DNA-Spuren führen zur Linksextremistin Stauffacher

Die Bundesanwaltschaft lässt einen Anschlag auf das türkische Konsulat in Zürich unaufgeklärt. Dafür wird sie erneut scharf gerügt.

9.10.2019

Bereits zum zweiten Mal rügt das Bundesstrafgericht die Bundesanwaltschaft, weil diese nachlässig gegen die Zürcher Linksextremistin Andrea Stauffacher-Kistler ermittelt habe.

Die Bundesanwaltschaft lässt einen Anschlag auf das türkische Konsulat in Zürich unaufgeklärt. Dafür wird sie erneut scharf gerügt.

Es ist der frühe Morgen des 18. Januar 2017. Kurz vor halb eins zischen die ersten Feuerwerksraketen über die Weinbergstrasse und explodieren an und vor der Fassade des Konsulats. Die Leute im Gebäude kommen mit dem Schrecken davon. Der Beschuss dauert etwa eine Minute. Dann fährt das Polizeiauto los, die wenigen Meter zum Tatort. Dort finden die Beamten eine Abschussvorrichtung. Die Täterschaft ist längst über alle Berge.

Mehr als fünf Monate nach dem Angriff beauftragt die zuständige Staatsanwältin des Bundes, Kathrin Streichenberg, die Zürcher Stadtpolizei, die mehrfach vorbestrafte Linksextremistin vorführen zu lassen. Obwohl der im Vorführbefehl aufgeführte Familienname Stauffacher-Kistler Hinweise gibt, dass die Frau zumindest früher einmal verheiratet war, heisst es unter den Rubriken Zivilstand und Ehepartner, diese seien unbekannt. Dabei handelt es sich beim ehemaligen Freund und späteren Ehemann von Andrea Stauffacher um den aus gutbürgerlichen Verhältnissen stammenden Res Kistler.

Am 10. November 2017 eröffnet Staatsanwältin Streichenberg dann ein Verfahren wegen «Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht» – und sistiert es gleich wieder. Dagegen legt die Türkei Beschwerde beim Bundesstrafgericht in Bellinzona ein. Dort heisst die Beschwerdekammer diese gut und befiehlt der

Doch es passiert nicht viel. Im November 2018 wird Stauffacher erneut von der Polizei befragt, doch sie verweigert die Aussage. Staatsanwältin Streichenberg sistiert das Verfahren daraufhin ein zweites Mal, worauf die Türkei erneut an die Beschwerdekammer in Bellinzona gelangt. In ihrem am 11. September 2019 ergangenen Urteil verpassen die Richter der Staatsanwältin des Bundes nun gleich mehrere Rügen und erteilen ihr Nachhilfeunterricht in Ermittlungsarbeit.

Diese Argumentation zerpflücken die Richter. So habe die Bundes­anwaltschaft nicht berücksichtigt, dass Stauffacher früher ähnlich vorgegangen sei. So wurde die Linksextremistin wegen eines Angriffs mit einer Horror-Knall-Rakete auf das spanische Generalkonsulat in Zürich vom Jahr 2002 zu 17 Monaten Gefängnis unbedingt verurteilt. Die Parallelen sind offensichtlich.

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schken Sie sie in Syrien gegen Assad Regime pentago-revolotion zu machen:)mit usa cia Pentagon ;) demokratioe bringen.:) Jetz Ulrike marie Meinhof wurde getötet. Ulrike , dein kollege weint, USA muss nicht Syrien aus.. Ulrike Meinhoff. Dein Kollegge weint bitte USA nicth Syrien. Ulrike du warst lebendig, jetz aber tot.

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