Omikron in der Schweiz - Sind wir mitten in der Durchseuchung, Frau Stadler?

11.01.2022 21:47:00

Viele Ungeimpfte werden eine Immunität durch eine Infektion mit Omikron erlangen, so Tanja Stadler im Interview.

Omikron

«Die vielen Infektionen stellen das Gesundheitssystem und die Gesellschaft auf die Probe» – Taskforce-Präsidentin Tanja Stadler im Interview zur Omikron -Welle.

Viele Ungeimpfte werden eine Immunität durch eine Infektion mit Omikron erlangen, so Tanja Stadler im Interview.

Tanja StadlerPräsidentin wissenschaftliche Task Force des BundesPersonen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Tanja Stadler ist Präsidentin der wissenschaftlichen Task Force des Bundes. Die 40-Jährige ist Professorin am Departement für Biosystems Science und Engineering an der ETH. Sie entwickelt Methoden, um die Ausbreitung von Virus-Epidemien zu berechnen.

SRF: Sind wir mitten in der Durchseuchung der Schweizer Bevölkerung? Tanja Stadler: Wir sind mitten in der Omikron-Welle. Die Zahl der Infektionen geht stark nach oben und wir rechnen damit, dass viele Menschen in der Schweiz infiziert werden.Dann ist das jetzt die Durchseuchung?

Weiterlesen:
SRF News »

Wie viele Euphemism noch? Das Gesundheitspersonal ist durch die fehlende Mitigation seit zwei Jahren kaputt und verzweifelt. Jetzt kommt noch eine ungebremste Durchseuchung oben drauf. Das hat mit “auf die Probe stellen” nichts zu tun. Das ist einfach nur Wahnsinn. Charta21 Teil II - Wiederherstellung Passage X Auflösung der Swiss National COVID-19 Science Task Force

Naja zwüsche 10 u 35%. De heisi doch aues abdeckt egau weles szenario itrifft Ein Austria-Simulationsforscher meint zu diesen Task Force-Berechnungen kopfschüttelnd „hypothetisch“ und versteht nur schon die Diskrepanz von 10-35% nicht. 😂 Danke, aber ich hatte gar nicht vor, eine Prüfung abzulegen...

Point de Presse - «Erwarten Höhepunkt an Neuinfektionen mit Omikron in den nächsten zwei Wochen»Am Dienstagnachmittag informieren die Expertinnen und Experten des Bundes zur aktuellen epidemiologischen Lage in der Schweiz. Experten? Lol! kann diese taskforce nicht aufgelöst werden? ist den schon einmal eine prognose eingetroffen? kann mich nicht erinnern 🤡🤡🤡-gruppe

Corona-Medienkonferenz - Experten des Bundes geben grünes Licht für Quarantäne-VerkürzungDie Ausbreitung von Omikron , Änderung der Quarantäneregeln und die Situation in den Spitälern: Die wichtigsten Erkenntnisse der BAG-Medienkonferenz in der Übersicht. Unerträgliche Durchseuchungsaussagen und Frau Masserey vom BAG, die offensichtlich zu NICHTS Stellung nehmen DARF!!! Eine Beamten-PK, die eine Strategie vertreten müssen, hinter der sie nicht stehen! Verstehe ich das richtig, der BR versteckt sich aber verteilt Maulkörbe?! Diese BAG Pressekonferenzen sind unerträglich. Schreckung der Bevölkerung gem. Artikel 258 des Strafgesetzes. Überall wo Omicron wütet, ist klar, dass die Gefährlichkeit im Rahmen unter der einer Grippe liegt. Game over.

