9 von 171: Hauptamtliche Bürgermeister sind eine rare Spezies

11.11.2019 12:59:00

Seit 2017 kann das Bürgermeisteramt als Vollzeit-Job ausgeübt werden. Angelika Mileder hat den Schritt nicht bereut

Seit 2017 kann das Bürgermeisteramt als Vollzeit-Job ausgeübt werden. Angelika Mileder hat den Schritt nicht bereut

Seit 2017 kann das Bürgermeisteramt als Vollzeit-Job ausgeübt werden. Angelika Mileder hat den Schritt nicht bereut

Bürgermeisteramthauptamtlich auszuüben“, sagt die Ortschefin der mittelburgenländischen Gemeinde Frankenau-Unterpullendorf. „Ich würde das wieder so machen und empfehle es auch allen anderen“.Noch gehört Mileder aber zu einer kleinen Minderheit. Nur 9 der 171 Bürgermeister im Land haben sich für die Hauptamtlichkeit entschieden, die seit einer Novelle des Gemeinderechts vor drei Jahren möglich ist. Neben Mileder sind es die Ortschefs von

Rudersdorf, Dt. Kaltenbrunn, Rotenturm, Mannersdorf, Steinbrunn, Purbach,Parndorfund Deutsch Jahrndorf, die zu 100 Prozent für die Gemeinde arbeiten und dafür 25 Prozent mehr Gehalt bekommen als ihre nebenberuflichen Kollegen.Nicht in Stein gemeißelt

Weiterlesen:
KURIER »

Lewandowski fordert mehr Kommandos von jungen Spielern: 'Eine Generation, die viel SMS schreibt' - derStandard.at

Analyse: Türkis-Grün - eine schwere GeburtTürkis-Grün ist in aller Munde. Entscheidend ist, ob Kurz und Kogler zur Kompromissfähigkeit bereit sind. Angesichts der Erosion der Parteienlandschaft ist der Kompromiss aus der Mode gekommen, so ein Politologe. MichelJungwirth No Na!

BewertungBewertungen im Netz sind den Blick nicht wert, den man auf sie wirft - wen regt eine Lehrerbewertungsapp dann auf? Die Lehrergewerkschaft Schon blöd, wenn eine Interessensvertretung ihren Auftrag ernst nimmt! Wenigstens in eine GW, in der man die Aufgabe seine Mitglieder zu vertreten noch wahrnimmt.

Mann an Bushaltestelle von Gruppe ausgeraubt - Wien | heute.atEin 28-Jähriger wurde am Donnerstagabend von vier Personen eingekreist und mit einer Waffe bedroht. Die Täter sind flüchtig.

Die Kölner Krise: Beierlorzer-Aus nach NiederlageBei Hoffenheim gab es eine Last-Minute-Niederlage. Danach folgte die Trennung von Trainer Beierlorzer.

Frau (21) von Straßenbahn erfasst und schwer verletzt - Steiermark | heute.atWeil sie durch ihr Handy abgelenkt sein worden dürfte, wurde am Samstagabend eine 21-Jährige in Graz von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt.

Angelika Mileder muss nicht lange überlegen: „Es war die richtige Entscheidung, das Bürgermeisteramt hauptamtlich auszuüben“, sagt die Ortschefin der mittelburgenländischen Gemeinde Frankenau-Unterpullendorf.Bayern vs BVB Lewandowski fordert mehr Kommandos von jungen Spielern: "Eine Generation, die viel SMS schreibt" Bayern-Stürmer nimmt vor Kracher gegen BVB Mitspieler in die Pflicht: "Sie kommunizieren viel im Internet, telefonieren weniger" Foto: APA/AFP/CHRISTOF STACHE Vor Bundesliga-Gipfel: Lewandowski nimmt Mitspieler in die Pflicht Ich stimme der Verwendung von Cookies für die Zwecke der.Türkis-grüne Sondierungsgespräche © (c) APA/AFP/ALEX HALADA (ALEX HALADA) Die Spanier wählen am Sonntag bereits zum zweiten Mal im heurigen Jahr ein neues Parlament.sunfug im Netz überhaupt wichtig? Man weiß, dass getrickst und geschoben wird.

„Ich würde das wieder so machen und empfehle es auch allen anderen“. Noch gehört Mileder aber zu einer kleinen Minderheit. Nur 9 der 171 Bürgermeister im Land haben sich für die Hauptamtlichkeit entschieden, die seit einer Novelle des Gemeinderechts vor drei Jahren möglich ist. In anderen Ländern zogen sich die Gespräche ewig hin. Neben Mileder sind es die Ortschefs von Rudersdorf , Dt. Kaltenbrunn, Rotenturm, Mannersdorf, Steinbrunn, Purbach, Parndorf und Deutsch Jahrndorf, die zu 100 Prozent für die Gemeinde arbeiten und dafür 25 Prozent mehr Gehalt bekommen als ihre nebenberuflichen Kollegen. andreas.

Nicht in Stein gemeißelt Die ÖVP-Politikerin, die im April 2017 vom Gemeinderat und bei der Bürgermeisterwahl im darauffolgenden Oktober beim ersten Antreten von der Ortsbevölkerung mit 65,1 Prozent direkt gewählt wurde, hat beides probiert. Ganz zu schweigen von Belgien, das 2010/1 unter Charles Michel 541 Tage nur provisorisch regiert wurde. Im ersten halben Jahr hat die gelernte Schneidermeisterin den Polit-Job nur nebenberuflich erledigt, von 9 bis 18 Uhr stand sie noch als Verkäuferin in einem Modegeschäft. „Das war sehr stressig“, erinnert sich die Mutter dreier erwachsener Kinder. Als Einsteigerin sei in der Gemeindepolitik ohnehin alles neu und komplex gewesen, dazu der Beruf, Familie und Haushalt – den sie auch „nicht liegenlassen wollte“. Deshalb habe sie sich nach der Wahl im Oktober 2017 exklusiv für die Gemeindepolitik entschieden und diesen Schritt bis heute nicht bereut.

„Das Gemeindewesen wird immer komplizierter und die Verantwortung größer“. Und die Bürger honorieren das auch, ist Mileder überzeugt. Denn sie sei für die Ortsbevölkerung immer erreichbar und präsent. Aber was, wenn sie 2022 nicht mehr gewählt würde? „Dann kann ich immer noch auf meinen erlernten Beruf zurückgreifen und mich als Kleidermacherin selbstständig machen“, wird Mileder nicht bange. Wenn Bürgermeister hauptamtlich tätig sein wollen, müssen sie das innerhalb von vier Wochen nach der Angelobung bekannt geben – so wie Mileder.

Im § 25b des Gemeindebezügegesetzes gibt es aber auch ein Schlupfloch: „Sofern sich eine Änderung der beruflichen Situation während der Funktionsdauer ergibt“, kann auch später innerhalb von vier Wochen der Status geändert werden. Kein zweites Gehalt Davon haben in jüngster Zeit zwei Ortschefs aus dem Nordburgenland .