Coronavirus: Alle aktuellen News – lokal und global

14.01.2022 15:31:00

BAG meldet: 32'150 neue Corona-Fälle (+13 % zur Vorwoche) ++ neu im Spital: 151 (+5 %) ++ Tote: 20.

Coronavirus, Gesundheit

BAG meldet: 32'150 neue Corona-Fälle (+13 % zur Vorwoche) ++ neu im Spital: 151 (+5 %) ++ Tote: 20.

Corona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus -Lage in der Schweiz und weltweit.

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG)Strengere Maskenpflicht in beliebten Tiroler Skiorteneingeführt worden.Aufhebung von Quarantäne gemäss GDK-Vizepräsidentin zu frühDie Gesundheitsdirektorinnen und -Direktoren seien sich bei ihrer Besprechung am Morgen einig gewesen, dass die bestehenden Massnahmen zum jetzigen Zeitpunkt beibehalten werden sollten, sagte Ruiz.

Sie Situation ist gemässAlle Akteure des Gesundheitswesen - die Spitäler, die Ärztinnen und Rettungssanitäter müssten sich kontinuierlich auf diese Situation vorbereiten. Die Kräfte müssten gebündelt werden, um die Welle zu überstehen, sagte Ruiz, die Anstrengungen müssten in den nächsten Monaten noch einmal forciert werden, damit die Schweiz da raus komme.

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Wenn Corona auf das Grippevirus trifft – das steckt hinter «Flurona»Nun verbreitet sich auch das herkömmliche Grippevirus wieder häufiger. Über eine Doppelinfektion mit Sars-CoV-2 ist bisher wenig bekannt. Ihr so peinlich 😂😂😂 Keine Angst, Pfizer und Co haben bestimmt auch hier etwas im Köcher!

Kanton Luzern: Erstmals werden Kinder gegen Corona geimpft.Erstmals sind im Kanton Luzern am Mittwoch Kinder unter 12 Jahren gegen Corona geimpft worden. Rund 570 Buben und Mädchen hatten einen Termin. Wir haben den 8-jährigen Jonas begleitet. Was für kranke Spasten ihr seit dass noch zu promovieren, Kinder sind mehr von Influenza bedroht als durch Corona und ich sehe niemanden für die Influenzaimpfung bei Kindern zu werben, habt ih was zur Verteidigung zu sagen ? Was ist los mit euch ? 🤮

LUKS impft schon am ersten Tag 275 Kinder gegen Corona | zentralplusEs geht los! Das Luzerner Kantonsspital LUKS impft Kinder. Ab Mittwoch, 12. Januar, werden Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren geimpft. Clowns lenken

Quarantäne – Diese Corona-Massnahmen hat der Bundesrat beschlossenAb Donnerstag dauern Quarantäne und Isolation nur noch fünf statt zehn Tage, wie der Bundesrat beschlossen hat. Zudem will er die Gültigkeitsdauer des Zertifikats verkürzen. Könnte Ihr Reporter vor Ort evtl mal fragen, warum das Thema Long Covid bei solchen Massnahmen nicht berücksichtigt wird? Wirtschaftliche Auswirkungen sind ja immer grösser, auch wenn 'nur' 10% der positiv-Getesteten betroffen wären. Danke! Bundesrat = kriminelle nazi idioten. Noch grössere idioten sind die die all diese massnahmen unterstützen. Immunität nach Impfung mit Immunität nach Infektion gleichsetzen - wer glaubt, die Übung habe noch irgendetwas mit Wissenschaft zu tun, sollte sich wirklich mal um seriöse Information bemühen!

Problem verlagert sich zur Hauspflege – Bei der Spitex spitzt sich der Personalmangel wegen Corona zuObwohl Bundesrat Alain Berset neue Regeln für die Covid-Quarantäne erlassen hat, zeichnet sich im Gesundheit swesen keine Entspannung ab. Am deutlichsten zeigen sich die Engpässe bei der Spitex. WOW, da hat jemand nun auch Corona am Fußgelenk.

Corona-Faktencheck - Nein, im Wallis starben nicht zwei Personen an giftigem ImpfstoffEcht oder fake? Diese Frage stellt man sich angesichts der unzähligen Meldungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 und seinen Auswirkungen auf die Welt regelmässig. Hier erfährst du, was dahinter steckt. Thank you for information. Did you know that a Palestinian patient could not find medicine because of Israel? Corona-Faktencheck: Ja 20 Minuten berichtet nur gutes über die Impfung und Ja 20 Minuten möchte noch mehr Geld vom BR. Bald kommt die Pflicht für die Augenbinde…… damit niemand mehr sieht was in diesem Land vorgeht ! Ich schäme mich so abgrundtief für diese „neue angeordnete Normalität 2022“. Wir leben hier in einem gigantischen Zirkus! Das Wort um das beschreiben existiert noch nicht einmal !

