Gewalt in Belarus: toter Demonstrant, scharfe Schüsse, Foltervorwürfe

Demonstrationen nach Wahl: Gewalt in Belarus: toter Demonstrant, scharfe Schüsse, Foltervorwürfe

13.08.2020 00:47:00

Demonstrationen nach Wahl: Gewalt in Belarus: toter Demonstrant, scharfe Schüsse, Foltervorwürfe

Der vierte Abend nach der Wahl in Belarus bringt wieder Gewalt auf die Straßen vieler Städte. Wohin steuert das Land?

am Mittwoch mit scharfer Munition auf Demonstranten geschossen. Mindestens ein Mensch sei verletzt worden. Das oppositionelle Portal "Nexta" berichtete ebenfalls von Schusswaffengebrauch seitens der Behörden – auch an anderen Orten.Am Mittwochabend gingen in Minsk und in etlichen Städten offenbar erneut Tausende Menschen auf die Straßen, um gegen die Gewalt und die Regierung zu protestieren; unter anderem bildeten sie lange Menschenketten. Belarussische Bürgermedien berichteten von Kundgebungen in Dutzenden Städten – diese Angaben ließen sich nicht abschließend verifizieren. Das Internet funktionierte in weiten Teilen von Belarus wiederholt kaum noch.

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Zugleich wuchs die Solidarität mit den Demonstranten. In Minsk traten mehr als 100 Ärzte gegen Gewalt auf. Der prominente Moderator des Staatsfernsehens, Wladimir Karanik, kündigte angesichts der "Lügen" und "Gewalt" demonstrativ seinen gut bezahlten Posten. Hunderte IT-Unternehmer forderten

Lukaschenkozum Einlenken auf und drohten in einem offenen Brief, mit ihren Firmen das Land zu verlassen.Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch forderte den Präsidenten zum Rücktritt auf. "Verzieh Dich, bevor es zu spät ist!", sagte die 72-Jährige in einem am Mittwochabend vom belarussischen Dienst des Radiosenders Swoboda (Radio Free Europe) veröffentlichten Interview. "Aus meiner Sicht hat der Machtapparat dem Volk den Krieg erklärt." Niemand habe sich eine solche Gewalt in Belarus vorstellen können.

Mehr als 600 FestnahmenIn mehreren Messenger-Gruppen werden Videos von Angehörigen der Sicherheitskräfte verbreitet, die demonstrativ ihre Uniformen verbrannten oder entsorgten und sich so auf die Seite der Demonstranten zu schlagen schienen. Sie erklärten, dass sie ihren Eid auf den Schutz des belarussischen Volkes und nicht dem Machterhalt eines Mannes geschworen hätten. Die Echtheit der Videos war jedoch nicht überprüfbar. Auch blieb vollkommen unklar, inwiefern die Aufnahmen Rückschlüsse auf die Moral innerhalb der Sicherheitskräfte zulassen.

Insgesamt sind nach offiziellen Angaben seit Sonntag weit mehr als 6000 Menschen festgenommen worden. Menschenrechtler und Opposition sprachen von willkürlichen Aktionen der Sicherheitskräfte. Verlässliche Angaben über die Zahl der Verletzten gibt es nicht.

In den sozialen Medien machten Aufnahmen von Schlägertrupps die Runde, Polizisten – unter anderem von der berüchtigten Spezialeinheit "Omon" – prügelten immer wieder brutal auf Demonstranten ein, die teils blutüberströmt zurückblieben oder festgenommen wurden. Auf Polizeistationen soll es schwere Misshandlungen gegeben haben.

Langzeit-Herrscher Alexander Lukaschenko machte derweil keine Anzeichen, dass er von seiner harten Linie abweicht und scheint weiterhin fest entschlossen, die Protestbewegung blutig niederschlagen zu lassen. Auch Journalisten gehörten zu den Opfern der Gewaltexzesse und der willkürlichen Verhaftungen.

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Die Bundesregierung in Berlin äußerte sich besorgt über das Vorgehen der belarussischen Behörden. "Das ist eine regelrechte Repressionswelle, die da rollt, mit tausenden Festnahmen nach Wahlen, die weder fair noch frei waren", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. "Alle die in Belarus verhaftet wurden, weil sie friedlich für ihre demokratischen Rechte demonstriert haben, müssen freigelassen und müssen gehört werden."

"Ich erinnere an das absolute Verbot von Folter"Auch die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, verurteilte die Reaktion der Führung in Minsk auf die Proteste. Berichte über Festnahmen auch von Unbeteiligten und Kindern sowie über Gewalt bei und nach Festnahmen ließen klare Menschenrechtsverletzungen vermuten. "Ich erinnere die Regierung von Belarus an das absolute Verbot von Folter und andere Misshandlung von Festgenommenen", teilte am Mittwochabend mit.

