Fall Dieter Behring - Den Behring-Geschädigten bleibt noch weniger als erhofft

15.01.2022 17:07:00
Fall Dieter Behring - Den Behring-Geschädigten bleibt noch weniger als erhofft

Von den 800 veruntreuten Millionen sind nur knapp 13 Millionen aufgetaucht. Vorzeitig verteilt wird zudem auch nichts.

Behring

Den Behring -Geschädigten bleibt noch weniger als erhofft: Von den 800 veruntreuten Millionen sind nur knapp 13 Millionen aufgetaucht. Vorzeitig verteilt wird zudem auch nichts.

Von den 800 veruntreuten Millionen sind nur knapp 13 Millionen aufgetaucht. Vorzeitig verteilt wird zudem auch nichts.

Die Korrespondenz zwischen Bundesanwaltschaft (BA) und Bundesstrafgericht in der Causa Behring ist ernüchternd: Erstere listet in einem Brief, der Radio SRF vorliegt, auf, wie schwierig es ist, die sichergestellten Vermögenswerte zu Geld zu machen.

12.7 Millionen Franken bisher gefundenDie meisten sichergestellten Aktien stellen sich jetzt nämlich als wertlos heraus, die Einziehung von Vermögenswerten im Ausland scheitert daran, dass Behörden die Fragen der BA nicht oder abschlägig beantworten. Fazit: Nur gerade 12.7 Millionen Franken sind bis heute da, die verteilt werden können. Ursprünglich ging man von immerhin 70 Millionen aus.

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Es ist das letzte lange Kapitel einer fast unendlichen Geschichte: 18 Jahre ist es her, seit Finanzjongleur Dieter Behring mit seinem Schneeballsystem aufflog.00:59 Video Aus dem Archiv: Prinz Andrew in Bedrängnis Aus Tagesschau vom 12.7 Kommentare 7 Beschert der Führungscrew um David Degen den ersten lukrativen Transfer-Erlös seit Club-Übernahme: Edon Zhegrova spielt neu für den französischen Meister.Teilen Exklusiv für Abonnenten Von 2014 bis 2019 war Petro Poroschenko, hier in seinem damaligen Amtssitz in Kiew, Präsident der Ukraine.

800 Millionen Franken hatte der Basler veruntreut und 1700 Personen geschädigt. 2018 rechtskräftig verurteilt, verstarb er ein Jahr später vor Haftantritt.2022. Die Korrespondenz zwischen Bundesanwaltschaft (BA) und Bundesstrafgericht in der Causa Behring ist ernüchternd: Erstere listet in einem Brief, der Radio SRF vorliegt, auf, wie schwierig es ist, die sichergestellten Vermögenswerte zu Geld zu machen. Nun ist es bereits offiziell: Edon Zhegrova verlässt den FC Basel per sofort und wechselt in die französische Ligue 1, wo er beim Spitzenclub OSC Lille im Anschluss an die medizinischen Tests am Freitag Nachmittag einen Vertrag über viereinhalb Jahre unterschrieben hat. 12. «Mit der Zustimmung und dem Einvernehmen der Queen wurden die militärischen Ränge und royalen Schirmherrschaften des Herzogs von York an die Queen zurückgegeben», hiess es in der Mitteilung.7 Millionen Franken bisher gefundenDie meisten sichergestellten Aktien stellen sich jetzt nämlich als wertlos heraus, die Einziehung von Vermögenswerten im Ausland scheitert daran, dass Behörden die Fragen der BA nicht oder abschlägig beantworten. Aktuelle Nachrichten.

