Was die Rolex von Stöckli mit dem Verbot von Tabakwerbung zu tun hat – so war die «Arena»

Was die Rolex von Stöckli mit dem Verbot von Tabakwerbung zu tun hat – so war die «Arena».

Srf-Arena, Tabakwerbeverbot

29.01.2022 08:53:00

Was die Rolex von Stöckli mit dem Verbot von Tabakwerbung zu tun hat – so war die «Arena».

In der Abstimmungsarena brillierte SP-Ständerat Hans Stöckli mit verschmitztem Charme. Bundesrat Berset war mit seinen lauwarmen Argumenten keine grosse Hilfe für die Gegner des Verbots.

zu verbieten. «Dort herrscht seit 1991 ein komplettes Werbeverbot für Tabakprodukte. Doch die Raucherquote ist höher als in der Schweiz.»Ein Vergleich, den Moderator Brotz so nicht stehen lassen kann. Egger vermische da zwei Dinge miteinander, tadelt er. Brotz korrigiert: In Frankreich sei die Raucherquote zwar insgesamt höher als in der Schweiz. Aber laut OECD sei sie seit der Einführung von Werbeverboten gesunken. «Das zeigt doch: Das Verbot wirkt.» Egger kann sich gerade noch fangen, indem er ausführt, dass andere Faktoren massgeblicher seien, ob die Leute rauchen oder nicht. Die Werbung habe da einen kleinen Einfluss.

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SandroBrotz Herr Stöckli. Sie erwähnten die USA als Beispiel betreffend Tabak oder Alkohol. Nach aussen sieht das immer gut aus wie es dort gesetzlich praktiziert wird. Aber wer mit jungen Menschen dort verkehrt, sieht auch das die Folge daraus noch extremer aussieht, was noch mehr kostet.

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Werbung zu verbieten. «Dort herrscht seit 1991 ein komplettes Werbeverbot für Tabakprodukte. Doch die Raucherquote ist höher als in der Schweiz.» Ein Vergleich, den Moderator Brotz so nicht stehen lassen kann. Egger vermische da zwei Dinge miteinander, tadelt er. Brotz korrigiert: In Frankreich sei die Raucherquote zwar insgesamt höher als in der Schweiz. Aber laut OECD sei sie seit der Einführung von Werbeverboten gesunken. «Das zeigt doch: Das Verbot wirkt.» Egger kann sich gerade noch fangen, indem er ausführt, dass andere Faktoren massgeblicher seien, ob die Leute rauchen oder nicht. Die Werbung habe da einen kleinen Einfluss. Anders sieht das Stöckli. Er macht ein Beispiel: «Natürlich habe ich meine Rolex nicht wegen Roger Federer gekauft», sagt er. Doch steter Tropfen höhle den Stein. Ein Jugendlicher sehe sich an einem Samstag 68 Mal mit Tabakwerbung konfrontiert. Das Risiko zu rauchen hänge massiv davon ab, in welchem Werbeumfeld man ist. Brotz hört den Ausführungen von Stöckli zu, unterbricht ihn dann, als dieser zum nächsten Argument ansetzen will. Der SRF-Moderator hält dann aber inne und fragt bei Stöckli nach: «Ist das wirklich eine Rolex?» Was Stöckli bejaht und Noser mit der Frage: «Die vermag Rolex?», quittiert. Video: srf Das Rolex-Beispiel nimmt Yvonne Gilli, die Präsidentin der Ärztevereinigung FMH nochmals auf. In der Werbung für Rolex gehe es eben nicht primär um die Uhr, sondern um Roger Federer. Er sei es, der den Leuten im Kopf bleibe. So sehr, dass man schliesslich Roger Federer mit einer Rolex assoziiere. Und dasselbe passiere mit Tabakwerbung bei Minderjährigen. Natürlich werden nicht direkt Zigaretten beworben. Sondern ein Lebensgefühl, eine coole Gruppe, etwas, das die Jungen mit der Zigarette assoziieren können. Zum Schluss wird Gilli klar: «Über die Hälfte der nikotinabhängigen Menschen haben als Jugendliche zu rauchen begonnen. Wir wissen, dass Einschränkungen der Werbung hier wirksam sind.» DANKE FÜR DIE ♥ Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren (Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen) 5 CHF