Corona zum Trotz: Hier wird der 1. August in der Schweiz gefeiert - Blick

Schweizer heiss auf Feuerwerk: Hier wird der 1. August gefeiert – trotz Corona

29.07.2021 21:21:00

Schweizer heiss auf Feuerwerk: Hier wird der 1. August gefeiert – trotz Corona

Normalerweise wird der 1. August gebührend gefeiert. Doch letztes Jahr wurden grosse Veranstaltungen abgesagt. Corona machte der National-Sause einen Strich durch die Rechnung. Und wie siehts dieses Jahr aus?

KommentareDer 1. August wird in der Schweiz normalerweise gross gefeiert. So wie hier in Luzern.2/16Im ganzen Land wird gefeiert. Es gibt Umzüge, Musik und allerhand zu sehen.3/1615/1616/16Die grosse Nachfrage nach Feuerwerk freut Bugano-Chef Toni Bussmann. Seit Jahren leitet er das Luzerner Unternehmen, das zu den grossen im Schweizer Feuerwerksgeschäft gehört.

Berner Test-Debakel trifft Kinder und Eltern - Blick Nach Beschwerde bewilligt - Heute findet der «Marsch fürs Läbe» in Zürich statt Wegen Kampfjet-Entscheid – Frankreichs Präsident lädt Guy Parmelin aus

Johannes HilligEigentlich geht es hoch her am 1. August. Die Schweiz feiert ihren Nationaltag: grosse Feste, Feuerwerk am Himmel – das volle Programm.Doch letztes Jahr war davon nichts zu spüren. Es hagelte Absagen.Stattdessen gab es nur eine Mini-Feier – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Grund: Corona. Frust statt Party-Lust!

Dieses Jahr sieht die Welt zumindest schon wieder etwas anders aus.Vereinzelt finden Bundesfeiern statt. Etwa im Kanton St. Gallen in Degersheim, in Sirnach im Kanton Thurgau oder in der Stadt Zürich. Allerdings jeweils mit abgespecktem Programm. Ganz coronakonform, versteht sich. headtopics.com

In Chur gibt es Glace«Wir freuen uns sehr auf die Durchführung der Feier», sagt Andreas Hess vom Stadtzürcher Bundesfeierkomitee zu Blick. Um kurz nach sieben Uhr beginnt das Fest mit Salutschiessen beim Kolbenhof zu Ehren der 26 Kantone und der historischen Zürcher Zünfte und der Gesellschaft zur Constaffel.

Der Artillerieverein Zürich bringt dafür extra ein über 100-jähriges Geschütz in Stellung. Zudem wird Regierungsrätin Silvia Steiner (63) eine Festansprache halten. Auf den Festumzug durch die Bahnhofstrasse und auf das traditionelle Fest wird verzichtet. Und: Die Bundesfeier in der Stadthausanlage ist auf maximal 1000 Besucher beschränkt.

Auch in Graubünden wird gefeiert. In Chur hat man sich zum Beispiel etwas Besonderes ausgedacht. Das 1.-August-Fest wird anders stattfinden als sonst. Der Stadtrat wird an dem Tag auf dem Kornplatz Glace verteilen. Dazu ein kleines Unterhaltungsprogramm. Spiele und Musik. Auf Feuerwerk wird allerdings verzichtet.

Mehr als 600 Gäste auf der RütliwieseAuch die traditionelle Gedenkfeier auf der Rütliwiese wird es geben.Und zwar ganz im Zeichen des Frauenwahlrechtes, das vor 50 Jahren in der Schweiz eingeführt wurde.«Die Bundesfeier wird etwas anders ablaufen als sonst. Es werden Geschichten von Frauen erzählt, die sich für die Rechte der Frauen eingesetzt haben. Und die Bundesrätinnen Sommaruga und Amherd setzen sich mit Gästen zum Gespräch an den Tisch», Lukas Niederberger, Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), zu Blick. headtopics.com

Wenn QAnon Familien spaltet – Was mache ich, wenn meine Mutter an Verschwörungstheorien glaubt? Berner Regierungsrat lobt den Thurgau. Die Intensivstationen dort sind voll Umstrittener 3-G-Pass – Bleibt das Covid-Zertifikat bis 2026?

Jeder Teilnehmer muss ein Covid-Zertifikat vorzeigen. Es werden mehr als 600 Gäste erwartet. Nächstes Jahr soll dann wieder gross gefeiert werden. Niederberger: «Vorausgesetzt, dass uns das Virus nicht erneut einen Streich spielt, werden wieder 2000 Gäste auf dem Rütli feiern können und erstmals auf dem Rütli live Schwingerkönige im Sägemehl erleben. Die Partnerorganisation an der Bundesfeier 2022 wird der Eidgenössische Schwingerverband sein.»

Grosse Nachfrage nach FeuerwerkDass wieder mehr gefeiert wird, freut Bugano-Chef Toni Bussmann (70). Seit Jahren leitet er das Luzerner Unternehmen, das zu den grossen im Schweizer Feuerwerksgeschäft gehört. Wegen Corona brachen letztes Jahr fast alle Bestellungen weg. Und jetzt? «Der Verkauf ist sehr gut angelaufen», so Bussmann.

Die Bestellungen für die ganz grossen Feiern fehlen zwar auch dieses Jahr wieder. Dafür gibt es kleine Gemeinde-Feuerwerke und auch der Verkauf an Private läuft gut. Der Bugano-Chef zu Blick: «Die Nachfrage ist gross, die Leute wollen den Geburtstag der Schweiz feiern – auch Online wo Feuerwerk gekauft werden kann ist die Nachfrage doppelt so hoch wie 2020.»

Es dürfte also bunt am Schweizer Himmel werden. Ausser in Stadt Bern. Zum Schutz der Stadt gilt seit dem 20. Juli ein Feuerwerksverbot. Bei Verstoss drohen bis zu 5000 Franken.«Wenn wir feiern wollen, dann richtig»Während die Vorbereitungen also in Zürich, Chur und anderen Gemeinden auf Hochtouren laufen, herrscht dagegen Frust in Basel, Bern und Luzern. headtopics.com

«Die Bundesfeier am Rhein lockt jeweils rund 100'000 Menschen aus der ganzen Region an das Rheinufer. Ein solcher Anlass ist derzeit nicht verantwortbar», erklärt Sabine Horvath, Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing Kanton Basel-Stadt, auf Anfrage. Auch die kleinere Feier auf dem Bruderholz musste abgesagt werden. Bis Juni hatte man gehofft, dass wenigstens dieser Anlass möglich sei. Vergeblich.

Auch in Luzern ist man enttäuscht über die geplatzte Bundesfeier. «Wir mussten ja schon letztes Jahr absagen und waren überzeugt, dass die Pandemie in einem Jahr vorüber sein würde. Aber mit angezogener Handbremse planen ist einfach schwierig, zumal sich auch Kosten anhäufen», sagt Diel Tatjana Schmid Meyer (38), Präsidentin des Organisations-Komitees, zu Blick.

SVP bezwingt Bauern - Blick Rentendebatte im Blindflug - Blick «Marsch fürs Läbe» in Zürich - Polizei kesselt Gegendemonstrierende ein

Bereits im März habe sich das Komitee Gedanken machen müssen, ob die Feier stattfinden kann. «Zum damaligen Zeitpunkt war noch nicht klar, wie weit man im Sommer mit den Impfungen sein würde.»Bundesrätin Amherd musste ausgeladen werden

Der Aufwand mit den Schutzkonzepten und allem drum herum sei zu gross gewesen. Daher die Absage. Schmid Meyer zu Blick: «Wenn wir feiern wollen, dann wollen wir richtig feiern.» Angesichts des aktuellen Hochwassers in Luzern seien im Nachhinein alle doppelt froh gewesen über die Absage. «Das wäre eine Nervenprobe geworden.»

Letztes Jahr wollte Bundesrätin Viola Amherd (59) für die 1.-August-Feier nach Luzern kommen. Nach der Absage wurde der Besuch auf dieses Jahr verschoben. Und nun die zweite Abfuhr. «Es ist nicht schön, wenn man eine Bundesrätin zweimal ausladen muss.» Immerhin: Für das Jahr 2023 sei sie wieder eingeplant. Nächstes Jahr könne sie nämlich leider nicht.

Bundesräte am Bauernzmorge und dem FrauenrütliWährend Simonetta Sommaruga (61) und Viola Amherd (59) die Bundesfeier auf dem Frauenrütli begehen, geht es bei anderen Bundesräten traditioneller zu und her. Sowohl Karin Keller-Sutter (57) wie auch Bundespräsident Guy Parmelin (61) am 1. August ein Buuremorge, Keller-Sutter in Kleinwangen LU, Parmelin in Bouloz FR.

Für Parmelin ist es einer von vier Anlässen. Am Nachmittag des 31. Julis spricht er in Herzogenbuchsee BE, am Abend in Villars-sur-Orlon (VD). Nach dem Buurzmorge am Nationalfeiertag selbst wird der SVP-Bundesrat abends in Lausanne eine Ansprache halten.