Fazit: Nur gerade 12.twitter. Denn wenn Zhegrova spielte, dann gewann Rotblau fast immer – und verlor in der bisherigen Saison nie.7 Millionen Franken sind bis heute da, die verteilt werden können. Ursprünglich ging man von immerhin 70 Millionen aus. Prinz Andrew (61), der sich wegen Missbrauchsvorwürfen in den USA einer Zivilklage gegenüber sieht, habe diese Standards nicht erfüllt. Doch verwerten konnte die Bundesanwaltschaft nur gerade inländische Konten, Behrings Liegenschaft in Basel, einige Gemälde, Schmuck, eine Fotokamera und eine Uhr. Die 12. Die US-Amerikanerin Virgina Giuffre wirft dem Prinzen vor, sie vor rund 20 Jahren als 17-Jährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben.

7 Millionen Franken stehen also 1700 Geschädigte gegenüber, die im Behring-System Geld verloren – im Glauben an unrealistische Renditen von 14 bis 16 Prozent. Wegen der langen Verfahrensdauer und dem Ableben vieler Geschädigter wollte die BA das Bundesstrafgericht dazu bewegen, die 12. Andrew weist die Vorwürfe kategorisch zurück.7 Millionen Franken in einem ersten Schritt jetzt zu verteilen und nicht darauf zu warten, bis der letzte Franken herausgerückt ist. Nein zu vorzeitiger TeilungDoch davon will das Bundesstrafgericht nichts wissen: Der Aufwand für die anteilsmässige Verteilung sei wegen der Dimension des Falls bereits ausserordentlich gross, eine vorzeitige erste Teilung würde den Aufwand laut Gericht «unverhältnismässig» vergrössern. Kauft sich Prinz Andrew frei?Im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew kann nach Ansicht von Experten nur noch eine Millionenzahlung den Queen-Sohn vor einem skandalösen Gerichtsverfahren retten. Die Behring-Geschädigten sind enttäuscht.

«Die Warterei löst in mir Bitterkeit und Verzweiflung aus», sagt etwa der ehemalige Pharmachemiker Nikolaus Danzig, der 1. «Der Schaden muss begrenzt werden.8 Millionen Franken verloren hat. Er wünsche sich eine schnelle Verteilung – auch wenn er nur Brosamen erhalte. Das Hindernis: «Frau Giuffre wird ihren Tag im Gericht wollen. Rechtsanwalt Lucius Blattner, der viele Behring-Geschädigte vertreten hat, versteht deren Verbitterung und Frustration. Zugleich sei Verständnis für die wirklich ausgelastete Behörde angezeigt, die den zweifachen Aufwand scheue, betont er und verweist auf die vielen schwer erreichbaren Geschädigten im Ausland. «Es ist Virginia Giuffre sehr wichtig, dass diese Angelegenheit auf eine Weise gelöst wird, dass sie und die anderen Opfer Gerechtigkeit erfahren», sagte David Boies der BBC.

Hohe Forderungen im NachlassverfahrenWährend das Strafverfahren längst abgeschlossen ist, hat im Kanton Aargau jüngst noch die konkursamtliche Nachlassliquidation begonnen. Melden dürfen sich alle, denen Behring Geld geschuldet hat. Der Fall gilt als bedeutendste Klage gegen ein Mitglied der königlichen Familie in jüngster Zeit. Also auch jene, die, wie Danzig, ihre Forderungen bereits im Strafverfahren deponierten. Das machen viele, hoffen sie doch auf etwas mehr als die mageren 12.7 Millionen im Strafverfahren.

Bisher hätten sich 736 Gläubiger gemeldet – mit hohen Forderungen, erklärt Rechtsanwältin Melanie Gasser von Transliq, die sich um den Behring-Konkurs kümmert: «Die Totalforderungssumme beträgt aktuell rund 790 Millionen Franken.» Nadel im HeuhaufenNur: Woher nehmen? Der grösste Teil des zumindest bekannten Behring-Vermögens sei im Strafverfahren eingezogen worden, sagt Gasser. Man mache sich nun selber auf die Suche nach weiteren versteckten Vermögenswerten wie etwa ausländische Konten. Die Hoffnung sterbe zuletzt: «Es wäre schön, wenn noch etwas auftauchen würde, aber es zu finden, das ist wie die Nadel im Heuhaufen.» .