Schütze von Hanau zeigte „Geheimorganisation“ an

Der Schütze von Hanau Tobias R. zeigte bei der Bundesstaatsanwaltschaft eine „Geheimorganisation“ an.

2/21/2020

Der Schütze von Hanau Tobias R. zeigte bei der Bundesstaatsanwaltschaft eine „Geheimorganisation“ an.

Über die kruden Weltanschauungen und Verschwörungstheorien des mutmaßlichen Hanau-Terroristen ist seit Donnerstagfrüh - als feststand, was hinter dem ...

Tobias R. zeigte bei der Bundesstaatsanwaltschaft eine „Geheimorganisation“ an. (Bild: AFP, youtube.com, krone.at-Grafik) Über die kruden Weltanschauungen und Verschwörungstheorien des mutmaßlichen Hanau-Terroristen ist seit Donnerstagfrüh - als feststand, was hinter dem furchtbaren Verbrechen an neun Deutschen mit Migrationshintergrund steckt - bereits einiges berichtet worden. Nun bestätigte der deutsche Generalbundesanwalt Peter Frank, dass Tobias R. sich im vergangenen November an die Bundesanwaltschaft gewendet hatte. Dort sei von dem 43-Jährigen eine Strafanzeige gegen eine unbekannte geheimdienstliche Organisation eingebracht worden. Artikel teilen 0 Drucken In der Anzeige brachte Tobias R. demnach zum Ausdruck, dass es eine übergreifende große Organisation gebe, die vieles beherrsche, „sich in die Gehirne der Menschen einklinkt und dort bestimmte Dinge dann abgreift, um dann das Weltgeschehen zu steuern“, schilderte der Generalbundesanwalt am Freitag. Generalbundesanwalt Peter Frank (Bild: APA/AFP/CLEMENS BILAN) Lieblingsthemen Geheimdienste, Frauen, Verschwörungstheorien Wie der „Focus“ berichtet, seien auch auf der inzwischen offline gestellten Homepage des Hanauers zuletzt nicht nur Videos mit rassistischem Gedankengut veröffentlicht worden, - da er noch nie eine Beziehung gehabt habe - hätten zu den Lieblingsthemen von Tobias R. gezählt. Kurz vor der Tat sprach er in einem Video in fließendem Englisch über angeblich in den USA existierende unterirdische Militäreinrichtungen, Kindesmisshandlungen und Teufelshuldigungen. Ein Hinweis auf eine bevorstehende eigene Gewalttat - - ist in dem Video nicht enthalten, genauso wenig wie in der Anzeige bei der Bundesanwaltschaft. Auch seien in der Anzeige keine rechtsextremistischen oder rassistischen Ausführungen enthalten gewesen. Man habe kein Ermittlungsverfahren eingeleitet, so Frank. Blumenkränze vor einem der Tatorte, der Bar Midnight in Hanau (Bild: AP) Auch der Vater des mutmaßlichen Täters sei in der Vergangenheit im Kontakt mit Behörden aufgefallen, durch verschiedene Schreiben wie Beschwerden. Der Mann sei bei der „Wohnungsöffnung“ in der Nacht auf Donnerstag auch angetroffen worden. Er sei aber kein Beschuldigter des Ermittlungsverfahrens, sondern im Zeugenstatus. Auch Niederösterreicher Anzeige geschickt einem Niederösterreicher hatte Tobias R. eine Anzeige geschickt : Der mutmaßliche Todesschütze hatte bis vor wenigen Wochen Kontakt zu Bernd Gloggnitzer, der im niederösterreichischen Ternitz sein Institut namens Remote Viewing School betreibt. Beim „Krone“-Lokalaugenschein im spirituellen Kurszentrum erinnert sich der Mentalexperte, von dem sich Tobias R. offenbar parapsychologische Hilfe erhoffte, an die Kontaktaufnahme per E-Mail im Dezember 2019. Der Niederösterreicher Bernd Gloggnitzer hatte mit dem Terrorverdächtigen von Hanau Kontakt per E-Mail. (Bild: Reinhard Judt, "Krone", krone.at-Grafik) „ Rasch festgestellt, dass er nicht alle Tassen im Schrank hat“ „Ich bekomme öfters Anfragen von Spinnern. Herr R. schrieb mir, dass sich ein Privatdetektiv bei ihm gemeldet habe und dieser hätte mich empfohlen“, erzählt der Niederösterreicher aus dem Bezirk Neunkirchen. Er habe jedenfalls rasch festgestellt, . Nach zwei E-Mails habe R. ihm die 19-seitige Anzeige geschickt, „in der es um Verschwörungstheorien und Geheimdienste ging“. Handy, Computer, Auto - alles wird untersucht Im Zuge der Aufklärung des Anschlages durchleuchten die Ermittler nun Handy- und Computerdaten des 43-Jährigen. Abgeklärt werde, mit wem im Inland und Ausland er Kontakt gehabt und wo er sich aufgehalten habe, sagte Frank. Mittlerweile seien 40 Zeugen angehört worden, um den genauen Tathergang abzuklären. Zudem würden die GPS-Daten vom Auto des mutmaßlichen Täters ausgewertet. Das Auto des mutmaßlichen Schützen wird weggebracht. (Bild: AFP) „Devise Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ In der Wohnung des 43-Jährigen seien schriftliche Unterlagen und auch technische Gerätschaften sichergestellt worden, die in den kommenden Tagen und Wochen ausgewertet würden. Auch Finanzermittlungen seien angestoßen worden. „Das wird dauern“, sagte Frank. Auch wenn Schnelligkeit gewünscht werde. „Hier gilt die Devise Gründlichkeit vor Schnelligkeit.“ krone.at Einloggen, um an der Diskussion teilzunehmen Eingeloggt als Weiterlesen: Kronen Zeitung