Daten: bag.bereits Fälle gab, mir selbst sind bisher keine bekannt.Christian Glaus.zentralplus berichtetete ).

Grafik: pit, lea, meg. Liveticker: Corona National+International 14. «Die Wahrscheinlichkeit, sich mit beiden Viren gleichzeitig anzustecken, ist eher klein.01.2022 Schicke uns deinen Input BAG meldet: 32'150 neue Corona-Fälle In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) worden. «Wer sich mit Sars-CoV-2 oder dem Grippevirus ansteckt, liegt oft schon flach und ist dann einer doppelten Ansteckung weniger ausgesetzt, weil man zu Hause bleibt. Das sind 13 Prozent mehr als in der Vorwoche (7-Tages-Schnitt). Ihre Erfahrung zeigt, dass der spielerische Umgang bei Kindern sehr wichtig ist.

Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 151 Spitaleinweisungen (+5 Prozent). «Wenn, dann müsste man sich quasi zeitgleich mit beiden Viren anstecken, zum Beispiel zuerst mit dem Grippe- und eine Stunde später mit dem Coronavirus. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 67,8 Prozent. Gemeldet wurden 108'771 Tests.» Klein, aber nicht unmöglich. Deren Positivitätsrate lag bei 29,6 Prozent. 13:17 Strengere Maskenpflicht in beliebten Tiroler Skiorten Bild: keystone Wegen hoher Corona-Inzidenzen ist in den beliebten Tiroler Skiorten Kitzbühel, Ischgl und St. Zwischen Januar und März 2020 wurden. Die Impfstelle wird ihm danach mit einem farbigen Dinosaurer-Pflaster abgeklebt.

Anton in Österreich eine verschärfte Maskenpflicht im Freien eingeführt worden. Im Zentrum von Kitzbühel müssen seit Freitag FFP2-Masken getragen werden. Die Regelung gilt bis zum 23. Januar – dem letzten Tag der traditionellen Herren-Skirennen, die trotz hoher Corona-Zahlen vor 1000 Zuschauern abgehalten werden sollen. In Ischgl und St. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass sich die Eltern sich nicht um mögliche Infektionen oder eine Weiterverbreitung kümmern müssen.

Anton gilt eine ähnliche Regelung seit Donnerstag. Die beiden Orte liegen im Bezirk Landeck, wo die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100'000 Einwohner zuletzt bei rund 2900 stand. Im Bezirk Kitzbühel stand sie bei ungefähr 3400. Damit liegen diese Regionen weit über dem österreichischen Gesamtwert, der sich wegen der sich stark ausbreitenden Omikron-Variante zuletzt auf die Marke von 1000 zubewegte. (sda/dpa) 12:19 Aufhebung von Quarantäne gemäss GDK-Vizepräsidentin zu früh Bild: keystone Nach Ansicht der Vizepräsidentin der Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -Direktoren (GDK) wäre eine Abschaffung der Quarantäne oder der Isolation jetzt zu früh. Dies in einer speziellen Zubereitung niedrigeren Dosierung.

Derzeit gehe es darum, die Kapazitäten zu sichern, insbesondere die Verschiebung von Einsätzen oder die nationale Koordination von Patientinnen und Patienten. Wichtig sei es jetzt, den Höhepunkt der Welle gemeinsam zu überstehen, sagte Rebecca Ruiz am Freitag nach dem Treffen der GDK mit Gesundheitsminister Alain Berset vor den Medien. Die Regeln könnten geändert werden, sobald es die Situation zulasse. Die Gesundheitsdirektorinnen und -Direktoren seien sich bei ihrer Besprechung am Morgen einig gewesen, dass die bestehenden Massnahmen zum jetzigen Zeitpunkt beibehalten werden sollten, sagte Ruiz. Ruiz sprach stattdessen eher von Verschärfungen.

Wenn es die epidemiologische Lage erfordere, könnten die Kantone beispielsweise Grossveranstaltungen einschränken, um die Ausbreitung des Coronavirus zu limitieren. (sda) 12:08 Situation für ein Ende der Corona-Massnahmen noch zu "konfus" Sie Situation ist gemäss Rebecca Ruiz, Vizepräsidentin der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -Direktoren (GDK), derzeit zu unsicher, «zu konfus», um die Corona-Massnahmen zu reduzieren. Es werde noch ein paar schwierige Wochen geben. Es sei eine komplizierte und schwer zu erfassende Phase der Epidemie, sagte Ruiz am Freitag nach dem Treffen der Kantone mit Gesundheitsminister Alain Berset vor den Medien. Es sei wahrscheinlich, dass die fünfte Welle das Potential habe, das Gesundheitssystem ans Limit zu bringen, insbesondere - wenn Personal fehlt.

