Alternativer Nobelpreis - Right Livelihood Award: Preisträgerinnen kommen aus vier Ländern

29.09.2022 11:58:00

Der Right Livelihood Award geht dieses Jahr nach Somalia, in die Ukraine, nach Venezuela und Uganda.

Der Alternative Nobelpreis RightLivelihood Award geht dieses Jahr nach Somalia, in die Ukraine sowie nach Venezuela und Uganda.

Der Right Livelihood Award geht dieses Jahr nach Somalia, in die Ukraine, nach Venezuela und Uganda.

Audio Aus dem Archiv: Alternativer Nobelpreis für Menschenrechtler aus Iran und Belarus 02:36 min, aus SRF 4 News aktuell vom 01.Quelle: imago/Xinhua Der Börsenplatzierung der Sportwagentochter Porsche hat 9,4 Milliarden Euro in die Kasse des deutschen Autokonzerns Volkswagen gespült.Wegen eines Unwohlseins von Lukas Reimann (SVP/SG) hat der Nationalrat am Donnerstagvormittag seine Sitzung kurz unterbrechen müssen.Wladimir Putin ist nicht dafür bekannt, die Wahrheit zu sagen.

10.2020.09.abspielen.10.Laufzeit 2 Minuten 36 Sekunden.Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen brachte 113,9 Millionen Vorzugsaktien der Stuttgarter Sportwagen-Tochter Porsche AG zum Preis von je 82,50 Euro bei neuen Aktionären unter, wie er am Mittwochabend mitteilte.Nun ist klar, wer den als Alternativen Nobelpreis bekannten Right Livelihood Award erhält: Zwei Aktivistinnen aus Somalia, eine ukrainische Juristin, ein Wirtschaftskollektiv aus Venezuela und mehrere Klimaschützer aus Uganda.Unvorstellbares wird TatsacheWenn die vergangenen Kriegsmonate etwas unter Beweis gestellt haben, dann die Tatsache, dass Putin nicht an einem Dialog und nicht an einer Deeskalation interessiert ist.

Sie alle setzen sich in ihren Ländern für besser funktionierende Gesellschaften ein.Der Erlös geht komplett an Volkswagen.Laufzeit 56 Minuten 48 Sekunden.Das sind die Preisträgerinnen.Somalia: Fartuun Adan und Ilwad ElmanWie die Eltern, so die Tochter: Die 32-jährige Ilwad Elman kämpft wie ihre Mutter Fartuun Adan (53) und einst ihr in den 90er-Jahren getöteter Vater dafür, dass es in ihrem von Gewalt und Terrorismus gebeutelten Heimatland im Osten Afrikas friedlicher wird.Auch interessant Am Donnerstag werden die Porsche-Aktien erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt.Mit ihrer Organisation Elman Peace unterstützen die beiden unter anderem Überlebende geschlechtsspezifischer Gewalt und frühere Kindersoldaten.Die Parlamentsdienste machten auf Anfrage keine Angaben zum Vorfall.Ukraine: Olexandra Matwijtschuk und das Center for Civil LibertiesMit ihrem Zentrum für bürgerliche Freiheiten (CCL) trägt die Juristin Olexandra Matwijtschuk (38) seit Jahren in besonderem Masse zur Stärkung der Zivilgesellschaft und der demokratischen Strukturen in der Ukraine bei.Trotz der schwachen Aktienmärkte lag der Ausgabepreis am oberen Ende der Preisspanne, die von 76,50 bis 82,50 Euro reichte.September schien die Mobilisierung von hunderttausenden Russen ebenso unvorstellbar.

Ihr langjähriger Einsatz für die Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen ist seit dem russischen Einmarsch in ihr Land umso bedeutender geworden.Venezuela: Kollektiv CECOSESOLAIm südamerikanischen Venezuela haben sich Genossenschaften aus einkommensschwachen Regionen zu einem Kollektiv zusammengeschlossen, das bezahlbare Waren und Dienstleistungen anbietet.Laut Insidern lagen Zeichnungsaufträge für mehr als 50 Milliarden Euro vor, die Emission war vielfach überzeichnet..Dieser Verbund besteht bereits seit 1967 und ist seit der Gründung immer weiter gewachsen.Er deckt mittlerweile zahlreiche Bereiche ab – unter anderem die Lebensmittel- und die Gesundheitsversorgung und sogar Bestattungsdienste.Als «Eisbrecher» für weitere Börsengänge in diesem Jahr tauge Porsche aber nicht.Uganda: Africa Institute for Energy Governance2006 wurden in Uganda kommerziell nutzbare Ölreserven entdeckt.Wenn Putin das Gefühl hat, dass ihm der Einsatz von Atomwaffen seine Macht sichern werden, so scheint es heute nicht mehr undenkbar, dass er zu Atomwaffen greifen könnte.

Das hat verstärkt dazu geführt, dass Menschen ihrer Ländereien beraubt und aus ihren Heimatorten vertrieben werden und die Umwelt Schaden nimmt.Volkswagen, bisher Alleineigentümer der Porsche AG, reduziert seine Beteiligung an der Sportwagen-Ikone im Zuge des Börsengangs auf 75 Prozent weniger eine Aktie.Das Africa Institute for Energy Governance (Afiego) setzt sich trotz Bedrohungen, Schikanen und Festnahmen dafür ein, dass sich Gemeinden gegen umweltschädliche Projekte bei der Öl- und Gasförderung wehren können.Vor allem den Bau der Ostafrikanischen Rohöl-Pipeline EACOP von Uganda nach Tansania will die Organisation mithilfe internationalen Drucks stoppen.Weitere 12,5 Prozent - allerdings in Form von stimmberechtigten Aktien - kauft der VW-Grossaktionär Porsche SE, hinter dem die Familien Porsche und Piech - in zwei Schritten: die ersten 17,5 Prozent Anfang kommender Woche, den Rest Anfang 2023..

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