OGH-Vizepräsidentin zieht sich wegen Chats zurück

Nach Veröffentlichung von Chatnachrichten über angeblichen Postenschacher in der Justiz: OGH-Vizepräsidentin Eva Marek zieht sich zurück

Politik, Brandstetter

25.01.2022 12:13:00

Nach Veröffentlichung von Chatnachrichten über angeblichen Postenschacher in der Justiz: OGH-Vizepräsidentin Eva Marek zieht sich zurück

Nach der Veröffentlichung von Chatnachrichten über angeblichen Postenschacher rumort es gewaltig in der heimischen Justiz. Der Oberste Gerichtshof ...

(Bild: APA/HANS KLAUS TECHT)Nach der Veröffentlichung von Chatnachrichten über angeblichen Postenschacher rumort es gewaltig in der heimischen Justiz. Der Oberste Gerichtshof (OGH) zog nun erste Konsequenzen und zieht OGH-Vizepräsidentin Eva Marek ab sofort von ihren Leitungs- oder sonstigen Aufgaben der Justizverwaltung ab. Die Chats seien dazu geeignet, das Vertrauen der Bevölkerung in die Unabhängigkeit der Rechtsprechung zu gefährden, so die Begründung des OGH in einer Pressemitteilung.

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Irgendwie haben viele auch das Vertrauen in die Justizministerin verloren. Es gibt da Plagiatsvorwürfe und Ungereimtheiten im Lebenslauf von Alma_Zadic von denen andere Medien berichten, von denen man aber in der 🤡unabgängigen🤡 noch nie was lesen durfte. 😷😇🤡😇😷 Haben die elenden linken Dreckskerle wieder jemanden ruiniert.Ich hoffe,euch geht's irgendwann noch mieser.

🇦🇹🇩🇪die aus der frühesten Geschichte scheinbar nichts gelernt haben und sich der Welt nun an Lächerlichkeit preisgeben ‼️ Die hässliche Fratze an der Macht - die Hetze und Propaganda - das Denunzieren von Andersdenkende - all das ist noch nicht so lange her ‼️ Wird Konsequenzen für die Beteiligten haben:

OGH-Vizepräsidentin zieht sich nach Postenschacher-Vorwürfen zurück Eva Marek zieht Konsequenzen nach Veröffentlichung von Chatnachrichten und wird 'ab sofort keine Leitungsaufgaben ausüben' Na, die politische Säuberung funktioniert in der Justiz wie am Schnürchen (Putsch) und keiner sagt was. Ich will jetzt die Chats von den Roten lesen!

OGH-Vizepräsidentin Marek zieht sich nach Postenschacher-Vorwürfen zurück Eva Marek wird ab sofort keine Leitungs- oder sonstige Aufgaben der Justizverwaltung ausüben. Zuvor sorgten veröffentlichte Chats für Aufsehen

OGH-Vizepräsidentin Marek : Neue ÖVP-Chats bringen Höchstrichterin in BedrängnisNeue Chats aus dem Umfeld der ÖVP beschäftigen den Obersten Gerichtshof. Die nunmehrige Vizepräsidentin, Eva Marek , soll 2014 Leiterin der Oberstaatsanwaltschaft Wien geworden sein, um der ÖVP unangenehme Kandidatinnen zu verhindern. Das legen vom Online-Medium 'ZackZack' veröffentlichte 'BMI-Chats' aus dem Handy von Michael Kloibmüller nahe.

OGH-Vizepräsidentin Marek zieht sich nach Postenschacher-Vorwürfen zurück Eva Marek wird ab sofort keine Leitungs- oder sonstige Aufgaben der Justizverwaltung ausüben. Zuvor sorgten veröffentlichte Chats für Aufsehen

OGH-Vizepräsidentin zieht sich nach Postenschacher-Vorwürfen zurück Eva Marek zieht Konsequenzen nach Veröffentlichung von Chatnachrichten und wird 'ab sofort keine Leitungsaufgaben ausüben' Na, die politische Säuberung funktioniert in der Justiz wie am Schnürchen (Putsch) und keiner sagt was. Ich will jetzt die Chats von den Roten lesen!

OGH-Vizepräsidentin Marek : Neue ÖVP-Chats bringen Höchstrichterin in BedrängnisNeue Chats aus dem Umfeld der ÖVP beschäftigen den Obersten Gerichtshof. Die nunmehrige Vizepräsidentin, Eva Marek , soll 2014 Leiterin der Oberstaatsanwaltschaft Wien geworden sein, um der ÖVP unangenehme Kandidatinnen zu verhindern. Das legen vom Online-Medium 'ZackZack' veröffentlichte 'BMI-Chats' aus dem Handy von Michael Kloibmüller nahe.