Alle Akteure des Gesundheitswesen - die Spitäler, die Ärztinnen und Rettungssanitäter müssten sich kontinuierlich auf diese Situation vorbereiten. Die Kräfte müssten gebündelt werden, um die Welle zu überstehen, sagte Ruiz, die Anstrengungen müssten in den nächsten Monaten noch einmal forciert werden, damit die Schweiz da raus komme. Es gebe Personen, die bei der dritten Impfung zögerten. Etwa, weil sie auf einen auf Omikron angepassten Impfstoff warteten. Bis es einen solche gebe, dauere es aber noch sehr lange - wenn denn überhaupt einer verfügbar sein werde.

Ruiz rief daher dazu auf, dass sich alle den Booster holten, um einen wirksamen Schutz vor Komplikationen zu haben. Die Kapazitäten in den Kantonen seien vorhanden, es gebe freie Plätze. Denn auch wenn Omikron eine weniger schlimme Erkrankung auslöse, müsse man dennoch davon ausgehen, dass trotzdem sehr viele Personen ins Spital müssten. Insbesondere wenn ältere Personen krank werden, die keine Immunität haben. Die Kantone seien daran, sich darauf vorzubereiten.

Auf Intensivstationen würden wieder Zusatzbetten eingerichtet, wenn es genügend richtig ausgebildetes Personal gebe. Derzeit gebe es rund 900 Betten auf den Intensivpflegestationen. (sda) 12:02 Testregime ist laut Behörden am Limit - Priorisierung notwendig Bild: keystone Laut Gesundheitsminister Alain Berset sind die Labors wegen der rekordhohen Corona-Fallzahlen am Limit. «Wir haben Probleme mit den Kapazitäten.» Deshalb werde zurzeit eine Priorisierung beim Testregime diskutiert.

Alleine in den vergangenen zwei Wochen sei eine Million Tests analysiert worden. Künftig soll das Testen von Risikopersonen, symptomatischen Menschen sowie dem Personal von Heimen, Spitälern und kritischen Infrastrukturen Vorrang haben, wie Berset am Freitag vor den Medien in Bern skizzierte. «Die Kantone kennen ihre Laborkapazitäten am besten», sagte der Gesundheitsminister. Gewisse Kantone hätten bereits gehandelt und die Pooltests eingeschränkt. Laut Rebecca Ruiz, Vizepräsidentin der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), werden Tests von symptomatischen Personen bereits heute in verschiedenen Kantonen priorisiert.

(sda) 11:11 Berset und die GDK-Spitze zu ihrem Treffen Laut Gesundheitsminister Alain Berset stehen der Schweiz wegen der Omikron-Welle schwierige Wochen bevor. Jedoch geht er davon aus, dass die bestehenden Massnahmen reichen. « Ich glaube, dass sich die Strategie des Bundesrats bisher bewährt hat.» Trotz rekordhoher Fallzahlen habe bisher auf Schliessungen verzichtet werden können, sagte Berset am Freitag vor den Medien in Bern nach dem ersten Treffen mit allen kantonalen Gesundheitsdirektoren und -direktorinnen in diesem Jahr. Das sei auch weiterhin das Ziel.

Es brauche aber klare Regeln. Zwar sei Omikron viel ansteckender als die vorangegangenen Coronavirus-Varianten, jedoch weniger gefährlich. Trotzdem gilt es laut Berset, vorsichtig zu bleiben. «Nicht alles ist geregelt, nicht alles ist unter Kontrolle.» Es bleibe eine Zeit der Unsicherheit und Wachsamkeit.

Weil die Immunität der über zwanzigjährigen Bevölkerung mittlerweile rund neunzig Prozent beträgt, zeigte sich der Gesundheitsminister aber im Hinblick auf die kommenden Wochen optimistisch: «Es wird gut kommen.» (sda) 11:33 Unbewilligtes Corona-Testzentrum in Reinach BL geschlossen Ein privates Corona-Testzentrum in Reinach BL hat auf Anordnung der Baselbieter Behörden per sofort schliessen müssen. Es konnte keine Bewilligung vorweisen. Zudem habe das Corona-Testzentrum ohne geprüftes Konzept gearbeitet, teilte der kantonale Krisenstab am Freitag mit. Mitarbeitende des Kantonsärztlichen Dienstes hatten den Betrieb am Donnerstag kontrolliert und die sofortige Schliessung angeordnet.

(sda) 11:09 Rund 100 Personen fordern Geld wegen Covid-Impfschäden Bild: keystone Rund 100 Gesuche um Schadenersatz und Genugtuung wegen mutmasslicher Covid-Impfschäden sind bisher beim Bund eingegangen. Das zuständige Innendepartement (EDI) ist auf kein Gesuch eingetreten. Die formellen Anforderungen seien bei keinem der Gesuche erfüllt worden, teilte das EDI am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Die Haftung des Bundes sei subsidiär. Allfällige Forderungen wegen Schäden müssten also zuerst beim Impfstoffhersteller, der Ärztin oder bei der Krankenversicherung geltend gemacht werden.

Das EDI bestätigte damit bestätigte einen Bericht der Medien von CH Media. Bei den Gesuchen wurden laut EDI die unterschiedlichsten gesundheitlichen Schäden geltend gemacht, etwa Migräne mit Sehstörungen, Inkontinenz, Blutdruck-Probleme oder eine Thrombose im Auge mit Verminderung der Sehschärfe. Es seien auch Bagatellen genannt worden wie starkes Schwitzen, Müdigkeit und Vergesslichkeit oder ein Taubheitsgefühl in den Händen während einer Stunde nach der Impfung. Wenn die Behörden für Schäden durch empfohlene Impfungen aufkommen müssen, teilen sich Bund und Kantone gemäss Epidemiengesetz die Kosten. (sda) 11:08 Schwedische Regierungschefin Andersson positiv auf Corona getestet Bild: keystone Schwedens Ministerpräsidentin Magdalena Andersson ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Ein Schnelltest sei positiv ausgefallen, teilte ihre Staatskanzlei am Freitag der schwedischen Nachrichtenagentur TT mit. Der 54-Jährigen gehe es den Umständen entsprechend gut. Sie befolge die in Schweden geltenden Corona-Vorgaben und werde bis auf Weiteres aus dem Homeoffice arbeiten. Ein PCR-Test soll die Infektion nun bestätigen. Die Sozialdemokratin Andersson hatte am Mittwoch im Reichstag in Stockholm an einer Debatte und einem anschliessenden Treffen mit den anderen Vorsitzenden der schwedischen Parlamentsparteien teilgenommen.

Im Anschluss wurden bereits zwei andere Parteichefs positiv getestet. Ein Schnelltest am Donnerstag fiel bei Andersson noch negativ aus. (sda/dpa) 11:07 Corona-Inzidenz in Italien bei fast 2000 Bild: keystone Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle in Italien steigt weiter an. Stand Donnerstag verzeichneten die Behörden in den zurückliegenden sieben Tagen landesweit durchschnittlich 1988 Corona-Infektionen je 100 000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut ISS unter Berufung auf Daten des Gesundheitsministeriums am Freitag in Rom mitteilte. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 1669 Fällen.

Seit Weihnachten zeigt der Trend, dass immer mehr Covid-19-Patienten Betten in den Krankenhäusern belegen. Für die Intensivstationen gab das ISS den italienweiten Anteil mit 17,5 Prozent an. Damit liegt der Wert aber noch unter der Alarm-Schwelle von 30 Prozent. Die Corona-Fallzahlen befinden sich derzeit auf Rekordniveau. Am Donnerstagabend meldeten die Behörden rund 184 600 Corona-Neuinfektionen und 316 Tote mit dem Virus binnen eines Tages.

Die Regierung verschärft seit Monaten Schritt für Schritt die Corona-Regeln. Mittlerweile gilt eine Impfpflicht gegen die Krankheit für Menschen älter als 50 Jahre. (sda/dpa) 10:53 US-Experte Fauci macht Hoffnung in Corona-Pandemie Bild: keystone Der führende US-Immunologe Anthony Fauci macht im Fall einer höheren Impf- und Genesungsrate Hoffnung auf eine Abschwächung der Corona-Pandemie. Zugleich warnte der Präsidentenberater vor neuen Überraschungen und möglichen ansteckenderen Varianten. «Ich denke, wir erleben die Entwicklung zu einer viel häufigeren, aber weniger schweren Infektion», sagte Fauci dem «Spiegel».

«Zumindest hoffen wir das, aber es gibt keine Garantie.» Wenn ausreichend viele Menschen geimpft oder genesen seien, könnte Corona bald zu einer weiteren Atemwegserkrankung werden, die für den grössten Teil der Bevölkerung kein Problem mehr darstelle, so Fauci. «Vielleicht ist dies bald der Fall, aber sicher ist das noch nicht.» Schon bisher sei die Erfahrung gewesen: «Das Virus hat getan, was Viren zu tun pflegen: Es hat uns überrascht.» Es gebe noch immer viele Länder, insbesondere solche mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in denen die Impfrate sehr niedrig sei.

Es werde also weiterhin ein schwelendes Infektionsgeschehen geben. «Damit geben wir dem Virus die Möglichkeit zu mutieren - und es ist denkbar, dass die nächste Variante nicht nur ansteckender ist, sondern auch schwerere Krankheitsverläufe verursacht» , sagte Fauci. Der Präsidentenberater beklagte die gesellschaftliche Spaltung, Zwietracht und politische Instrumentalisierung in den USA. Extremisten behaupteten, er habe «das Virus erschaffen, was natürlich vollkommen absurd ist». Weil er sich fürs Impfen und Maskentragen einsetze, sei er «für manche Leute zum Feindbild» geworden, so Fauci.

«Sie erfinden Lügen über mich. (...) Und wenn man die in den sozialen Medien oft genug wiederholt, bekommen Menschen, die ein bisschen durchgeknallt sind, das Gefühl, sie müssten sich dieser Person entledigen, die ihnen da angeblich die Freiheit raubt.

» Er finde das «sehr, sehr beunruhigend». (sda/dpa) 10:51 Griechischer Premier besteht auf Geldstrafe für ältere Ungeimpfte Von Montag an droht Ungeimpften über 60 in Griechenland eine Geldstrafe von monatlich 100 Euro - das hat der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis in einem Interview bestätigt. Der Ausweg sei einfach: «Du lässt Dich impfen und zahlst keine Strafe», sagte Mitsotakis am Donnerstagabend dem TV-Sender ANT1 auf die Frage, ob er sich bewusst sei, wie hart die Strafe für viele griechische Rentner sei. Die Massnahme war im November angekündigt worden. «Seither sind nun fast 90 Prozent der über 60-Jährigen geimpft», sagte Mitsotakis.

Von Montag an wird die staatliche Sozialversicherung die Daten Ungeimpfter an das Finanzamt weiterleiten, das die Strafzahlungen einzieht. Das Geld soll den Krankenhäusern des Landes zukommen. (sda/dpa) 9:28 Eine halbe Milliarde Härtefallhilfe im Kanton Bern Berner Unternehmen haben im vergangenen Jahr rund eine halbe Milliarde Franken an Corona-Härtefallhilfe erhalten. Fast die Hälfte der Gesuche kam aus der Gastrobranche. Insgesamt wurden 3836 Unternehmen unterstützt, wie der Regierungsrat am Freitag Bilanz zog.

Über 90 Prozent der Gesuche wurden bewilligt. Kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 5 Mio. Franken erhielten durchschnittlich 68’000 Franken, grosse Unternehmen mit einem Jahresumsatz über 5 Mio. Franken durchschnittlich 1,7 Mio. Franken.

(sda) Halbe Million Israelis zum vierten Mal gegen Corona geimpft Bild: keystone Eine halbe Million Israelis über 60 Jahre haben bereits die vierte Impfung gegen das Coronavirus erhalten. «Israels bahnbrechende Impfkampagne hat einen weiteren Meilenstein erreicht», sagte Ministerpräsident Naftali Bennett laut einer Mitteilung seines Büros am Donnerstagabend. Israel verabreicht seit zwei Wochen vierte Corona-Impfungen. Derzeit erhalten Menschen mit Immunschwäche, Menschen ab 60 Jahren und medizinisches sowie Pflegepersonal für Senioren den zweiten Booster. Aktuell gelten nach Angaben des Gesundheitsministeriums noch rund 62 Prozent der 9,4 Millionen Israelis als vollständig geimpft.

Die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen steigt rasant an: Am Donnerstagabend wurden 48 311 Fälle gemeldet. (sda/dpa) 9:16 Erstmals über 90 000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland Bild: keystone Die Zahl der binnen eines Tages übermittelten Corona-Neuinfektionen hat in Deutschland erstmals die Schwelle von 90 000 Fällen überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen 92 223 Fälle in 24 Stunden. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.35 Uhr wiedergeben.

Am Mittwoch war die Zahl erstmals grösser als 80 000 gewesen. Vor genau einer Woche waren es 56 335 erfasste Neuinfektionen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz erreichte mit 470,6 einen Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 427,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 303,4 (Vormonat: 375,0).

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 286 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 264 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7 835 451 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 3,09 an (Mittwoch 3,13; Dienstag mit 3,34).

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitagmorgen mit 6 914 700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115 337. (sda/dpa) 8:50 Nidwalden bereitet neues Härtefallprogramm vor Weil auch 2022 mit coronabedingten Einschränkungen der Wirtschaft zu rechnen ist, will der Nidwaldner Regierungsrat rechtzeitig ein weiteres Härtefallprogramm aufgleisen. Für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 5 Millionen Franken sollen insgesamt 10 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden. An die Hilfe soll der Kanton 3 Millionen und der Bund 7 Millionen beisteuern.

Der Regierungsrat unterbreitete dem Landrat einen entsprechenden Rahmenkredit, wie er am Freitag mitteilte. Das letzte Härtefallprogramm ist Ende 2021 ausgelaufen. Nidwalden zahlte in 186 Fällen Härtefallgelder von 36,7 Millionen Franken aus. 37 Gesuche wurden abgelehnt. Einige wenige sind noch nicht entschieden worden.