Omikron-Durchseuchung – «Derzeit kommen wohl täglich Tausende Long-Covid-Fälle dazu»Die hohe Anzahl Covid-Infizierter in der Schweiz bereitet Experten Sorgen. Tausende Long-Covid-Fälle werden befürchtet – noch ist aber unklar, wie sich die vielen Omikron -Fälle auswirken werden. es ist witzig (eigentlich ja nicht) aber an Long Covid leiden bei uns ausschliessliche geimpften. Sind es nicht mehr die Hospitalisierungen, sind es nun die Long-Covid Fälle. Was kommt als nächstes? Lächerliche Angstmacherei. Sperrt euch doch in einen Bunker ein

Trotz Corona-Peak: Fitnesscenter eröffnet Zuger Filiale | zentralplusWährend die Corona-Infektionszahlen in die Höhe schiessen, Restaurants darum beten, offen bleiben zu dürfen und Clubs vor lauter Richtlinien kaum noch

Novartis und Molecular Partners – Schweizer Covid-Mittel vor Durchbruch – BAG kriegt erste 200’000 DosenEin Corona-Wundermittel aus der Schweiz wird wohl der nächste Kassenschlager. Der Ansturm der Regierungen aufs Medikament steht offenbar kurz bevor. 💉🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑 🤑🤑🤑

Kinder im Heim: Ohne Familie glücklicherKinder und Jugendliche, die «ins Heim» müssen, werden von der Gesellschaft in aller Regel bemitleidet und ­beargwöhnt. Doch viele von ihnen sind froh, dass sie ihren Eltern entkommen sind.

Die Omikron-Welle dürfte noch im Januar ihren Höhepunkt erreichen, schätzt die wissenschaftliche Taskforce des Bundes.Dienstag, 11.Quarantäneregeln: Es sei problematisch, dass viele Leute momentan nicht zur Arbeit gehen könnten – sei es, weil sie in Isolation oder Quarantäne seien.Long Covid .

Was das für die Schweiz heisst, sagt Tanja Stadler, Präsidentin der Taskforce im Interview. Tanja Stadler Präsidentin wissenschaftliche Task Force des Bundes Personen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Tanja Stadler ist Präsidentin der wissenschaftlichen Task Force des Bundes.2022 Kantonsärztin Jamnicki übernimmt «Die Kantone sind bei dem Contact-Tracing mit zwei Problemen konfrontiert», sagt Jamnicki. Die 40-Jährige ist Professorin am Departement für Biosystems Science und Engineering an der ETH. Die Verordnung sei noch nicht angepasst worden. Sie entwickelt Methoden, um die Ausbreitung von Virus-Epidemien zu berechnen. Aus diesen Gründen mussten die Kantone ihr Vorgehen im Contact-Tracing schon anpassen. SRF: Sind wir mitten in der Durchseuchung der Schweizer Bevölkerung? Tanja Stadler: Wir sind mitten in der Omikron-Welle. Britt leidet selbst seit März 2020 an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung.

Die Zahl der Infektionen geht stark nach oben und wir rechnen damit, dass viele Menschen in der Schweiz infiziert werden. Tanja Stadler hat das Wort Die Fallzahlen verdoppeln sich aktuell etwa alle acht bis zehn Tage. Auch eine Isolation könne verkürzt werden, wie Tanja Stadler, Präsidentin der National COVID-19 Science Task Force, sagt. Dann ist das jetzt die Durchseuchung? Sehr viele von denen, die die nicht geboostert oder nicht geimpft sind, werden eine Immunität durch eine Infektion mit Omikron erlangen. Sie erwarten den Höhepunkt dieser Welle in etwa zwei Wochen – mit infizierten 10 bis 30 Prozent der Bevölkerung innerhalb einer Woche. Wie hoch die Zahlen dann sein könnten, hange von verschiedenen Faktoren ab. Konkret: 1 bis 2. 00:47 Video Masserey: «Massnahmen müssen eingehalten werden» Aus News-Clip vom 11.5 Millionen Infizierte! Das sind in der Tat sehr viele Infektionen. Angepasste Quarantäne Viele Infizierte befänden sich in Isolation und können aus diesem Grund nicht zur Arbeit gehen, was problematisch sei. Selina (30) ist Spitzensportlerin.

