Was sagt BAG-Koch zu den Corona-Fallzahlen?

Was sagt BAG-Koch zu den Corona-Fallzahlen in der Schweiz? Verfolgen Sie die Medienkonferenz live.

3/26/2020

Was sagt BAG-Koch zu den Corona-Fallzahlen in der Schweiz? Verfolgen Sie die Medienkonferenz live.

Experten des Bundes nehmen Stellung zur Situation mit dem Virus in der Schweiz. Wir berichten live ab 14 Uhr.

LIVE TICKER F: Anzeigen von Entlassungswellen? Zürcher: Ja, wir hatten seit Mitte März 15'000 Arbeitslose mehr. Aber wir haben ja die Möglilchkeit mit der Kurzarbeit. Die Idee basiert auf drei Punkten: Sicherung der Löhne, Sicherung der Beschäftigung, die Gewährleistung der Arbeit. F: Begleitete Flüge aus dem Ausland? Matyassy: «Nein, Sicherheitsleute oder Polizisten sind nicht an Bord.» Was die Kosten dieser Rückführungsaktion betrifft, so will sich der Mann vom EDA nicht festlegen. Zahlen zu diesem Zeitpunkt wären reine Spekulation. Was die Anzahl Todesfälle von Schweizer im Ausland angeht, so wisse er um eine Person respektive einen Fall. F: 58 Tote mehr - wie erklärt man sich das? Koch: «Auch bei den Todesfällen gibt es Schwankungen, wie bei den Infizierten. Bei den Todesfällen muss man auch sehen, dass diese hinter den infizierten Fällen hinterherhinken. Man darf keine Schlüsse ziehen aus dem vergleichsweise grossen Sprung von gestern auf heute.» «Eine Immunisierung geschieht mit der Zeit von alleine», sagt Daniel Koch, Leiter der Abteilung für Übertragbare Krankheiten des BAG. Bild: Screenshot Bundesrat/Youtube F: Kontrolle des Bundes Kuster: Das Bundesamt für Justiz klärt Verordnungen des Bundesrates auf die Verträglichkeit in Sachen Recht und Gesetz ab. Alle Geschäfte werden vorgeprüft. Erfahrungsgemäss haltet sich die Regierung an die Empfehlungen und Vorschläge des EJPD. F: Anpassungen von Fristen bei Rechtsfällen? Susanne Kuster, Stellvertretende Direktorin Bundesamt für Justiz EJPD: «Der Bundesrat hat verschiedene Fristen angepasst. Davon nicht betroffen sind aber juristische Verjährungen. Dies ist beim Fifa-Prozess bedeutend, da dieser ausgesetzt ist und kurz vor der Verjährung steht.» F: Weniger Fallzahlen im Tessin: Tendenz erkennbar? Koch: «Diese Zahlen im Tessin gehören zu den Schwankungen. Es ist gefährlich, diese von Tag zu Tag zu interpretieren. Wir müssen mindestens eine Woche anschauen, ob man einen Trend feststellen kann.» F: Durchreisende und Quarantäne Matyassy: «Wenn jemand via Schweiz nach Deutschland weiterreist, dann würden sie per Transit nach Deutschland reisen. Dort würden sie nach deutschem Recht behandelt.» F: Wieviele Masken würden in der Schweiz benötigt? Koch: «Das Tragen von Masken von allen Personen würde keinen wesentlichen Schutz bieten. Der Bedarf jetzt würde zwischen einer und zwei Millionen Masken pro Tag betragen». Gibt es noch normale WKs? Droz: «Bisher ist erst ein WK verschoben worden.» Frage: Schon Exit-Strategie nach dem Virus? Koch: «Daran können wir noch nicht denken. Das ist alles viel zu früh, um schon in Details an Exit-Strategien zu denken.» F: Kontrollen Bei den Kontrollen gehe es nur um den öffentlichen Raum. Man werde aber auch nicht alle Daten analysieren, sondern nur dort, wo es Sinn mache, so Koch auf eine Frage bezüglich der Kontrollen. Er wiederholt, es handle sich um Daten aus der Vergangenheit. Fragen: Lockerung der Massnahmen? An Lockerungen der Massnahmen denke man bisher noch nicht, sagt Daniel Koch auf eine entsprechende Frage. «Wir haben den Peak bei den Virusfällen noch nicht