(sda) 02:41 WHO empfiehlt zwei weitere Medikamente für Covid-19-Patienten Bild: keystone Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zwei weitere Arzneimittel für die Behandlung von Covid-19-Patienten. Es handelt sich um den Wirkstoff Baricitinib , der zur Behandlung von rheumatoider Arthritis entwickelt wurde, und um Sotrovimab , einen eigens für Covid-19-Patienten entwickelten monoklonalen Antikörper. Die neue Empfehlung basiert auf sieben Studien mit mehr als 4000 Patienten. Das berichteten die WHO-Experten im Fachmagazin «The BMJ». Schwerkranke Covid-19-Patientinnen und -Patienten hätten mit Baricitinib bessere Überlebenschancen und die Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung werde reduziert , heisst es in der neuen Richtlinie.

Es seien keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Das Arzneimittel soll in Kombination mit Kortikosteroiden verabreicht werden. Patienten mit weniger schwerem Krankheitsverlauf, aber hohem Risiko einer Einweisung ins Spital könnten vom Einsatz des monoklonalen Antikörpers Sotrovimab profitieren , schreibt die WHO. Das Mittel mit dem Markennamen Xevudy ist auch in der EU zugelassen. Die WHO hat sich bereits für den Einsatz eines anderen Antikörper-Cocktails, Casirivimab/Imdevimab, ausgesprochen.

Vom Einsatz zweier anderer Mittel, Ruxolitinib und Tofacitinib, rät die WHO dagegen ab. Kleine Studien hätten bislang keinen Nutzen gezeigt, und bei Tofacitinib könnten sich womöglich schwere Nebenwirkungen entwickeln. (sda/dpa) 22:26 Corona-Lockerungen in Norwegen - Alkoholausschank wieder erlaubt Norwegen lockert mehrere seiner vor gut einem Monat erlassenen Corona-Beschränkungen. Besonders im Sport und in der Kultur wird ab Freitag wieder mehr zugelassen, wie Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Donnerstagabend auf einer Pressekonferenz in Oslo sagte. Sportliche Aktivitäten im Freien für Kinder und Jugendliche können demnach wieder normal stattfinden.

In Innenräumen wird für eine Gruppenanzahl von 20 Personen empfohlen, auch Kontaktsportarten sind dort wieder möglich. Für Erwachsene wird in überdachten Räumen eine Grenze von 20 Personen und das Halten von Abstand angeraten. Darüber hinaus wird das seit vor Weihnachten geltende Ausschankverbot zurückgefahren: Restaurants und Kneipen dürfen zumindest wieder bis um 23.00 Uhr alkoholische Getränke an sitzende Gäste ausschenken. Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen in Innenräumen mit festen Sitzplätzen wird auf bis zu 200 Personen heraufgesetzt, ohne feste Plätze auf 30 drinnen und 200 draussen.

«Wir befinden uns in einer neuen Phase der Pandemie», sagte Støre. Viel mehr Menschen seien geimpft als noch im Dezember, zudem sei eine grosse Anzahl Schnelltests angeschafft worden. Deshalb könne man mehrere der vor vier Wochen eingeführten Massnahmen lockern. Zugleich dominiere die Omikron-Variante im Land. Die Neuinfektionszahlen stiegen und die Infektionsspitze stehe erst noch bevor, aber deutlich weniger würden ernsthaft krank, sagte Støre.

Manche Beschränkungen müssten aber bleiben, um die Kontrolle über die Pandemie zu behalten. (sda/dpa) 20:55 Oberstes US-Gericht blockiert Bidens Impfpflicht light für Firmen In den USA hat das Oberste Gericht die Umsetzung einer von US-Präsident Joe Bidens Regierung verfügten Impf- oder Testpflicht für grössere Firmen vorerst gestoppt. Die nicht vom Parlament, sondern auf administrativem Weg erlassene Regelung, die für mehr als 80 Millionen Arbeitnehmer gelten würde, überschreite wahrscheinlich die Kompetenz der zuständigen Behörde, erklärte der Supreme Court am Donnerstag. Damit müssen Firmen mit mehr als 100 Angestellten zunächst nicht dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter entweder vollständig geimpft sind oder regelmässig getestet werden. Auch eine Pflicht zum Tragen von Masken ist damit vorerst gestoppt.

Die Regelung für Unternehmen wurde als Druckmittel der Regierung gesehen, Angestellte angesichts der aufwendigen Tests zu einer Immunisierung zu bewegen und so die Impfquote in den USA zu steigern. (sda/dpa) 20:54 Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause positiv getestet Der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er befindet sich in Isolation, wie Stadtpräsident Alec von Graffenried am Donnerstag im Parlament mitteilte. Er sei geimpft, geboostert und habe einen milden Verlauf, sagte Nause am Abend auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. In Isolation sei er seit Montagabend.