Das wird sowohl unser Gesundheitssystem als auch unsere Gesellschaft auf die Probe stellen. Man muss sich aber in Erinnerung rufen, dass bereits letzte Woche 3. Lage in Spitältern Vermehrt würden ungeimpfte Personen ins Spital eingeliefert werden. abspielen Masserey weist darauf hin, dass die Massnahmen – Maske, Hygieneregeln, Kontaktbeschränkungen – eingehalten werden müssten: «Wir müssen uns so verhalten, wie wenn wir uns angesteckt hätten.5 bis 5 Prozent der Bevölkerung infiziert wurden. Wir sind also auf dem Weg dahin. Obwohl die Zahlen der Spitaleinweisungen sinke, könne man noch nicht sagen, wie es weitergehen werde. Sie haben auch gesagt, man rechne in dieser einen Woche mit Höchstständen in den Spitälern, bis zu 300 zusätzlichen Intensivpatienten und mehrere Tausend Spitaleinweisungen. Zudem gerate das Test- und Laborsystem an seine Grenzen und es sei mit asymptomatischen Fällen zu rechnen. Die Daten der meisten Studien basieren aber noch auf den früheren Wildtyp- und Alpha-Varianten – Delta dürfte sich aber in etwa ähnlich verhalten, schätzt der Epidemiologe.

Kann unser Gesundheitssystem das bewältigen? Das sind die oberen Schätzungen. Man wisse aber immer mehr über die Omikron-Variante. Die Zahl der Intensivpatienten kann zwischen 80 und 300 pro Woche sein. 80 ist eine Zahl, die wir schon oft geschafft haben – bei 300 wird es schwieriger. «Wir haben mehr Infektionen, als wir jemals gehabt haben», sagt Masserey über die neusten Entwicklungen.2022. Man muss aber auch sagen: Die Intensiv-Zahl ist im Vergleich zu den Spitaleinweisungen relativ niedrig, weil in die Intensivstationen kommen die Ungeimpften – und wir haben nicht mehr so viele Ungeimpfte. Wenn man Omikron anschaut, auch in anderen Ländern, dann ist klar: Es ist nicht nur ein harmloser Schnupfen. Jura sei am stärksten betroffen.» Auch, was die Wirtschaft und mögliche zukünftig ausfallende Arbeitnehmende betrifft, kann noch nicht viel gesagt werden: «Fakt ist aber, dass schon jetzt einige Personen aufgrund von Long Covid ihren Job wechseln, reduzieren oder aufgeben mussten – es könnte also beträchtlich viel Arbeitskraft verloren gehen.

Was die Spitaleinweisungen betrifft: Das können 1000 sein, es können aber auch 10'000 sein. Stadler weist darauf hin, dass der Höhepunkt der Fallzahlen in ungefähr ein bis drei Wochen erreicht sein könnte – also bis Ende Januar. Das hängt davon ab, wie gut die Impfung die doppelt Geimpften noch schützt – 90 Prozent oder 85 Prozent? Und entsprechend sind es auch grosse Varianzen, auf die wir uns einstellen müssen. Die meisten Spitaleinweisungen beträfen ungeimpfte Menschen, so Masserey. Würde ein Lockdown helfen? Box aufklappen Box zuklappen Der Bundesrat entscheidet morgen MIttwoch. Würde es etwas nützen, wenn ein Lockdown verfügt würde? Tanja Stadler sagt: «Es sind im Vergleich zu den bestätigten Zahlen, die wir heute sehen, nochmals deutlich mehr Infektionen in der Zwischenzeit passiert. Medienkonferenz um 14 Uhr An der heutigen Pressekonferenz nehmen folgende Personen teil: Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle, Bundesamt für Gesundheit BAG Hans-Peter Walser, Korpskommandant, Chef Kommando Ausbildung, Armee Ueli Haudenschild, Mitglied der Geschäftsleitung, Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL Tanja Stadler, Präsidentin, National COVID-19 Science Task Force Marina Jamnicki, Kantonsärztin Graubünden, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte VKS 7 Kommentare.2022. Es braucht sieben bis zehn Tage, bis wir die Fälle bestätigt haben, die Dunkelziffer ist gross. Finnlands Regierung warnt vor Long Covid In der Schweiz ist Long Covid in der Politik bisher noch kaum Thema.