Eva Marek mit dem Ex-Justizminister Wolfgang Brandstetter (Bild: APA/HANS KLAUS TECHT) Nach der Veröffentlichung von Chatnachrichten über angeblichen Postenschacher rumort es gewaltig in der heimischen Justiz. Der Oberste Gerichtshof (OGH) zog nun erste Konsequenzen und zieht OGH-Vizepräsidentin Eva Marek ab sofort von ihren Leitungs- oder sonstigen Aufgaben der Justizverwaltung ab. Die Chats seien dazu geeignet, das Vertrauen der Bevölkerung in die Unabhängigkeit der Rechtsprechung zu gefährden, so die Begründung des OGH in einer Pressemitteilung. Artikel teilen Kommentare 0 Das Onlineportal „ZackZack“, betrieben von Peter Pilz, hatte am vergangenen Mittwoch Chats veröffentlicht, die nahelegen, dass die Besetzung der Leitung der Oberstaatsanwaltschaft Wien 2014 parteipolitisch motiviert gewesen sein könnte. Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) habe sich damals nicht für die von der Personalkommission erstgereihte Kandidatin entschieden, weil diese - so das Portal - seiner Partei nicht genehm war, sondern für Marek, die sich erst in letzter Minute beworben hatte. Die im Innenministerium aufgetauchten Chatnachrichten legen Postenschacher in der Justiz nahe. Konkret geht es um mutmaßliche Interventionen rund um den Bestellungsvorgang von Eva Marek zur Chefin der Oberstaatsanwaltschaft. (Bild: APA/HANS KLAUS TECHT) Brandstetter rechtfertigte seine Entscheidung damit, dass die eigentliche Favoritin, Ilse Maria Vrabl-Sanda, als Leiterin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft „unverzichtbar“ sei. Erboste Nachricht an Brandstetter Marek soll sich im Gegenzug für ihre Bewerbung erwartet haben, zwei Jahre später mit der Leitung der Generalprokuratur belohnt zu werden. Weil sie dort allerdings nicht zum Zug kam, soll sie später erbost an Brandstetter geschrieben haben: „Danke Dir für die peinliche Vorführung in der Perskomm. DANKE für das Einhalten unserer Gespräche und dass ich Dir aus einer ausweglosen Situation helfen dürfte. SPRICH (Maria-Luisa) Nittel und Vrabl verhindert werden mussten.“ Nach ihrer Station bei der Oberstaatsanwaltschaft wurde Marek dann mit 1. Februar 2018 OGH-Vizepräsidentin. DANKE für das Einhalten unserer Gespräche und dass ich Dir aus einer ausweglosen Situation helfen dürfte. Eva Marek schrieb an Wolfgang Brandstetter „Konsequenzen“ angekündigt OGH-Präsidentin Elisabeth Lovrek hatte bereits am Samstag „Konsequenzen“ für Marek angekündigt. In einer Pressemitteilung des OGH vom Dienstag heißt es nun, der Oberste Gerichtshof habe „keine Kenntnis“ über die näheren Umstände, die zur Veröffentlichung (der Chats, Anm.) führten und könne daher deren Rechtmäßigkeit nicht beurteilen. „Davon unabhängig sind die Chats jedoch geeignet, das Vertrauen der Bevölkerung in die Unabhängigkeit der Rechtsprechung zu gefährden.“ Dieses Vertrauen sei „unabdingbare Voraussetzung“ für das Funktionieren des Rechtsstaats. Der Bestellprozess wirft kein gutes Licht auf die heimische Justiz - der OGH fordert daher Konsequenzen. (Bild: Jöchl Martin) „Die Präsidentin des Obersten Gerichtshofs Dr. Elisabeth Lovrek hat daher im Einvernehmen mit Mag. Marek angeordnet, dass diese im Obersten Gerichtshof ab sofort keine Leitungs- oder sonstigen Aufgaben der Justizverwaltung ausüben wird“, so der OGH. Die Agenden Mareks übernimmt der Vizepräsident des Obersten Gerichtshofs, Matthias Neumayr. OGH fordert Änderungen bei Bestellungen Auch lege der OGH Wert auf die Feststellung, „dass seine Richterinnen und Richter zwar vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Justizministerin ernannt werden, dass die Transparenz des Ernennungsvorgangs aber im Regelfall durch Dreiervorschläge des Personalsenats des Obersten Gerichtshofs gewährleistet ist“. Die ernennenden Organe seien zwar nicht an die Vorschläge des Senats gebunden, sie sind ihnen aber bei der Besetzung von Planstellen des OGH in den letzten Jahrzehnten „ausnahmslos gefolgt“. Lesen Sie auch: