Knapp vorbei ist auch 'Auf Linie'

Die Ausstellung 'Auf Linie' im Museum der Stadt Wien widmet sich der städtischen Kunstpolitik der NS-Zeit und deckt dubiose Kontinuitäten auf

29.01.2022 12:30:00

NS-Kultur im musa_wien: Die Ausstellung 'Auf Linie' widmet sich der städtischen Kunstpolitik der NS-Zeit und deckt dubiose Kontinuitäten auf

Die Ausstellung 'Auf Linie' im Museum der Stadt Wien widmet sich der städtischen Kunstpolitik der NS-Zeit und deckt dubiose Kontinuitäten auf

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vom 26.01.2022 Beliebtes Propagandasujet: „Fahrt des Führers“ (1940) von Ingo Pötsch (1884–1943) (Foto: Wien Museum) Der Mythos vom Unfriendly Takeover Österreichs durch Nazi-Deutschland hat sich lange gehalten, ist aber längst widerlegt. Der"Anschluss" wurde freilich nicht nur von breiten Teilen der Bevölkerung bejubelt, sondern auch in Kunstkreisen heftig akklamiert."Auf Linie" betiteln sich die Ausstellung im Wien Museum und die gewichtige, von den Kuratorinnen Ingrid Holzschuh und Sabine Plakolm-Forsthuber besorgte Begleitpublikation, die nachzeichnet, wie die Kunst(politik)"auf Linie" gebracht wurde. Wobei das Passiv nicht unbedingt angebracht ist, war der Anteil an"Illegalen" unter Künstlern doch dermaßen hoch, dass diese bereits 1937 alle Schlüsselstellen besetzt hatten. Zeitenwenden vollziehen sich selten Knall auf Fall, und das Jahr 1937 ist ein gutes Beispiel dafür. Im April beschließen"Illegale" wie Leopold Blauensteiner, Rudolf Hermann Eisenmenger oder Ingo Pötsch die Gründung des"Bundes deutscher Maler Österreichs". Im gleichen Monat zeigt die im Pariser Jeu de Paume - parallel   813 Wörter       4 Minuten