Nachtclubs sammeln Kontaktdaten quasi für den Mülleimer

13.01.2022 13:31:00

Nachtclubs sammeln Kontaktdaten quasi für den Mülleimer.

Coronavirus, Gesundheit

Nachtclubs sammeln Kontaktdaten quasi für den Mülleimer.

In den Nachtclubs werden weiterhin Kontaktdaten gesammelt, obwohl sie in den allerwenigsten Fällen verwendet werden. Helfen könnte SwissCovid.

Zahlen zur SwissCovid-AppAktive Apps laut Bundesstatistik. Im Januar 2021 gab es eine Meldelücke, wir zeigen deshalb den 21-Tage-Schnitt an.daten:bfsInfektionsherde landen kaum noch beim Contact TracingMit dem vorgeschlagenen Quarantäne-Regime ergibt das aber in den allermeisten Fällen wenig Sinn: Wenn jemand am Freitagabend die Hüften schwingt und am Montag positiv getestet wird, dann führt das nicht mehr zu Quarantänisierung von allen Partygästen. Die 5-Tage-Dauer gilt ab dem Zeitpunkt des Kontakts – sprich: Freitagabend. Bis alle Partygäste theoretisch gesehen von den Behörden kontaktiert wurden, werden weitere Stunden bis Tage vergangen sein. Kommt dazu: Seit Silvester werden ohnehin nur noch die engsten Kontakte in die Quarantäne geschickt.

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Oh, da fallen mir doch gleich einige Behörden ein, die gerne im privaten Müll der Bürger wühlen. Aber hey, alles kein Problemli, niemensch hat was zu verbergen, gell? Der Ansatz mit der SwissCovid-App ist gleichwohl sinnlos. Die Erzeugung und Übermittlung des Codes für eine Alarmierung erfolgt genau gleich mit zu grosser Verzögerung. Die Eingabe des Code ist zudem optional.

Dieser Akkufresser kommt mir nicht mehr aufs Handy. Bin ja für Umweltschutz.

Martin Blatter, Mitgründer von Threema, arbeitet für die ArmeeMartin Blatter, IT-Entwickler, erhält für die Nachrichten-App Threema quasi das Gütesiegel der Schweizer Armee. Dafür musste er gegen den Schweizer Überwachungsdienst gewinnen.

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Bis heute bleibt aber die Regel: Clubs müssen den Behörden melden können, wer wann auf der Tanzfläche stand. Zahlen zur SwissCovid-App Aktive Apps laut Bundesstatistik. Das Spiel hiess vielleicht «Summer Games» oder «Pitstop», das spielt heute keine Rolle mehr. Im Januar 2021 gab es eine Meldelücke, wir zeigen deshalb den 21-Tage-Schnitt an. September benötigen Bürger aus Serbien ein Impfzertifikat oder eine Sondergenehmigung, um in das spanische Hoheitsgebiet einzureisen, aber bisher haben die Behörden nach eigenen Angaben noch keinen Antrag von Djokovic erhalten», schrieb der Tennis-Journalist Gaspar Ribeiro Lança dazu auf . daten: bfs Infektionsherde landen kaum noch beim Contact Tracing Mit dem vorgeschlagenen Quarantäne-Regime ergibt das aber in den allermeisten Fällen wenig Sinn: Wenn jemand am Freitagabend die Hüften schwingt und am Montag positiv getestet wird, dann führt das nicht mehr zu Quarantänisierung von allen Partygästen. Von da an liessen ihn Codes nicht mehr los. Die 5-Tage-Dauer gilt ab dem Zeitpunkt des Kontakts – sprich: Freitagabend. Der April startet dann so, wie der März aufhört: «Grüüsig», so die Devise.

Bis alle Partygäste theoretisch gesehen von den Behörden kontaktiert wurden, werden weitere Stunden bis Tage vergangen sein. Kommt dazu: Seit Silvester werden ohnehin nur noch die engsten Kontakte in die Quarantäne geschickt. Die Kontaktlisten wurden zu Beginn der Pandemie noch auf Papier geführt. Bild: watson Sprich: Die Kontaktdaten, die am Freitagabend von einem Club gesammelt werden, landen in dem Müll und werden gar nicht mehr fürs Contact Tracing genutzt. Erfasst werden müssen sie aber trotzdem, neue Quarantäneregel hin oder her: Der Bundesrat verzichtete oder vergass am Mittwoch, die Verordnung dazu anzupassen.

Und den Kantonen fiel es bislang nicht auf: «Wir haben die Frage zu den Auswirkungen des neuen Quarantäne-Regimes aufs Contact Tracing nicht diskutiert.» Max Reichen von der Berner Bar- und Clubkommission verteidigt im Gespräch mit watson den Sinn und Zweck des Contact Tracings. Jeder vernünftig denkende Mensch wisse, dass Epidemien so unter Kontrolle gebracht werden könnten. «Wir sind auch bereit, da unseren Beitrag zu leisten. Nur ist es jetzt weder zielführend noch angemessen, dass nur noch Clubs die Kontaktdaten erheben müssen», sagt Reichen.

Seine Aussage ist überspitzt: Neben Clubs müssen auch «andere Einrichtungen und Betriebe in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Freizeit und Sport» und einige wenige politische, religiöse und soziale «Veranstaltungen in Innenräumen» Daten ihrer Gäste sammeln. Die Sinnfrage führt aber überall zum selben Fazit: Die Kontaktdaten werden kaum noch fürs Contact Tracing genutzt. BAG will wieder für SwissCovid werben Reichen begründet seine Kritik damit, dass Nachtclubs deshalb sinnlosen Aufwand hätten: Sie müssten all die Fragen von Datenschutz, Technik und Durchführung der Kontaktdatenerhebung weiterhin betreiben, obwohl am Ende das gar nicht von den Behörden genutzt werde. «Bei 20'000 bis 30'000 Neuinfektionen pro Tag ist das gar nicht möglich. Die Behörden haben das ja selbst erkannt und die Quarantäneregeln angepasst.

Die Pflicht für die Clubbetreiberinnen und -betreiber blieb, so als ob man uns als angeblicher ‹Buhmann› der Pandemie piesacken wolle.» Video: watson/Jara Helmi Er fordert deshalb eine Korrektur der Pflicht: Sie müsse differenzierter sein und keine Branche benachteiligen. «Die ‹SwissCovid›-App ermöglicht ja das grundsätzlich: Ein enger Kontakt, egal ob's im öffentlichen Verkehr, im Nachtclub oder in einem vollen Restaurant passiert, wird fürs Contact Tracing erfasst», sagt Reichen. Sie kann aber, wie bereits erwähnt, dafür nicht genutzt werden: Die .