Alain Berset (49) wiederum zieht es in seine Heimat, wer wird am 1. August in Gruyères im Kanton Freiburg eine Ansprache halten. Ganz anders Ignazio Cassis: Der Aussenminister wird am 1. August in Thailand sein, und dort in der Schweizer Botschaft in Bangkok sprechen. Einzig bei Ueli Maurer (71) sind gar keine Auftritte geplant. Gianna Blum

Während Simonetta Sommaruga (61) und Viola Amherd (59) die Bundesfeier auf dem Frauenrütli begehen, geht es bei anderen Bundesräten traditioneller zu und her. Sowohl Karin Keller-Sutter (57) wie auch Bundespräsident Guy Parmelin (61) am 1. August ein Buuremorge, Keller-Sutter in Kleinwangen LU, Parmelin in Bouloz FR.

Für Parmelin ist es einer von vier Anlässen. Am Nachmittag des 31. Julis spricht er in Herzogenbuchsee BE, am Abend in Villars-sur-Orlon (VD). Nach dem Buurzmorge am Nationalfeiertag selbst wird der SVP-Bundesrat abends in Lausanne eine Ansprache halten.

Alain Berset (49) wiederum zieht es in seine Heimat, wer wird am 1. August in Gruyères im Kanton Freiburg eine Ansprache halten. Ganz anders Ignazio Cassis: Der Aussenminister wird am 1. August in Thailand sein, und dort in der Schweizer Botschaft in Bangkok sprechen. Einzig bei Ueli Maurer (71) sind gar keine Auftritte geplant. Gianna Blum

MehrKeine Feier auf dem BundesplatzAuch in Bern herrscht Frust. Die 1.-August-Feier auf dem Bundesplatz findet nicht statt. Der Aufwand wäre zu gross gewesen. «Bei der letztmaligen und sehr erfolgreichen Durchführung der Bundesfeier auf dem Bundesplatz und auf angrenzenden Stassen und Plätzen fanden sich im Jahr 2019 rund 20'000 Besucherinnen und Besucher in Bern ein», so Jürg Wichtermann (56), Stadtschreiber der Stadt Bern, zu Blick.

Daher habe man sich entschieden, die Feier nicht zu veranstalten. «Die erneute Absage der Bundesfeier in Bern ist natürlich sehr bedauerlich, erweist sich aber angesichts der sich gerade wieder verschärfenden Situation als richtig.» Nun hofft Wichtermann auf das nächste Jahr.

Jodler, Trychler und Alphörner in Wengen BEGanz still wird es damit aber nicht im Kanton Bern. Denn vereinzelt wird gefeiert. Zum Beispiel in Wengen BE – und zwar mit vollem Programm.So wird das Wetter am 1. AugustAus Wetter-Sicht wird der 1. August kein Feuerwerk. Die Aussichten deuten auf einen trüben Nationalfeiertag hin.

In der Nacht zum 1. August regnet es laut Meteonews beidseits der Alpen verbreitet und zunehmend intensiv. Örtlich sind auch Gewitter möglich. Begleitet wird das nasse Wetter von einer deutlichen Abkühlung. Die 20-Grad-Marke bleibt oft ausser Reichweite. Erst gegen den Abend ist eine leichte Wetterbesserung zu erwarten. Im Süden sind bereits früher trockene und wärmere Abschnitte möglich.

Aus Wetter-Sicht wird der 1. August kein Feuerwerk. Die Aussichten deuten auf einen trüben Nationalfeiertag hin.In der Nacht zum 1. August regnet es laut Meteonews beidseits der Alpen verbreitet und zunehmend intensiv. Örtlich sind auch Gewitter möglich. Begleitet wird das nasse Wetter von einer deutlichen Abkühlung. Die 20-Grad-Marke bleibt oft ausser Reichweite. Erst gegen den Abend ist eine leichte Wetterbesserung zu erwarten. Im Süden sind bereits früher trockene und wärmere Abschnitte möglich.

Mehr«Das Dorf wird bunt geschmückt und über den Tag dann ausgiebig gefeiert. Mit Musik und Unterhaltung. Zum Programm gehören Jodler, Trychler und Alphörner. Kurz vor 21 Uhr findet der traditionelle Lampionumzug statt. Und zum Abschluss dann ein grosses Feuerwerk», sagt Judith Graf Engi (61), Präsidentin von Wengen Tourismus, zu Blick.

«Der 1. August sollte gebührend gefeiert werden»Wie viele Gäste kommen werden, ist unklar. Einen bestimmten, abgeschlossenen Bereich wird es nicht geben. «Wer kommt, darf sich frei im Dorf an der frischen Luft bewegen. Aber natürlich sollten die Gäste auf den Abstand achten.»

Die 61-Jährige freut sich schon auf den Tag. Sie ist der Meinung: «Der 1. August sollte gebührend gefeiert werden.» Jetzt müsse nur noch Petrus mitspielen. Dann steht einer ordentlichen Geburtstagsparty für die Schweiz nichts im Wege – Corona zum Trotz.