überschritten.» Kurzarbeit Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit SECO, WBF : Zürcher gibt Zahlen zur Kurzarbeit bekannt. Es sind 570'000 Anträge, dabei sind rund 42'000 Unternehmen betroffen. Insgesamt arbeiten derzeit rund elf Prozent aller Erwerbstätigen in Kurzarbeit. Die Zahlen zeigen auch, dass weniger gearbeitet wird. Es soll aber auch weiter gearbeitet werden, aber nur mit den Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden. Zusätzliche Truppen Raynald Droz, der Stabschef des Kommando Operationen VBS, sagt, man hätte neue Truppen mobilisiert. Es sei jetzt Zeit für neue Kräfte. Dieses seien notwendig geworden. Man werde auch in Zukunft zusätzliche Truppen mobilisieren. Diese müsse man noch ausbilden und dann integrieren. Bereit für Aufgaben Der Zivilschutz sei bereit für die gestellten Aufgaben. Flury übernimmt die Worte von Bundesrat Berset, der gestern sagte, es gäbe einen Marathon zu bestreiten. Er dankt auch allen die nun im Zivilschutz tätig sind. Zivilschutz Christoph Flury, Vizedirektor Bundesamt für Bevölkerungsschutz VBS : «Mit Coronavirus hat der Zivilschutz eine Dimension angenommen wie noch nie. 5500 Leute wurden bisher vom Zivilschutz aufgeboten. Die Anzahl der aufgebotenen Zivilschützer wird noch höher werden. Ein Schwergewicht ist im Tessin und in der Westschweiz feststellbar. Die Zivilschützer unterstützen, wo sie nur können. Sie übernehmen auch logistische Aufgaben. Bundesrat Berset hat gestern von einem Marathon gesprochen. Dessen ist sich der Zivilschutz bewusst. Wir sind aber bereit.» EDA-Hotline Über 10'000 Leute hätten die Helpline benützt oder Emails geschrieben. Am Anfang sei das EDA überrollt worden von den Anfragen. Aber jetzt sei man gut aufgestellt, erklärt der EDA-Direktor. «Wir stossen aber auch an Grenzen, wir können nicht alle Erwartungen der Reisenden erfüllen. Da ist eine grosse Diskrepanz feststellbar. Wir können nicht jede Anfrage mit einer fixfertigen Lösung beantworten.» Rückkehrübung des EDA Johannes Matyassy, Direktor der Konsularischen Direktion EDA : «Wir haben an die Eigenverantwortung der Leute appelliert. Die zweite Phase begann mit organisierten Rückflügen: 5 Flüge schon zurückgekommen. Bis am 4. April gibt es noch weitere Flüge, wobei wir 2400 Leute zurückführen können.» Man werde aber noch mehr Flüge organisieren. Wichtig bei der App: Sie soll runtergeladen sein. Man werde aber auch Leute nicht zurückholen können, weil nichts mehr gehe. «Aber diese Leute werden von den Konsulaten betreut. Wir werden auch schauen, wie wir das mit den Rückerstattungen machen werden. «Am 4. April werden wir 3500 Leute zurückgeholt haben»: Johannes Matyassy, Direktor der Konsularischen Direktion des EDA. Bild: Screenshot Bundesrat/Youtube Die Zahlen Koch weiter: «Wir haben 10'714 Fälle an Infizierten, das sind 1000 mehr als am Vortag. Todesfälle gibt es 161, 58 mehr als gestern.» Er warnt davor, tägliche Statistiken überzuwerten. Die MK beginnt BK-Kommunikationschefin Ursula Eggenberger begrüsst die Medienschaffenden. Der Anlass wird 90 Minuten dauern. Das Wort hat Daniel Koch. Man hat die Swisscom gefragt, ob sie analysieren könne, ob sich die Leute an öffentlichen Orten aufhalten würden oder eben nicht. Es sei keine Überwachung. Es gehe ums Bewegungsmuster der Leute. Aber es gehe um die Vergangenheit, nicht um die Gegenwart. «Es geht ausschliesslich nur um Muster in den öffentlichen Räumen.» 0 Kommentare Weiterlesen: Tages-Anzeiger

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