Waffen frisch ab 3D-Drucker – 5 Fragen und Antworten zu «Ghost Guns»

25.06.2022 18:09:00

«Ghost Guns» – die gefährlichen Waffen aus dem 3D-Drucker.

Waffen, Waffenrecht

«Ghost Guns» – die gefährlichen Waffen aus dem 3D-Drucker.

Waffen -Enthusiasten haben einen Weg, wie sie trotz strengen Waffen gesetzen an Waffen kommen: Sie drucken sie einfach aus.

Die erste 3D-gedruckte Feuerwaffe wurde 2013 von der Organisation «Defense Distributed» insEine weitere bekannte Organisation ist «Deterrence Dispensed». Aus ihrer Feder stammt das populäre Modell FGC-9. Der Waffendesigner, bekannt unter dem Pseudonym «jstark1809», setzte sich die Bedingung, dass die Waffe ohne ein einziges potenziell reguliertes Waffenteil hergestellt werden könne. Im Gegensatz zum «The Liberator», ist die Bauanleitung der FGC-9 verfügbar, ohne je mit rechtlichen Problemen konfrontiert worden zu sein.

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Daten .Damit das Gesetz in Kraft tritt, muss es noch von Präsident Joe Biden unterzeichnet werden.02:05 Video Aus dem Archiv: Amoklauf in Texas Aus Tagesschau vom 26.», es galt vielen als «amerikanische Revolution».

Sie führen zu Online-Communitys von Waffen-Enthusiasten, die sich über die Herstellung von eigenen Waffen austauschen. So stellen sie selber Designs her, teilen diese und zeigen sich auf Fotos oder Videos beim Ausprobieren der Waffen. Zuvor hatte bereits der US-Senat zugestimmt. Die erste 3D-gedruckte Feuerwaffe wurde 2013 von der Organisation «Defense Distributed» ins Leben gerufen. abspielen. Diese bezeichnet sich als «das erste private Verteidigungsunternehmen im Dienste der Allgemeinheit» und veröffentlichte die Baupläne einer Pistole, die sie «The Libero» taufte. Bloss ein «Reförmchen» Box aufklappen Box zuklappen SRF-Korrespondent Jan Baumann hat die Gesetzesänderung nicht als «grossen Wurf» bezeichnet, als bekannt wurde, dass sich 20 Senatorinnen und Senatoren auf einen Kompromissvorschlag geeinigt hatten. Obwohl sich mit der Veröffentlichung der Baupläne sofort die US-Justiz einschaltete, sind die Pläne bis heute verfügbar und bereits Millionen Mal heruntergeladen worden. Sie sorgten für die Kriegskasse.

Eine weitere bekannte Organisation ist «Deterrence Dispensed». Der Vorstoss im Senat sei trotzdem ein bemerkenswertes Signal. Konkret geht es um ein Gesetz, das seit 1913 die Erteilung von Genehmigungen für das Tragen verdeckter Waffen auf Personen beschränkt, die Grund zu der Annahme haben, dass sie sich verteidigen müssen, zum Beispiel aufgrund ihres Berufs oder einer Bedrohung. Aus ihrer Feder stammt das populäre Modell FGC-9. Der Waffendesigner, bekannt unter dem Pseudonym «jstark1809», setzte sich die Bedingung, dass die Waffe ohne ein einziges potenziell reguliertes Waffenteil hergestellt werden könne. Die Tat hatte im ganzen Land Entsetzen ausgelöst. Im Gegensatz zum «The Liberator», ist die Bauanleitung der FGC-9 verfügbar, ohne je mit rechtlichen Problemen konfrontiert worden zu sein. Die mächtige Waffenlobby, die National Rifle Association (NRA), begrüsste umgehend einen «Sieg». Die FGC-9 mit all ihren einzeln Komponenten. Joe Biden betonte, «nach 28 Jahren Stillstand» bei den Waffengesetzen hätten Vertreter beider Parteien nun gehandelt, um sich «der Plage der Schusswaffen-Gewalt» entgegenzustellen. Das, weil er nicht eine Revolution gestartet hatte, sondern etwas viel Wirkungs­volleres: eine Evolution.

Bild: JStark1809 / Deterrence Dispensed «jstark1809» hat damit sein Ziel erreicht, steht ja die Abkürzung von FGC für «Fuck Gun Control», die Zahl 9 für 9-Milimeter-Munition. Von der Community wird er dafür gefeiert, leben tut er allerdings nicht mehr. Kinder in Schulen und Gemeinschaften werden deswegen sicherer sein», sagte Biden. Zwei Tage nachdem die Polizei nach einem Tipp sein Zuhause durchsucht hatte, wurde er tot im Auto vor seinem Elternhaus gefunden. Die Polizei hatte bei der Durchsuchung nichts strafrechtlich relevantes gefunden. Das von Biden und anderen Demokraten geforderte Verbot von Sturmgewehren ist in dem Gesetzestext nicht enthalten. Sein Tod konnte nicht abschliessend geklärt werden.) Im Grunde lief der Prozess vollautomatisch: Die Politiker der Republikanischen Partei hörten auf, im Hauptberuf Politiker zu sein.

