Energiewende - Zu wenig Strom für die Autos

05.12.2021 09:30:00

Gewesslers Masterplan: Erneuerbare Energien reichen nicht für die heutige Anzahl von Pkw-Fahrten.

Gewesslers Masterplan: Auf dem Weg zur Klimaneutralität muss der Autoverkehr auf Österreichs Straßen reduziert werden. Denn klar ist, dass der Strom aus erneuerbarer Energie für das jetzige Verkehrsaufkommen nicht reichen wird. Von berndvasari -

Gewesslers Masterplan: Erneuerbare Energien reichen nicht für die heutige Anzahl von Pkw-Fahrten.

Österreich ist ein Autofahrerland.Das war eine der einprägsamsten Premieren, die unsere Philharmoniker in der jüngeren Vergangenheit ihrer Abonnementkonzerte präsentierten: Semyon Bychkov dirigierte 2016 die Uraufführung von Thomas Larchers Zweiter Symphonie.Foto: Reuters China Stringer Network 4,5 Milliarden Menschen, also mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung, nutzen mittlerweile soziale Medien.ÖVP als Kanzlerpartei.

60,9 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher legen mehrmals pro Woche ihre Wege mit dem Pkw zurück.Zudem sind 7,1 Millionen Fahrzeuge in Österreich zugelassen.Angesichts der Bilder von der Flüchtlingskrise, die damals die Welt erschütterten, skizzierte Larcher einen „Kenotaph“, ein Grabmal, das leer bleibt, um seine Funktion als Denkmal zu erfüllen.Die allermeisten werden mit klimaschädlichem Benzin oder Diesel angetrieben.Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.Das Umweltproblem ist den Autoherstellern bewusst.Jeden Tag.Sie stellen nun ihre Fahrzeuge auf Stromantrieb um.Personell hat sich Nehammer vom Kurz-Team verabschiedet, von Gernot Blümel , aber auch vom Kabinett des früheren Kanzlers.

Doch damit ändert sich nicht nur der Antrieb, sondern auch das Verkehrsbild auf den heimischen Straßen..B.Ein Kulturwandel steht bevor:\nIn Österreich soll bis 2030 der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien (Wasser, Wind, Sonne) erzeugt werden.Der nachhaltige Strom wird aber nur in einer begrenzten Menge zur Verfügung stehen.Einer Menge, mit der sich die Zahl der Einzelpersonenfahrten mit dem Pkw deutlich verringern muss.Ansonsten wird die vorhandene Menge an Strom nicht ausreichen.Damit sichert er sich Nehammer auch die Unterstützung der mächtigen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Zu dieser Erkenntnis kommt der Mobilitäts-Masterplan 2030, der von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler veröffentlicht wurde.\nNur ein Drittel der Energie von heute steht dann zur Verfügung\n'Die 2040 zur Verfügung stehende Energie entspricht circa einem Drittel der heute im Verkehr verbrauchten Energiemenge', heißt es im Masterplan, der von Martin Fellendorf, Verkehrsplaner an der Technischen Uni Graz erstellt wurde.Um die Ziele zu erreichen, müsse daher der Straßenverkehr auf das Niveau von 1990 zurück.\nGewessler verweist auf die Glasgower UN-Klimakonferenz vom Sommer.Die 200 teilnehmenden Staaten hätten einstimmig das 1,5 Grad-Ziel bestätigt.Dass nun ausgerechnet in der vierten Corona-Welle ein Wechsel erfolgt, muss erst mal begründet werden.

Dieses Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, wurde bei der Pariser Klimakonferenz von 2015 beschlossen.Die Länder sagten zudem zu, die entsprechenden nationalen Klimaschutzpläne bis Ende 2022 zur Erreichung dieses Ziels nachzuschärfen.\nAber auch das Programm der österreichischen Bundesregierung gibt ein klares Ziel vor.So soll die Klimaneutralität im Jahr 2040 erreicht werden.'Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn im Mobilitätssektor eine radikale Trendwende bei den Treibhausgasemissionen erfolgt', sagt Gewessler.Dem neuen General an der Regierungsspitze, der zuletzt bei der BVT-Neugründung gezeigt hat, dass er Organisationen führen und reformieren kann, ist zuzutrauen, dieses Kapitel auf die neue Regierungstafel zu schreiben.

Und Trendwende heißt nicht nur neue Antriebe, sondern eben auch das Vermeiden von Verkehr.\nWas das heißt, zeigten die Ergebnisse der Verkehrs-Evaluierung, die Gewessler in der vergangenen Woche präsentierte.15 geplante Straßenbau-Großprojekte wie der Wiener Lobautunnel S1 oder die niederösterreichische Traisental-Schnellstraße S34 wurden untersucht.Die beiden Projekte sagte Gewessler genauso ab, wie sieben weitere Schnellstraßen und Autobahnen.Nur zwei Projekte erhielten grünes Licht.

Die 'Wiener Zeitung' berichtete.\n'Die Infrastruktur, die wir bauen, ist der Verkehr, den wir kriegen', sagt Gewessler.Und Österreich habe ohnehin bereits eines der dichtesten hochrangigen Straßennetze.\nDer Ansatz des Masterplans stellt einen Bruch des bisherigen Wachstumspfades des Straßenverkehrs dar.Für Gewessler ist er 'Karte und Kompass' auf dem Weg zur Klimaneutralität.

\nDamit bis 2040 alle Pkw emissionsfrei sind, müssen sie spätestens 2030 zugelassen werden.Das würde das Aus für Benzin und Diesel in acht Jahren bedeuten.\nUnd die verfügbare Menge an erneuerbaren Energien für den Stromantrieb werde nur noch reichen für einen Anteil von etwa 42 Prozent der Autos am Gesamtverkehr.\n.

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BerndVasari Also die Bevölkerung verarmen und wegsperren... BerndVasari Die Wahrheit sickert durch. Die Grünen brauchen keine Demokratie. Ihnen reicht die Diktatur völlig. BerndVasari Ich sehe da keinen Plan. Ich führe vorsätzlich einen Verkehrsinfarkt herbei um den Leuten das Auto zu vermiesen. Das unteranderem deshalb weil wir nicht genug Strom für E Autos haben? Das ist der Plan einer Ministerin?

BerndVasari Die Grünen auf Verbotskurs, statt alle Energien darauf zu verwenden, bestmögliche Alternativen neu zu ENTWICKELN!! Aber Erfindungsgeist und Grüne schließt sich bekanntermaßen aus. Ihre ”Lösungen” sind lediglich aus der Vergangenheit abgekupfert. Beispiel Lastenfahrrad. BerndVasari Es ist einfach, weg mit den Grünen, Kickl braucht eh ein neues Thema!

BerndVasari Man muss wohl oder übel den Individualverkehr im Frage stellen. Das trifft natürlich jeden. Wohnort, Freizeit, Arbeitsplatz, Urlaub. Ohne persönliche Einschränkungen wird es wohl nicht funktionieren. Das muss die Politik aber offen kommunizieren.

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