Sterbehilfe - 'Wir brauchen einen anderen Diskurs zu dem Thema'

26.01.2022 12:06:00

Die Beihilfe zum Suizid ist seit Jänner 2022 nicht mehr strafbar. Doch was genau sieht das Gesetz vor?

Sterbehilfe

Zum Nachschauen: 'Wir brauchen einen anderen Diskurs zum Thema Sterbehilfe ' Spannende Diskussion in Kooperation mit der diakonieat - Hier geht's zum Video -

Die Beihilfe zum Suizid ist seit Jänner 2022 nicht mehr strafbar. Doch was genau sieht das Gesetz vor?

\nDie Beihilfe zum Suizid ist seit 1.Der Dümmste in der Republik ist der steuerzahlende Geimpfte, womöglich auch noch Unternehmer", sagte Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger ganz ohne Gendersprache in einer Pressekonferenz am Montag.Foto: imago images/Viennareport Als vor fast zwei Jahren der erste Covid-19-bedingte Lockdown in Österreich verkündet wurde, war die Verunsicherung sowohl auf Mieter- als auch auf Vermieterseite groß – nicht zuletzt aufgrund des juristischen Neulands, welches mit den behördlich angeordneten Betretungsverboten und Betriebsschließungen einherging.Kommentieren Anders als die an den EU-Außengrenzen gestrandeten Migranten dürfen ukrainische Bürger ohne Visum in die Union einreisen.

Jänner 2022 nicht mehr strafbar. Das neue Bundesgesetz regelt die Voraussetzungen und die Wirksamkeit von Sterbeverfügungen zum Nachweis eines dauerhaften, freien und selbstbestimmten Entschlusses zur Selbsttötung." Bei so einem Kuhhandel wären wir nicht dabeigewesen. Doch was sieht das Gesetz vor? \n'Österreich hat eine Riesenchance vertan. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Der Gesetzgeber hatte ein Jahr Zeit, eine Regelung zu beschließen und eine offene Diskussion in der Gesellschaft zuzulassen. Die Impfpflicht befürworte man zwar, es fehle aber eine begleitende Strategie für den "sukzessiven Ausstieg" aus der 2G-Regel . Es war ein Eilgesetz, mit einer Eilbegutachtung', kritisiert Alois Birklbauer vom Institut für Strafrechtswissenschaften an der JKU Linz. Was wir allerdings nicht wissen, ist die heuer zu erwartende Zahl der Neuankömmlinge.

Man werde das Thema mit rechtlichen Normen nicht lösen können, es brauche einen ethischen Konsens in der Gesellschaft. Beginnen solle man im Handel, wo Angestellte nicht länger Polizeiaufgaben bei der 2G-Kontrolle wahrnehmen dürften. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter. 'Man löst das Ganze nur über strafrechtliche Verbote. Das wird den Wunsch von Menschen, selbstbestimmt sterben zu wollen, nicht lösen. "An Neuwahlen führt kein Weg vorbei" Bei ihrer morgen beginnenden Klubklausur wollen die Neos vor allem Reformen abseits von Corona beraten.' \nMan müsse in anderer Weise die Hand reichen, so Birklbauer. Etwa durch den Ausbau der Palliativstationen und Palliativeinrichtungen. Gerade das Budget zeige, dass das vor Corona beschlossene Regierungsprogramm längst nicht mehr zeitgemäß sei. Und die unbekannte Unbekannte? Die allergrößte befindet sich östlich der EU-Außengrenzen, in den Weiten der Ukraine.