Wer steckt hinter dem Angebot? «Sky News» hat mit einem Mitglied einer solchen Online-Community gesprochen. Zudem geht es darum, Gesetze aus Bundesstaaten auszuweiten, die es ermöglichen, potenziell gefährlichen Personen Waffen abzunehmen. Hinter der Bewegung stecke keine zentralisierte Bewegung, erklärt dieses. Was jedoch alle 3D-Waffen-Enthusiasten verbinde, sei das Bedürfnis, die eigene Freiheit zu beschützen und dies auch anderen zu ermöglichen. Widersprüchliches Signal des Supreme Courts Box aufklappen Box zuklappen Mitten in der Debatte über Schusswaffen-Gewalt weitete das Oberste Gericht der USA das Recht auf das Tragen von Waffen in der Öffentlichkeit am Donnerstag aus. Eine der bekanntesten Gruppen, der auch «jstark1809» angehörte, ist «Deterrence Dispensed». Die Gruppe fördert und vertreibt 3D-gedruckte Feuerwaffen, Bauanleitungen, Waffenteile, sowie handgeladene Patronen. Zwei Männer hatten dagegen geklagt. Die wichtigste Ressource für Politik­darsteller sind: Bühnen.

Im Trailer zur Gruppe «Deterrence Dispensed» werden diverse selbst hergestellte Waffen demonstriert. Video: Eine weitere Community, welche Bauanleitungen anbietet, ist «AWCY» (kurz für: «Are We Cool Yet»). In anderen Teilen der USA gibt es dagegen kaum Einschränkungen. Auf ihrer Website bezeichnen sie sich nicht als Waffen-Hersteller, sondern als Künstler, womit sie sich selbst einen legalen Deckmantel kreieren. Denn sie argumentieren: «Kunst ist freie Meinungsäusserung und darf nicht angetastet werden. Die Entscheidung des Gerichts fiel sechs zu drei aus – die drei als liberal geltenden Richter schlossen sich der konservativen Mehrheit nicht an.» Das eigenständige Herstellen von Feuerwaffen stelle eine «moderne künstlerische Ausdrucksform» dar. (Kein Wunder, sind in den USA konservative Medien und Politiker oft über Wochen auf abseitige Themen fixiert: etwa den angeblichen « Krieg zur Abschaffung von Weihnachten ».

Aus diesem Grund biete AWCY interessierten Einzelpersonen Anleitungen, Inspirationen und eine Community zum Austausch von Ideen. Auch für Schulsicherheit sind Mittel vorgesehen. Im Rahmen dieser Kernüberzeugung betreut AWCY auch einen YouTube-Kanal, auf dem die neusten verfügbaren und druckbaren Waffen vorgestellt werden: Ein Trailer zu einer Waffe, die vor 5 Monaten neu ins Sortiment von «AWCY» aufgenommen worden war. Video: YouTube/AWCY Arms Wie einfach kann man eine Waffe 3D-drucken? So einfach gestaltet sich die Herstellung einer eigenen Waffe dann doch nicht, sagt Rajan Basra, Senior Research Fellow am International Centre for the Study of Radicalisation am King's College London gegenüber «Sky News».. Jeder Schritt im Herstellungsprozess beinhalte ein mögliches Hindernis – beginnend bei den Kosten für einen 3D-Drucker. Während man die billigsten bereits für 180 Franken erhält, muss man für die besseren mehrere Tausend Franken hinblättern. Anders ausgedrückt: Die Republikanische Partei verwandelte sich in Reality-TV.

Ein weiterer Irrglaube sei, dass 3D-Waffen komplett hinter verschlossenen Türen hergestellt werden können, so Basra weiter. In vielen Fällen reichen die vom 3D-Drucker gedruckten Plastikteile nämlich nicht aus. Aufgrund der entstehenden Hitze wird beispielsweise für den Lauf der Waffe ein Metallteil empfohlen. Solche Waffen – wie beispielsweise die FGC-9 – werden dann als «Hybrid-Waffen» bezeichnet. Sie sind um einiges robuster als reine Plastikwaffen wie «The Liberator». In der Tat sassen die republikanischen Prominenten, die ins Anti-Trump-Lager wechselten, alle nicht im Parlament.

Eine Visualisierung des «The Liberator», eine Einzelschuss-Waffe. Bild: wikimedia commons/kamenev Während die FGC-9 ohne regulierte Metallteile auskommt, werden für andere Modelle Komponenten benötigt, die je nach Land nicht legal zu beschaffen sind. Wurden bereits Verbrechen mit 3D-gedruckten Waffen begangen? Ja. Am bekanntesten ist wohl der Amokläufer, der 2019 im deutschen Halle zwei Menschen getötet und zwei schwer verletzt hatte. Über Jahre hinweg hatte der rechtsextreme Stephan B. Sie fingen an, mit allem, was sie an Tricks gelernt hatten, für etwas zu kämpfen, was sie noch nie in ihrem Leben getan hatten: für die Wahl der Demokratischen Partei und ihres Kandidaten Joe Biden.

sein Arsenal an Waffen ausgebaut und unter seinem Bett versteckt. Bei der Attacke hatte er sieben selbstgebaute Feuerwaffen bei sich. Die Waffen baute er mehr oder weniger anhand selbst erstellter Pläne, liess sich aber von bekannten Waffenplänen, wie dessen von «jstark1809», inspirieren. Alle dafür benötigten Waffenteile bestellte er sich legal aus dem Internet oder in Baumärkten. Eine Waffe stellte er aus selbst gedruckten Teilen her, nachdem er sich für 100 . Aber, so Kissinger, die zentrale Eigenschaft einer revolutionären Kraft ist, dass sie die gültigen Regeln nicht anerkennt.