Schallenbergs Chance

Der neue Bundeskanzler hat einen Fehlstart hingelegt. Doch nun öffnet sich ein Zeitfenster für Sachpolitik als einzige Vorwärtsstrategie und Daseinsberechtigung der türkis-grünen Koalition.

16.10.2021 20:20:00

Der neue Bundeskanzler hat einen Fehlstart hingelegt. Doch nun öffnet sich ein Zeitfenster für Sachpolitik als einzige Vorwärtsstrategie und Daseinsberechtigung der türkis-grünen Koalition.

Der neue Bundeskanzler hat einen Fehlstart hingelegt. Doch nun öffnet sich ein Zeitfenster für Sachpolitik – als einzige Vorwärtsstrategie und Daseinsberechtigung der türkis-grünen Koalition.

Es versteht sich von selbst, dass der Kanzler mit dem Klubobmann seiner Regierungspartei zusammenarbeiten muss. Das hätte Schallenberg nicht extra im Gestus eines Statt- und Platzhalters betonen müssen. Besser ganz für sich behalten hätte er die Einschätzung, dass die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegen Kurz „falsch“ seien. Das muss die Justiz klären – ohne Zuruf. Schallenberg ist nun Kanzler und nicht Strafverteidiger oder Cheerleader von Kurz. Loyalität schuldet er in erster Linie der Republik.

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Natürlich ist die neue Kanzler-Rolle gewöhnungsbedürftig für den bisherigen Außenminister. Wie könnte es anders sein? Er war darauf nicht vorbereitet und muss etliche innenpolitische Wissenslücken füllen. Grundsätzlich aber gebührt ihm Respekt, in dieser ernsten Staatskrise die Verantwortung übernommen zu haben.

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