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Nicht alle bekommen ein Zertifikat: Genesene fühlen sich ungerecht behandelt

Nicht alle bekommen ein Zertifikat: Genesene fühlen sich ungerecht behandelt.

23.09.2021 08:38:00

Nicht alle bekommen ein Zertifikat: Genesene fühlen sich ungerecht behandelt.

Sie haben nachweislich Antikörper, bekommen aber ohne Impfung kein Covid-Zertifikat. Viele Leute, die das Virus hatten, hoffen deshalb auf neue Regeln.

Sie sind frustriert: Genesene, die trotz durchgemachter Coronainfektion kein Zertifikat beantragen können. Nachdem CH Media über einen Mann berichtet hatte, der sich nicht impfen lassen will, weil zwei Antikörpertests bei ihm hohe Werte ergaben, meldeten sich zahlreiche Leserinnen und Leser. Alle sind in der gleichen Situation: Sie sind an Corona erkrankt, machten einen Antikörpertest und zweifeln aufgrund dessen Resultat am Nutzen der Impfung.

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Das Zürcher Impftram am Bellevue.Bild: keystoneEine Leserin sagt: «Immer wieder höre ich, dass ich eine Impfgegnerin sei. Das ist mir unangenehm. Ich habe zwei Mal meine Antikörper bestimmen lassen. Wären diese tief, hätte ich kein Problem mit einer Impfung.»

Ähnlich beschreibt es ein Leser: «Auch wenn es sehr selten ist, kann eine Impfung zu ungewünschten körperlichen Reaktionen führen. Solange ich aufgrund der durchgemachten Erkrankung geschützt bin, will ich dieses Risiko nicht eingehen. Ich sehe nicht ein, weshalb ich mich bloss fürs Zertifikat impfen lassen soll.» Beide kritisieren: Genesene werden aktuell benachteiligt. headtopics.com

>> Coronavirus: Alle News im LivetickerDieser Protest dürfte in nächster Zeit zunehmen, wenn bei immer mehr Genesenen das Covid-Zertifikat abläuft. Nach ihrer bestätigten Infektion mittels PCR-Test ist es ein halbes Jahr gültig. Bei Geimpften ist das Zertifikat hingegen ein Jahr lang gültig. Diese Regelung gerät in Kritik. In den vergangenen Monaten sind Studien erschienen, die auf eine längere Immunität der Genesenen verweisen.

Schutz der Genesenen hält länger an als angenommenMitte Juli veröffentlichten italienische Wissenschafterinnen und Wissenschafter in der Fachzeitschrift «Nature» ihreResultateaus der kleinen Gemeinde Vò in Norditalien. Aus dieser stammt das erste offizielle italienische Covid-Todesopfer. Kurz nachdem das Virus in Vò grassierte, riegelten die Behörden den Ort ab.

Ein Forscherteam der Universität Padua reiste an, um die Einwohner zu testen. Dies wiederholten sie im Mai und November 2020. Dabei zeigte sich, dass die meisten Genesenen auch neun Monate nach der Infektion noch Antikörper gegen Sars-CoV-2 aufwiesen. Die Konzentration war nur leicht zurückgegangen.

Ein Forschungsteam um Andreas Radbruch zeigte auf, dass zwar die Antikörper (rot) nach einer Infektion stark abfallen. Dafür speichert der Körper im Knochenmark sogenannte Plasma-Gedächtniszellen (blau), die bei Bedarf erneut Antikörper produzieren. headtopics.com

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grafik: ch mediaKurz zuvor fassten Wissenschafter der Charité Berlin ebenfalls in «Nature» neue Forschungsergebnisse zusammen. Ihr Fazit: Genesene weisen mindestens innerhalb des Untersuchungszeitraums von einem Jahr eine stabile Immunität auf. Einer der Autoren war der Immunologe Andreas Radbruch. Gegenüber CH Media

hielt er fest:«Die meisten Genesenen sind höchstwahrscheinlich für viele Jahre geschützt.»Dies, weil Forschende bei ihnen Plasmazellen im Knochenmarkt fanden, die auch Jahre später noch Antikörper produzieren können. Gegenüber SRF gab das Bundesamt für

diese Woche bekannt, dass aufgrund der neuen Studien die Verlängerung der Zertifikate für Genesene geprüft würden. Weiterlesen: watson News »

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