Das heisst: Sehr viele Infektionen sind schon passiert. Aber natürlich, wenn wir alle ab heute keine Kontakte mehr haben, wird die Spitze der Welle flacher ausfallen, aber es wird trotzdem eine grosse Welle sein. Bis dann könnten nämlich genügend Menschen immun sein, weil schon einmal angesteckt oder geimpft.» Trotz stark steigender Infektionszahlen: Die Zahl der Hospitalisierungen und der Intensivpatienten geht zurück. Sie sagen jetzt trotzdem, es werde «explodieren» in den nächsten Wochen. Wie kommen Sie darauf? Wenn man Omikron anschaut, auch in anderen Ländern, dann ist klar: Es ist nicht nur ein harmloser Schnupfen. In den nächsten Tagen rechnet das BAG mit einem Anstieg der Hospitalisationen. Finnland verzeichnet mit ihren 5,5 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie 305’522 Corona-Fälle.

Leute werden auch schwer krank von Omikron. Andere Länder sind uns etwas voraus, in London und New York steigen die Hospitalisierungen schon stark an. Und: Auch in der Schweiz sind die Fallzahlen vor Weihnachten leicht gesunken, aber man konnte schon sehen, dass sich Omikron in dieser sinkenden Delta-Welle stark ausgebreitet hat, entsprechend sind dann im Januar die Zahlen explodiert. Bleibe man in rund zwei Wochen im unteren Bereich der Schätzung, sei die Situation handhabbar, so Stadler. Alle, die noch nicht mit Omikron in Kontakt waren und nicht geboostert sind, die werden sich noch infizieren, wir werden weitere Infektionen haben. Das Gleiche sehen wir jetzt in den Spitälern: Die Delta-Einweisungen gehen zurück, aber darunter breiten sich die Omikron-Fälle aus.

Und sobald Omikron bei den Spitaleinweisungen dominant ist, erwarten wir, dass die Zahlen stark nach oben gehen. Die Bündner Kantonsärztin Marina Jamnicki betonte, durch die Verschiebung von Wahleingriffen könnten Spitäler rasch Kapazitäten frei machen. Fassen wir zusammen: Die Omikron-Welle wird über uns hinwegrauschen, die Belastung des Gesundheitswesens wird kurzfristig sehr gross sein. Und dann? Dann gehen wir davon aus, dass die Zahlen wieder heruntergehen. Dann werden wir alle wieder mehr Kontakte eingehen, da freuen wir uns ja auch drauf.2022. Das heisst auch: Alle, die noch nicht mit Omikron in Kontakt waren und nicht geboostert sind, die werden sich noch infizieren, wir werden weitere Infektionen haben.

Ob das nochmals eine kleine Welle gibt, kann man noch nicht abschätzen. Aber dann kommt der Frühling und hilft uns, die Infektionen etwas zu bremsen, und auf den Sommer hin werden wir es etwas einfacher haben – ausser es kommt eine andere Variante. Eingewiesen würden vor allem Ungeimpfte. Und dann ist die Pandemie zu Ende? Dann müssen wir wachsam sein und Daten dazu erheben, wie gut die Immunität in der Schweizer Bevölkerung ist, damit wir uns im Herbst vorbereiten können. Braucht es Auffrischungs-Impfungen? Was müssen wir tun, um den nächsten Winter so zu gestalten, dass es nicht wieder zu Kapazitäts-Engpässen im Gesundheitswesen kommt? Das Interview führte Urs Leuthard. .