Österreicher erlebten den Amoklauf im Hörsaal mit

Blutbad in Heidelberg: Österreichische Studenten erlebten den Amoklauf im Hörsaal mit

Welt, Kollmar

25.01.2022 12:30:00

Blutbad in Heidelberg: Österreichische Studenten erlebten den Amoklauf im Hörsaal mit

Das Blutbad an der Uni Heidelberg im deutschen Baden-Württemberg am Montagmorgen haben auch österreichische Studenten miterleben müssen: Ein Wiener ...

(Bild: privat, APA/DPA/SEBASTIAN GOLLNOW, Krone KREATIV)Das Blutbad an der Uni Heidelberg im deutschen Baden-Württemberg am Montagmorgen haben auch österreichische Studenten miterleben müssen: Ein Wiener Medizinstudent war gerade in der Bibliothek, als er von dem tödlichen Vorfall erfuhr. Eine Frau (23) starb, drei Personen wurden verletzt, als der mit Gewehren bewaffnete Schütze das Feuer eröffnete.

Artikel teilenKommentare0Bei der Vorlesung „Organische Chemie für Biowissenschafter“ war der Täter in den Hörsaal gestürmt. Laut Zeugen schoss er wahllos in die Sitzreihen. Eine Studentin starb, weitere drei Studenten erlitten leichte Verletzungen. Siegfried Kollmar, Polizeipräsident des Präsidiums Mannheim erklärte bei einer Pressekonferenz am Montagabend, das Geschehene sei „an Tragik nicht mehr zu überbieten“.

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Kann man vielleicht Näheres über den Täter wissen, außer, dass er ein Deutscher aus Mannheim war und jemand bestrafen wollte? 😷😇😷

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Der Wiener Medizinstudent Thomas Schaschinger erlebte das Blutbad in Heidelberg mit. (Bild: privat, APA/DPA/SEBASTIAN GOLLNOW, Krone KREATIV) Das Blutbad an der Uni Heidelberg im deutschen Baden-Württemberg am Montagmorgen haben auch österreichische Studenten miterleben müssen: Ein Wiener Medizinstudent war gerade in der Bibliothek, als er von dem tödlichen Vorfall erfuhr. Eine Frau (23) starb, drei Personen wurden verletzt, als der mit Gewehren bewaffnete Schütze das Feuer eröffnete. Artikel teilen Kommentare 0 Bei der Vorlesung „Organische Chemie für Biowissenschafter“ war der Täter in den Hörsaal gestürmt. Laut Zeugen schoss er wahllos in die Sitzreihen. Eine Studentin starb, weitere drei Studenten erlitten leichte Verletzungen. Siegfried Kollmar, Polizeipräsident des Präsidiums Mannheim erklärte bei einer Pressekonferenz am Montagabend, das Geschehene sei „an Tragik nicht mehr zu überbieten“. Fotos Nach der Tat flüchtete der Amokläufer ins Freie, wo er sich selbst tötete. Das Gebiet wurde abgeriegelt und abgesucht - um sicherzugehen, dass es keinen zweiten Schützen gibt. Um 15 Uhr gab es Entwarnung. „Wir gehen von einem Einzeltäter aus“, so die Polizei. Wiener berichtet von Uni: „Überall Polizeiautos“ Auch Österreicher, unter ihnen Thomas Schaschinger aus Wien, erlebten das Drama mit. Er habe zuvor ein Praktikum an der Uni gehabt, so der Medizinstudent. In der Bibliothek erfuhr er vom Blutbad, er hatte eine Benachrichtigung über WhatsApp bekommen, die Stimmungslage am Campus war sehr angespannt: „Es waren überall Polizeiwägen“, schilderte Schaschinger die Situation gegenüber der „Krone“. „Es ist unangenehm, wenn einem bewusst wird, dass so etwas überall passieren kann - selbst im Vorlesungssaal“, so der Student. Der Schütze hatte noch mehr als 100 Schuss Munition dabei. Warum er mit dem Schießen aufgehört habe, wisse man noch nicht, sagte Polizeipräsident Kollmar. Das sei spekulativ, es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass eine bestimmte Person getroffen werden sollte. Der 18-Jährige hätte noch nachladen können. Der Schütze war Deutscher (18) und strafrechtlich bisher nie aufgefallen. Weder er noch seine Eltern haben eine Waffenerlaubnis. Die Waffen hatte er im Ausland erworben. Kaufbelege und ein Abschiedsbrief wurden sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun, wer dem 18-Jährigen die Schusswaffen verkauft hatte. Lesen Sie auch: