Historischer Vulkanausbruch – 18 Monate Dämmerung, fünf Jahre ohne Sommer

Verheerende Vulkanausbrüche veränderten den Lauf der Geschichte. Zu einer prägenden Katastrophe kam es im Jahr 536. Noch immer rätseln Forscher, wo genau.

23.01.2022 19:03:00

Der heftigste Vulkanausbruch der jüngeren Menschheitsgeschichte im Jahr 536 verdunkelte 18 Monate lang die Sonne und löste Hungerkatastrophen aus. Bis heute sind sich Fachleute uneinig, wo dieser Ausbruch stattfand. (Abo)

Verheerende Vulkanausbrüche veränderten den Lauf der Geschichte. Zu einer prägenden Katastrophe kam es im Jahr 536. Noch immer rätseln Forscher, wo genau.

Foto: Getty ImagesBesorgt schauten die Menschen im Jahr 536 in den Himmel. Sie fragten sich mitten am Tag: Ist diese Scheibe, die kaum leuchtet, nun die Sonne, oder ist es der Mond? Jemand habe einen Vorhang vor die Sonne gezogen, schrieb ein byzantinischer Autor im Südosten Europas. Er war nicht der Einzige, der von seltsamen Vorgängen berichtete. Auch aus China und Südostasien gibt es Überlieferungen von einem Phänomen, das an eine Sonnenfinsternis erinnerte, aber 18 Monate anhielt, Missernten und Schnee im Sommer sowie Hungerkatastrophen auslöste.

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Die Vulkanasche legte einen Schleier über die Sonne, von dem sogar die Sagen erzählen. Foto: Getty Images Besorgt schauten die Menschen im Jahr 536 in den Himmel. Sie fragten sich mitten am Tag: Ist diese Scheibe, die kaum leuchtet, nun die Sonne, oder ist es der Mond? Jemand habe einen Vorhang vor die Sonne gezogen, schrieb ein byzantinischer Autor im Südosten Europas. Er war nicht der Einzige, der von seltsamen Vorgängen berichtete. Auch aus China und Südostasien gibt es Überlieferungen von einem Phänomen, das an eine Sonnenfinsternis erinnerte, aber 18 Monate anhielt, Missernten und Schnee im Sommer sowie Hungerkatastrophen auslöste. Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.