Er fühle sich gut und gehe seinen Amtsgeschäften von daheim aus nach. Am Mittwoch habe er auch virtuell an der Gemeinderatssitzung teilgenommen. Der 50-jährige Mitte-Politiker Nause ist das dritte Mitglied der fünfköpfigen Berner Stadtregierung, das positiv getestet wurde. Vor gut einem Jahr hatte sich zuerst Stadtpräsident von Graffenried und kurz darauf Bildungsdirektorin Franziska Teuscher in Isolation begeben müssen. (sda) 15:06 Kanton Schaffhausen stoppt repetitives Testen auf Sekundarstufe II Die Fallzahlen steigen rasant und die Laborkapazitäten sind begrenzt.

Der Kanton Schaffhausen setzt daher das repetitive Testen auf der Sekundarstufe II aus, also an Mittelschulen und Berufsschulen. Weil es zu Wartezeiten von über 48 Stunden kommt, verliert das repetitive Testen seinen ursprünglichen Zweck. Ansteckungsketten können nicht mehr wirksam unterbrochen werden. Um die Testzentren und Labore zu entlasten, hat der Kantonsärztliche Dienst daher entschieden, die repetitiven Testungen auf der Sekundarstufe II ab 14. Januar bis zum Ende der Sportferien, am 13.

Februar, einzustellen, wie das Gesundheitsamt am Donnerstag mitteilte. In Kindergärten, der Primarschule, der Sekundarstufe I und der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen werden die repetitiven Testungen wie bisher fortgesetzt. (sda) 14:37 Frankreichs Gesundheitsminister positiv auf Corona getestet Bild: EPA Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daher begebe er sich in Quarantäne und setze seine Arbeit aus der Distanz fort, teilte der 41-Jährige am Donnerstagmittag mit. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld des Ministers erfuhr, nahm Véran den Corona-Test nach dem Auftreten leichter Symptome vor.

Die Fallzahlen in Frankreich sind in den vergangenen Wochen in die Höhe geschnellt. Die Omikron-Variante des Coronavirus ist mittlerweile vorherrschend im Land. Am Mittwoch wurden knapp 362'000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages vermeldet. Der Inzidenzwert lag landesweit zuletzt bei 2811 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner binnen einer Woche. (sda/dpa) 14:14 Oppositionspolitiker im deutschen Bundestag haben Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) für den Corona-Kurs der Regierung kritisiert.

Diese mache keine Politik der ruhigen Hand, sondern eine «Politik der eingeschlafenen Füsse» , sagte der CDU-Abgeordnete Tino Sorge am Donnerstag in der Debatte über die Gesundheitspolitik der Ampel-Koalition. Er warf Lauterbach «dröhnendes Schweigen» bei wichtigen Fragen vor, etwa dazu, welches primäre Ziel mit einer Impfpflicht erreicht werden solle oder wie die angestrebten weiteren 30 Millionen Impfungen bis Ende Januar geschafft werden sollen. «Das wird nicht erreichbar sein», sagte Sorges Fraktionskollege Sepp Müller (CDU). Die AfD erneuerte ihre grundsätzliche Kritik an den bestehenden Corona-Massnahmen und den neuen Corona-Regeln im Bundestag. Die Gesundheitspolitik müsse endlich wieder die Gesundheit der Menschen im Fokus haben, sagte der Abgeordnete Martin Sichert.

«Mit 2G plus setzen sie den Bundestag mit einer Kneipe gleich und sagen zugleich, dass er kein Arbeitsplatz ist, denn am Arbeitsplatz gilt 3G.» Man werde ihn an den grossen öffentlichen Erwartungen, mit denen er ins Amt getragen wurde messen, sagte die Linken-Abgeordnete Kathrin Vogler in Richtung des Gesundheitsministers. Sie kritisierte, dass die Bundesregierung «mit grossem Bohei» eine Corona-Prämie für Pflegekräfte angekündigt habe, aber nun «erstmal langwierig herausfinden möchte, wer denn überhaupt genug belastet war, um die überhaupt verdient zu haben». Auch Deutschland wird jetzt von der Omikron-Welle erfasst. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner, die im Dezember nach der Delta-Welle fast durchgehend gesunken war, lag am Donnerstag wieder bei 427,7.

Die Zahl der gemeldeten Fälle - 81 417 binnen 24 Stunden - bedeutet einen Höchststand seit Beginn der Pandemie. (sda/dpa) 14:11 England verkürzt Quarantäne für Infizierte auf fünf Tage Bild: keystone Corona-Infizierte in England müssen sich künftig nur noch fünf Tage lang nach ihrem positiven Test isolieren. Nach zwei aufeinanderfolgenden negativen Tests könnten die Bürger dann an Tag 6 die Quarantäne verlassen, wie der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Donnerstag im Londoner Unterhaus ankündigte. Zwei Drittel der Infizierten seien am Ende des fünften Tages nicht mehr ansteckend. Javid liess offen, ob PCR- oder Schnelltests verwendet werden müssen.