Die Regierung habe sich dazu bekannt. Was war das Resultat? 'Nach wie vor gibt es keine Regelungen für den Ausbau der Palliativstationen. Brisanz verspricht das Neos-Vorhaben, ein Nulldefizit über Ausgabenkürzungen anzupeilen, obwohl gerade diese Partei in vielen Bereichen auf massive Mehraufwendungen drängt (etwa im Bildungsbereich).'   \nDie Palliativmedizin in Österreich betreffend betonte Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich, dass es mittlerweile eine Gesetzesvorlage gebe. Das Grundproblem: Es gebe keine bundeseinheitliche Vorgaben. Sie selbst ergänzte schmunzelnd:"Na ja, wir sind halt eine engagierte Opposition und halten den Druck hoch. 'Es geht wieder viel zwischen den Mühlsteinen zwischen Bund und Ländern verloren, wie wir aus dem Bereich der Pflege schon kennen. Zweitens: Dass die EU als erste Reaktion auf einen russischen Einmarsch in die Ukraine die Visafreiheit für Ukrainer aufheben würde, wäre dermaßen pervers, dass sich diese Variante mit an die Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit ausschließen lässt.

' Das aktuelle Sterbehilfe-Gesetz könne außerdem nicht alles lösen. Es seien viele Fragen damit verbunden, nicht nur die der Palliativmedizin, sondern auch die Frage nach einem guten tragfähigen Pflegesystem oder die Frage der Suizidprävention.\n'Wir brauchen einen anderen Diskurs zu dem Thema', betonte auch Karin Gutiérrez-Lobos, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Universität Wien. Viel sei tabuisiert worden und werde weiter tabuisiert, auch angesichts der Technologisierung. 'Die Beschäftigung mit dem Sterben ist in den Hintergrund getreten. Jeden Tag.

Wir müssen eine offenen Diskussion darüber führen, die auch die unterschiedlichen Standpunkte miteinbezieht', fordert sie. Auch das Sterben dürfe nicht weiter tabuisiert werden, sagt sie. 'Es ist ängstlich im Hintergrund. Es ist ganz problematisch für uns alle. Es trifft jeden.

'\nAm Podium: Alois Birklbauer, Institut für Strafrechtswissenschaften, JKU Linz; Karin Gutiérrez-Lobos, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Medizinische Universität Wien; Maria Katharina Moser, Direktorin Diakonie Österreich.\nModeration: Petra Tempfer, Redakteurin 'Wiener Zeitung'\nBegrüßung: Maria Katharina Moser, Direktorin Diakonie Österreich; Martin Fleischhacker, Geschäftsführer Wiener Zeitung.     \n .

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\nDie Beihilfe zum Suizid ist seit 1.Der Dümmste in der Republik ist der steuerzahlende Geimpfte, womöglich auch noch Unternehmer", sagte Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger ganz ohne Gendersprache in einer Pressekonferenz am Montag.Foto: imago images/Viennareport Als vor fast zwei Jahren der erste Covid-19-bedingte Lockdown in Österreich verkündet wurde, war die Verunsicherung sowohl auf Mieter- als auch auf Vermieterseite groß – nicht zuletzt aufgrund des juristischen Neulands, welches mit den behördlich angeordneten Betretungsverboten und Betriebsschließungen einherging.Kommentieren Anders als die an den EU-Außengrenzen gestrandeten Migranten dürfen ukrainische Bürger ohne Visum in die Union einreisen.

Jänner 2022 nicht mehr strafbar. Das neue Bundesgesetz regelt die Voraussetzungen und die Wirksamkeit von Sterbeverfügungen zum Nachweis eines dauerhaften, freien und selbstbestimmten Entschlusses zur Selbsttötung." Bei so einem Kuhhandel wären wir nicht dabeigewesen. Doch was sieht das Gesetz vor? \n'Österreich hat eine Riesenchance vertan. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Der Gesetzgeber hatte ein Jahr Zeit, eine Regelung zu beschließen und eine offene Diskussion in der Gesellschaft zuzulassen. Die Impfpflicht befürworte man zwar, es fehle aber eine begleitende Strategie für den "sukzessiven Ausstieg" aus der 2G-Regel . Es war ein Eilgesetz, mit einer Eilbegutachtung', kritisiert Alois Birklbauer vom Institut für Strafrechtswissenschaften an der JKU Linz. Was wir allerdings nicht wissen, ist die heuer zu erwartende Zahl der Neuankömmlinge.