DiePräsidentschaftswahlam Sonntag hat der seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten mit harter Hand regierende Machthaber Alexander Lukaschenko nach offiziellen Angaben haushoch mit mehr als 80 Prozent der Stimmen gewonnen. Er gilt als "letzter Diktator Europas". Seine inzwischen nach Litauen geflüchtete Hauptrivalin Swetlana Tichanowskaja hat demnach nur rund zehn Prozent erhalten. Beobachter hatten jedoch von Wahlmanipulationen berichtet. Im Vorfeld der Wahl hatte es unter anderem Verhaftungen von Oppositionspolitikern gegeben, auch sei das amtliche Wahlergebnis gefälscht.

Quellen:"Nexta", Nachrichtenagenturen DPA und AFP Weiterlesen: stern »

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Weißrussland: „Ich will kein Blut und keine Gewalt“, sagt Tichanowskaja in einem sonderbaren Video - WELTWie freiwillig war die Ausreise von Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja? Nun kursieren Videobotschaften der weißrussischen Oppositionellen. Darin ruft sie zur Mäßigung auf und beschreibt sich selbst als „schwache Frau“. Ach was. Die Leute auf die Straße rufen und dann abhauen. Ihr Mann sitzt im Gefängnis ,sie hat 2 kleine Kinder und wahrscheinlich auch noch genug Verwandschaft in Weißrussland. Jeder mit 3 Gehirnzellen, kann sich denken was da im Hintergrund gelaufen, und warum sie dieses komische Video gedreht hat. BelarusProtest Belarus Ihr Mann sitzt im Gefängnis ,sie hat 2 kleine Kinder und wahrscheinlich auch noch genug Verwandschaft in Weißrussland. Jeder mit 3 Gehirnzellen, kann sich denken was da im Hintergrund gelaufen ist, und warum sie dieses komische Video gedreht hat. BelarusProtest Belarus

Chicago erlebt Nacht der Gewalt und PlünderungenAuslöser war offenbar ein Schusswechsel zwischen einem Verdächtigen und der Polizei. Die Bürgermeisterin spricht von 'kriminellem Verhalten'. Lori Lightfoot, die Afro-Bürgermeisterin von Chicago ist Trump Hasserin und glühende Demokratin. Alle Städte mit demokratischen Bürgermeistern brennen aktuell. Party- und Eventszene, passiert. Deutsche Medien manipulieren wieder dass es nur so kracht: marodierende BLM-Antifa-Horden terrorisieren und plündern Städte seit Wochen ohne Anlass und spazieren mit der Beute in aller Ruhe aus den zertrümmerten Läden.

Ein Toter bei Demonstrationen in Belarus - Polizei setzt Blendgranaten und Gummigeschosse einWeißes Haus wegen Schusswaffenvorfalls abgeriegelt +++ Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach Blitzeinschlag wieder frei +++ Die Nachrichtenlage am Dienstag.

Belarus: Oppositionskandidatin Tichanowskaja geflohenIm eigenen Land fühlt sie sich nicht mehr sicher: Die belarussische Oppositionskandidatin Tichanowskaja ist nach der umstrittenen Präsidentenwahl nach Litauen geflüchtet. In der Nacht gab es in Minsk weitere Proteste und Gewalt. racistCBN700clubOLDMAN_DEMOCRATS wantedMORE4thePEOPLE you dont want bcos blacks mostly are the VICTIM ASKING THEM TO GO ON THE STREETS AND DIE. 700CLUBusing_jesus_4COVER_EVIL_SLAVE MASTERS NEW TRICKS Sie hat auch Verantwortung für ihre Kinder und aus dem Land bedeutet ja bekanntlich niemals auch aus der Welt, wie wir alle aus der Geschichte und anderen Beispielen wissen. Sie ist ein echte Präsident der mit seinem Volk bis zuletzt zusammen steht!

Nach Protesten: EU droht Belarus mit SanktionenWegen der mutmaßlich gefälschten Präsidentschaftswahl in Belarus bringt die Europäische Union nun Sanktionen gegen die Regierung in Minsk ins Gespräch. Diese weist indes alle Vorwürfe zurück. Richtig so. Gut so. Und nicht bloß drohen. Weißrussland 🇧🇾

Zusammenstöße in Belarus: Schläge, Tritte, BlendgranatenDie dritte Nacht in Folge haben in Belarus die Menschen gegen Staatschef Lukaschenko protestiert. Sie werfen ihm Wahlfälschung vor. Die Polizei ging noch brutaler gegen die Demonstranten vor. Ich sehe nur noch mehr zukünftige Flüchtlingsströme... StopHumanTrafficking Das Problem lautet auch hier mal wieder Polizei ... Merkt ihr ? Belarus hat kein Geld wie Russland um Trolle zu finsteren. Als der andere Faschsit Putin die Ukriane Angriff war die Tagesschau Bedrohungen ausgesetzt. Jetzt sieht es ruhig aus .