Hanau

Schießerei in Hanau: Elf Tote + Schütze tot + Video aufgetaucht + rechtsradikales MotivNach der schrecklichen Gewalttat in Hanau sind ein Bekennerschreiben und ein Video gefunden worden.

Hanau: Amok-Schütze hinterließ Bekenner-Video - News | heute.atBei einer Schießerei im hessischen Hanau kam es zu Toten und Verletzten. Der mutmaßliche Täter wurde leblos in seiner Wohnung gefunden.

Was man über den Attentäter von Hanau weißDer Deutsche Tobias R. war Sportschütze, hatte angeblich BWL studiert. Er vertrat rechtsradikale Ideen - und verbreitete im Internet paranoide Verschwörungstheorien.

Die krude Welt des Tobias R.: Täter von Hanau hasste Ausländer – und FrauenDer mutmaßliche Schütze war ein rechtsradikaler „Incel“: Er wollte die Auslöschung ganzer Völker, fühlte sich von Geheimdiensten verfolgt und lebte wohl ungewollt als Single.\r\n\r\n der typ war ein psychopat,er soll nachts die hecken geschnitten haben,mülltonnen versteckt haben,er soll nachbarn betroht haben.habe die info von einem bekannten,der in seiner nähe wohnt. littlewisehen Echter Qualitätsjournalismus. 'aus eigenem Entschluss heraus' ist das Gegenteil von 'unfreiwillig'.

Elf Tote nach Schüssen in HanauEs gibt Hinweise auf Rechtsextremismus. Ein Video und auch ein Bekennerschreiben sollen aufgetaucht sein.

Mehrere Tote durch Schüsse in deutschem Hanau - derStandard.atfinde den Fehler. Zivi



Corona-App: Sobotka für verpflichtende Nutzung

„Ich lade mir die App sicher nicht herunter“

„Wollen uns positive Entwicklung nicht zerstören“

Nationalratspräsident-Sobotka: 'Stopp Corona' App soll verpflichtend sein - derStandard.at

Über 11.500 Österreicher infiziert, 186 Todesfälle

Wie lange halten wir das durch, Herr Kogler?

Finanzminister: 'Makaber, Menschenleben gegen Millionen aufzurechnen'

Schreibe Kommentar

Thank you for your comment.
Please try again later.

Neuesten Nachrichten

Nachrichten

21 Februar 2020, Freitag Nachrichten

Vorherige nachrichten

Schüler in Englisch jetzt deutlich besser

Nächste nachrichten

Süße Premiere: Drillinge in Wiener Spital geboren
„Polizei kann nicht einfach in eine Wohnung gehen“ Sobotka rudert zurück: 'Wir setzen bei der Stopp-Corona-App auf Freiwilligkeit' Ärztekammer für Maskentragen im öffentlichen Raum Köchin (29): „Nie wieder gehe ich nach Ischgl“ „Osterhase“ hoppelt auf der leeren Autobahn Die aktuellen Corona-Zahlen in Österreich Tiroler Chirurgin rettet in London Kinderleben Medienhilfspaket: VÖZ kritisiert Verteilungsmechanismus - derStandard.at Ministerium zu Oster-Erlass: Werden 'Verwirrung wieder entwirren“ Schönborn sieht „Prüfung, aber nicht das Ende“ Corona-Folgen: Singvögel zwitschern jetzt leiser Großteil der FPÖ-Bezirkspartei Oberpullendorf wechselt zur DAÖ
Corona-App: Sobotka für verpflichtende Nutzung „Ich lade mir die App sicher nicht herunter“ „Wollen uns positive Entwicklung nicht zerstören“ Nationalratspräsident-Sobotka: 'Stopp Corona' App soll verpflichtend sein - derStandard.at Über 11.500 Österreicher infiziert, 186 Todesfälle Wie lange halten wir das durch, Herr Kogler? Finanzminister: 'Makaber, Menschenleben gegen Millionen aufzurechnen' Kurz appelliert: „Bis Ostern noch durchhalten!“ Fehlende Maske: Mann auf Philippinen erschossen Kanzler Kurz im Interview: 'Reisefreiheit wird es nicht geben, solange es keine Impfung gibt' Sobotka für verpflichtende Corona-App Trump rät zu Masken - er will aber keine tragen