Und dann geht es plötzlich schnell

Die Pandemie überrumpelt die Vorstellungskraft immer wieder. Der Grund ist einfach.

Corona

17.01.2022 14:05:00

Exponentielles Wachstum sprengt unsere Vorstellungskraft. Wo wir ihm begegnen (ausser bei Corona ).

Die Pandemie überrumpelt die Vorstellungskraft immer wieder. Der Grund ist einfach.

Revolution für einen beispiel­losen Zuwachs. So stieg das BIP pro Kopf bis ins Jahr 1800 um mehr als das Doppelte bis auf 3400 Dollar an, um sich innerhalb der nächsten hundert Jahre erneut mehr als zu verdoppeln – auf 7600 Dollar. Im 20. Jahr­hundert kam es dann sogar zu einer Vervierfachung auf über 30’000 Dollar, angetrieben durch unzählige technische Erfindungen.

Auch das Wirtschafts­wachstum hat seine Grenzen. Darauf deuten die Daten seit der Jahrtausend­wende undinsbesondere seit der Finanz­krisehin. Seither sinken die Wachstums­raten: Lagen sie in Gross­britannien während der 1960er- und 1970er-Jahre noch bei 3 bis 4 Prozent, gilt eine jährliche Zunahme des BIP pro Kopf um 1 Prozent heute bereits als Erfolg.

Weiterlesen: Twitkon 🇺🇦 »

Ueli Maurer über die Stempelsteuer und die OECD-ReformUeli Maurer fürchtet, die Schweiz falle im Standortwettlauf zurück. Auch darum will er Firmen bei der Stempelsteuer entlasten. Vielleicht sollte der Ueli mal akzeptieren dass es nicht mehr opportun ist den Reichen beim Steuernsparen zu helfen. Der Bundesrat hat klargemacht, dass er die globale Mindeststeuer auch in der Schweiz umsetzen will. Es steigt die Gefahr, dass sich die betroffenen Firmen nach anderen Standorten umschauen und das Land verlassen. Wie überzeugt man die Firmen zum Bleiben? Wie wär's denn wenn wir dafür sorgen, dass wir wieder so gut werden, wie wir es gerne hätten? Wäre etwas nachhaltiger als die Pflästerli-Politik.

Kampf gegen Corona-Welle – Nur noch Geboosterte sollen in die Beiz und ins StadionGemäss neuen Erkenntnissen schützt lediglich der Booster gegen Omikron. Deshalb verlangen Experten mehr Tempo bei der Auffrischungsimpfung – und schärfere Massnahmen. Ihr peinlichen widerwärtigen Kasperl 🤮 Und noch immer fehlen grundlegende Daten, welche flächendeckende Massnahmen rechtfertigen würden wie - Haupt- und Nebendiagnose bei Hospitalisationen/IPS, demographische Angaben und impfstatus der IPS usw. Ohne transparente Daten, keine Massnahmen. Das Impf-Abo vom Staat macht zwei Sachen: 1. Die Pharmaindustrie und Eliten reicher! 2. Erlaubt den armen Schafen mit Test und Maske ins Kino und Restaurant! Win-win-Situation: die Herde bezahlt für Ihren Zwangs-Abo. Wie bei der Mafia. Plandemie

«Die Erschöpfung der Frauen»: Entschlossen, selbstbewusst und starkAn allzu vielen Fronten reüssieren müssen: In ihrem Bestseller analysiert die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach den postfeministischen Backlash, der Frauen in die Erschöpfung treibt.

10 aktuelle und doch «vergessene» Krisen, über die niemand mehr sprichtDas Leid bleibt, doch niemand schaut hin: Die Hilfsorganisation Care hat ausgewertet, über welche humanitären Krisen 2021 am wenigsten berichtet worden ist.

Deutschland und Österreich - Stadler Rail: 4-Milliarden-Auftrag aus Deutschland und ÖsterreichGrösster Auftrag der Firmengeschichte: StadlerRail erhält 4-Milliarden-Bestellung aus Deutschland und Österreich.

Neues Tool: Lasse irgendwo auf der Welt einen Tropfen fallen und sieh, wohin er fliesstAngenommen, du würdest an deinem Wohnort einen Tropfen Wasser fallen lassen. Wüsstest du, in welchem Meer er am Ende seiner Reise landet? Funktioniert das auch in Parteikassen? Ein Homöopathie-Spiel für die ganze Familie. 🤡

industrielle Revolution für einen beispiel­losen Zuwachs. So stieg das BIP pro Kopf bis ins Jahr 1800 um mehr als das Doppelte bis auf 3400 Dollar an, um sich innerhalb der nächsten hundert Jahre erneut mehr als zu verdoppeln – auf 7600 Dollar. Im 20. Jahr­hundert kam es dann sogar zu einer Vervierfachung auf über 30’000 Dollar, angetrieben durch unzählige technische Erfindungen. Auch das Wirtschafts­wachstum hat seine Grenzen. Darauf deuten die Daten seit der Jahrtausend­wende und insbesondere seit der Finanz­krise hin. Seither sinken die Wachstums­raten: Lagen sie in Gross­britannien während der 1960er- und 1970er-Jahre noch bei 3 bis 4 Prozent, gilt eine jährliche Zunahme des BIP pro Kopf um 1 Prozent heute bereits als Erfolg. Doch auch eine Wirtschaft, die nur mit 1 Prozent wächst, verdoppelt sich mathematisch gesehen alle 70 Jahre. Unsere Kindes­kinder würden demnach doppelt so viel Wohlstand produzieren und konsumieren wie wir heute. Die Diskussion darüber, ob das überhaupt geht, ist zu umfang­reich, als dass wir hier gebührend darauf eingehen könnten. Vielleicht nur so viel: So weit die Wirtschafts­leistung nicht auf weitgehend immaterieller Wert­schöpfung beruht – zum Beispiel in Form von digitalen Dienst­leistungen oder neuen Therapien gegen Krankheiten –, sondern auf dem Verbrauch von Ressourcen, geht das wahrscheinlich nicht. Würde die ganze Welt so viele Rohstoffe verbrauchen wie Grossbritannien, . So gesehen ist es wahrscheinlich, dass auch die Wirtschaft ihren Wachstums­kurs dereinst verlässt und in eine S-Kurve übergeht. Doch eine Garantie dafür gibt es nicht. (Ein wirtschaftlicher game changer nukleare Fusions­reaktoren zur Serien­reife bringt , was einer schier unerschöpflichen Quelle von Energie gleichkäme.) Bleiben wir deshalb wachsam. Exponentielles Wachstum hat uns schon oft überrumpelt und kann dies auch in Zukunft immer wieder mal tun.