Man werde das Thema mit rechtlichen Normen nicht lösen können, es brauche einen ethischen Konsens in der Gesellschaft. Beginnen solle man im Handel, wo Angestellte nicht länger Polizeiaufgaben bei der 2G-Kontrolle wahrnehmen dürften. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter. 'Man löst das Ganze nur über strafrechtliche Verbote. Das wird den Wunsch von Menschen, selbstbestimmt sterben zu wollen, nicht lösen. "An Neuwahlen führt kein Weg vorbei" Bei ihrer morgen beginnenden Klubklausur wollen die Neos vor allem Reformen abseits von Corona beraten.' \nMan müsse in anderer Weise die Hand reichen, so Birklbauer. Etwa durch den Ausbau der Palliativstationen und Palliativeinrichtungen. Gerade das Budget zeige, dass das vor Corona beschlossene Regierungsprogramm längst nicht mehr zeitgemäß sei. Und die unbekannte Unbekannte? Die allergrößte befindet sich östlich der EU-Außengrenzen, in den Weiten der Ukraine.

Die Regierung habe sich dazu bekannt. Was war das Resultat? 'Nach wie vor gibt es keine Regelungen für den Ausbau der Palliativstationen. Brisanz verspricht das Neos-Vorhaben, ein Nulldefizit über Ausgabenkürzungen anzupeilen, obwohl gerade diese Partei in vielen Bereichen auf massive Mehraufwendungen drängt (etwa im Bildungsbereich).'   \nDie Palliativmedizin in Österreich betreffend betonte Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich, dass es mittlerweile eine Gesetzesvorlage gebe. Das Grundproblem: Es gebe keine bundeseinheitliche Vorgaben. Sie selbst ergänzte schmunzelnd:"Na ja, wir sind halt eine engagierte Opposition und halten den Druck hoch. 'Es geht wieder viel zwischen den Mühlsteinen zwischen Bund und Ländern verloren, wie wir aus dem Bereich der Pflege schon kennen. Zweitens: Dass die EU als erste Reaktion auf einen russischen Einmarsch in die Ukraine die Visafreiheit für Ukrainer aufheben würde, wäre dermaßen pervers, dass sich diese Variante mit an die Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit ausschließen lässt.

' Das aktuelle Sterbehilfe-Gesetz könne außerdem nicht alles lösen. Es seien viele Fragen damit verbunden, nicht nur die der Palliativmedizin, sondern auch die Frage nach einem guten tragfähigen Pflegesystem oder die Frage der Suizidprävention.\n'Wir brauchen einen anderen Diskurs zu dem Thema', betonte auch Karin Gutiérrez-Lobos, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie an der Medizinischen Universität Wien. Viel sei tabuisiert worden und werde weiter tabuisiert, auch angesichts der Technologisierung. 'Die Beschäftigung mit dem Sterben ist in den Hintergrund getreten. Jeden Tag.

Wir müssen eine offenen Diskussion darüber führen, die auch die unterschiedlichen Standpunkte miteinbezieht', fordert sie. Auch das Sterben dürfe nicht weiter tabuisiert werden, sagt sie. 'Es ist ängstlich im Hintergrund. Es ist ganz problematisch für uns alle. Es trifft jeden.

'\nAm Podium: Alois Birklbauer, Institut für Strafrechtswissenschaften, JKU Linz; Karin Gutiérrez-Lobos, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Medizinische Universität Wien; Maria Katharina Moser, Direktorin Diakonie Österreich.\nModeration: Petra Tempfer, Redakteurin 'Wiener Zeitung'\nBegrüßung: Maria Katharina Moser, Direktorin Diakonie Österreich; Martin Fleischhacker, Geschäftsführer Wiener Zeitung.     \n .