und auf eigenes Risiko für das Unternehmen arbeiten sollen.»»Karin Frick, Trendforscherin Gottlieb Duttweiler Institut

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Die Sharing-Angebote seien aber grundsätzlich eine gute Sache. «Sie verkörpern den Trend hin zu einem bewussteren Konsum», sagt Frick, fügt aber hinzu: «Plattformen wie Uber haben aber viel Goodwill verspielt, weil die Leute unter teils prekären Bedingungen und auf eigenes Risiko für das Unternehmen arbeiten sollen.»

Damit tatsächlich mehr Schweizerinnen und Schweizer mit Uber, Airbnb und Co. Geld verdienen, müsste sich vor allem deren Struktur ändern, so die Trendforscherin: «Diese Plattformen dürften sich nicht mehr als Monopolisten im Markt platzieren und die gesamten Gewinne kontrollieren und einstreichen.»

Nur ein Bruchteil der Schweizerinnen und Schweizer haben je für Uber oder ähnliche Plattform-Angebote gearbeitet.Bild: APFrick sieht grosses Potential in Sharing-Plattformen mit einer genossenschaftlichen Struktur. «Die Plattform würde dann lediglich die technische Infrastruktur bereitstellen, der Profit würde aber gleichmässig unter den Mitarbeitenden aufgeteilt werden.»

Gut möglich, dass sich solche Angebote in Zukunft formen werden. Denn die Idee des Teilens habe extrem Potenzial, sagt Frick. «Das sieht man beispielsweise auch in der Fashion-Branche. Der ökologische Druck, Kleidung zu tauschen und so länger zu nutzen, anstatt neu zu kaufen, steigt.»

*zur StudieDie Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2019 erhielt zum ersten Mal ein Modul zurinternetbasierten Plattformarbeit. 11'500 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz wurden dazu befragt. Die Arbeitsformen sind sehr schwach verbreitet und schwer abzugrenzen. Die vom BfS präsentierten Ergebnisse sind als Schätzungen zu betrachten (beispielsweise liegt das Konfidenzintervall für den Anteil der Bevölkerung, der Plattformarbeit leistet [Schätzung: 0,4%], zwischen 0,3 und 0,5%).

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