Bisher reichen negative Schnelltest-Ergebnisse für ein Quarantäne-Ende nach sieben Tagen aus. Die hochansteckende Omikron-Variante sorgt in Grossbritannien für massive Personalausfälle in vielen systemrelevanten Branchen wie Schulen oder Krankenhäusern. Mit der verkürzten Quarantäne soll dies abgefedert werden. Schottland, Wales und Nordirland entscheiden eigenständig über ihre Corona-Politik und sind häufig strenger . (sda/dpa) 14:09 St.

Galler Fachmesse Tier & Technik 2022 abgesagt Die Olma Messen St. Gallen haben beschlossen, die ausverkaufte «Tier & Technik»-Fachmesse 2022 abzusagen. Die 21. Internationale Fachmesse hätte vom 24. bis 27.

Februar auf dem Gelände der Olma Messen stattfinden sollen. Mit dem Beschluss, die Tier und Technik 2022 abzusagen, will der Messeveranstalter unnötigen Aufwand bei allen Beteiligten vermeiden. «Wir haben uns für eine Durchführung eingesetzt, können aber leider nicht davon ausgehen, dass sich die pandemische Situation in den nächsten Wochen wesentlich entspannen wird», wird Katrin Meyerhans, Leiterin Bereich Messen, am Donnerstag in einer Medienmitteilung der Olma Messen zitiert. Den Beschluss hätten die Verantwortlichen gemeinsam mit den Ausstellern getroffen. In einer Befragung habe die Mehrheit angekündigt, sich bei einer Durchführung mit starken Einschränkungen (2G+ oder 2G mit Maske) zurückzuziehen.

(sda) 13:30 BAG meldet: 29'887 neue Corona-Fälle In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 18 neue Todesfälle und 122 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 67,7 Prozent. Gemeldet wurden 95'462 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 31,3 Prozent.

12:55 WHO-Ausschuss berät über Verlängerung des Corona-Gesundheitsnotstands Bild: keystone Ein Rat unabhängiger Experten hat bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf am Donnerstag Beratungen über den wegen Corona geltenden Gesundheitsnotstand aufgenommen. Frage ist, ob die Corona-Lage weiterhin als Notstand – genannt «gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite» – gelten soll oder nicht. Expertinnen und Experten rechneten nicht mit einer Änderung. Aus der WHO hiess es am Donnerstag, dass das Ergebnis der Beratungen aller Voraussicht nach erst am Montag bekanntgegeben wird. Ob der Ausschuss empfiehlt, die Notlage für beendet zu erklären oder nicht: Praktisch hätte das kaum Konsequenzen, weil Regierungen eigenständig Massnahmen verhängen oder absagen.

Fachleute sind jedoch besorgt, dass eine Beendigung ein falsches Signal senden könnte. WHO-Corona-Expertin Maria van Kerkhove sagte am Mittwochabend in Genf: «Das Virus ist auf dem besten Weg, endemisch zu werden, daran besteht kein Zweifel. Aber wir sind noch nicht so weit.» Endemisch ist eine Krankheit, wenn sie in einer Region fortwährend auftritt. Dazu gehört etwa die Grippe, die einem saisonalen Muster folgt.

Der Corona-Notfallausschuss trifft sich alle drei Monate, um die Lage neu zu beurteilen. Den Vorsitz hat der französische Chirurg und Spezialist für Lebertransplantationen Didier Houssin. Es war die zehnte Sitzung seit Mitte Januar 2020. Als die WHO die Notlage am 30. Januar 2020 erklärte, waren ausserhalb Chinas rund 100 Infektionen in 21 Ländern bekannt.

Inzwischen wurden weltweit mehr als 308 Millionen Infektionen und fast 5,5 Millionen Todesfälle gemeldet. Die Ausrufung einer Notlage ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann. Sie soll den Fokus der Weltgemeinschaft auf ein gefährliches Problem lenken und Regierungen anspornen, Massnahmen zu ergreifen. Bei Corona sind das die bekannten Vorschriften wie Handhygiene, Maske tragen und Abstand halten. Bei einer Beendigung der Notlage könnten Länder sich veranlasst sehen, zur Tagesordnung überzugehen und dem Virus freien Lauf zu lassen.

Van Kerkhove hält das für falsch, weil zu viele Fälle die Gesundheitsdienste überlasten und weil besonders gefährdete Menschen in vielen Ländern mangels Impfstoff noch nicht geimpft wurden. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez warf in der Europäischen Union bereits die Überlegung auf, ob Covid-19 nicht wie eine Grippe behandelt werden könne. Van Kerkhove warnte davor. «Wir haben nicht die gleiche Vorhersehbarkeit wie bei der Grippe, wo wir ein typisches saisonales Muster haben», sagte sie. «Dahin dürften wir mit Covid-19 auch kommen.

Aber wir sind noch nicht so weit.» (sda/dpa) Mehr zum Coronavirus: .