Weiterlesen: BLICK »

11. September: Die grosse Spezialsendung zum 20. Jahrestag auf Blick TV

Am 11. September 2001 sterben beim grössten Terroranschlag in der US-Geschichte 2996 Menschen. Was folgt sind 20 Jahre Krieg in Afghanistan, die im Debakel enden. Blick TV berichtet ab Freitagmittag 10. September durchgehend über jenen Tag, der die Welt veränderte.

Feiern mit privatem Feuerwerk, nicht mehr zeitgemäss! Es sollte verboten werden. Zuviele in der Hirn amputierten Bevölkerung bringen andere mit ihrem Scheiss Geknalle in Gefahr. Zudem der unnötige Lärm, die Verschmutzung, die Verletzungen, Brände, alles total unnötig! Blick hat sicher den Text, zur Aufforderung von Boykotten schon bereits geschrieben.

Scheiss darauf Hunderte werden wohl wieder die Notaufnahmen überlasten! Nicht wegen Corona, sondern wegen Verletzungen. Und trotzdem blasen wir den 1. August nicht ab. Komisch?

Nach BAG-Ankündigung - So reagiert die Politik auf die verschobenen Corona-LockerungenDie Ankündigung von Gesundheitsminister Alain Berset, dass es vorerst mit weiteren Lockerungen nichts wird, sorgt für Ärger. Einige Politikerinnen und Politiker zeigen angesichts der heiklen Lage aber Verständnis. Heuchler Dieser Behörden sind nur Verlogen wie viele haben diese Schmarotzer von BR in den Ruin getrieben 'Heikle Phase' das ist einfach nur eine dumme Ausrede. Lockern, und zwar subito!

Anpassung von Corona-Massnahmen – BAG verzichtet auf weitere Lockerungen und fordert Testpflicht für GesundheitspersonalAlain Berset schätzt die aktuelle Lage trotz steigender Fallzahlen als gut ein. Das BAG empfiehlt den Kantonen dennoch «dringend» ein Testobligatorium für Ungeimpfte im Gesundheitswesen. Will man überhaupt ganz lockern? Ich glaube inzwischen, dass unsere Politiker Freude am Durchregieren gefunden haben. 😳 Würde mir als (Ab-) Schreiberling mal Gedanken drüber machen..... Der Witz ist, dass Corona nie mehr wieder weg gehen wird! Corona wird für immer bleiben, es ist allgegenwärtig! Wollen wir etwa für den Rest unseres Lebens Masken tragen oder was?!

Konflikte während Corona - «Bei manchen Covid-Streitereien geht es darum, Macht zu zementieren»Die beste Freundin greift dich an, weil du dich nicht gegen Corona impfen lässt? Oder du sitzt im Bus und der Passagier neben dir trägt keine Maske? So vermeidest du Streit. Tipps für Probleme, die wir gar nicht hätten, wenn man das Coronaregime einfach beenden würde. Bitte keine Symptombekämpfung! Staatsmacht, immer mehr und natürlich um Kohle, sprich Bereicherung ... rund um den Erdball! Da Impfstoffe vor schweren Infektionen schützen sollen, sollten die Geimpften nicht um ihr Leben fürchten. Und da Impfungen angeblich keine Ansteckung verhindern, sollten die Geimpften die Masken auch an den üblichen Orten tragen.

Ferien in Thailand: Schweizer Ehepaar mitten im Corona-Chaos auf PhuketDas lang ersehnte Wiedersehen mit der Familie ist plötzlich in Gefahr. Heinz und Warisa Schär erleben, wie das Land die Kontrolle über die eskalierende Corona-Situation verliert. Wenn Thailand zu wenig Impfstoff hat, liegt es doch auf der Hand unseren zu geben. Hier verzichten ja doch einige. Bis Ende August Zeit sich noch anzumelden, danach gehen die überschüssigen Dosen in jene Länder, welche nicht so privilegiert sind wie wir. Dä Artikel wiederholt sich... 🤷🏼‍♀️

Corona-Protest von Nena – Der Frust der NarzisstenNena und Helge Schneider beschwerten sich heftig über die Umstände, unter denen sie während der Pandemie auftreten dürfen – vor Live-Publikum. Berechtigterweise? (Abo) Berechtigterweise. Ja. Berechtigterweise XeuleBot

Riesige Gewinne für Tech-Konzerne – So sehr profitieren Apple und Co. von der Corona-KriseDie US-Tech-Konzerne wachsen in einem rasanten Tempo. Ihre Geräte und Webdienste sind in der Pandemie gefragt wie nie. Auch eine Schweizer Firma reitet auf der Erfolgswelle mit. Würden diese Konzerne fair besteuert, hätten alle was davon...