Verwirrende Angaben – Dürfen Firmen statt Maskenpflicht freiwillig 2G einführen?

Verwirrung um neue Corona-Regeln am Arbeitsplatz: Befreit freiwilliges 2G in Firmen von der Maskenpflicht?

06.12.2021 10:20:00

Verwirrung um neue Corona-Regeln am Arbeitsplatz: Befreit freiwilliges 2G in Firmen von der Maskenpflicht?

Ab Montag gelten die neue Corona-Massnahmen. Für Verwirrung sorgen nicht zuletzt Aussagen von Bundesrat Alain Berset. Das Bundesamt für Gesundheit klärt nun auf, welche Regeln nun am Arbeitsplatz gelten.

Dürfen Firmen statt der Maskenpflicht die 2G-Regel freiwillig einführen?Ab Montag gelten die neuen Corona-Massnahmen. Für Verwirrung sorgen aber nicht zuletzt Aussagen von Bundesrat Alain Berset. Das Bundesamt für Gesundheit klärt nun auf, welche Regeln nun am Arbeitsplatz gelten.

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vonDarum gehtsClubs und andere Veranstalter können den Zugang freiwillig nur für Geimpfte und Genesene beschränken.Aussagen von Bundesrat Alain Berset suggerieren allerdings, dass alle Firmen in der Schweiz 2G einführen können.

Auch das Merkblatt vom Bund zu den neuen Regeln sorgt für Verwirrung.Das Bundesamt für Gesundheit sagt nun, was Sache ist.Ausweitung der Zertifikatspflicht, Beschränkung auf 2G im Club, kürzere Testgültigkeit – am Montag treten die headtopics.com

neuen Corona-Massnahmenin Kraft, die der Bundesrat vergangenen Freitag beschlossen hat. Doch nicht alle neuen Regeln sind klar. Vor allem jene, die am Arbeitsplatz gelten sollen, sorgen für Verwirrung.Unklar ist nämlich, ob gemäss der neuen Covid-19-Verordnung neben Clubs, Bars und Restaurants nun auch Firmen 2G freiwillig ab Montag einführen können. Dass das so sein könnte, legen zumindest Aussagen von Alain Berset nahe. So sagte der Gesundheitsminister am vergangenen Freitag an der Pressekonferenz, dass 2G nicht nur für Kultur und Nachtleben eine Option ist. Auf die Frage eines Journalisten antwortete Berset: «Wenn eine Unternehmung oder ein Betrieb 2G einführen will – ist es wirklich die Sache des Staats, das in dieser Situation zu verbieten?»

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BAG stellt klarZudem steht im Merkblatt zu den neuen Regeln (siehe Bild unten) zum Punkt «Beschränkung auf 2G möglich»: «Betriebe und Veranstalter mit Zertifikatspflicht können Zutritt auf Geimpfte und Genesene beschränken». Was gilt nun also für Firmen? Zählen diese zu «Betrieben»? Und was ist mit «Unternehmungen», von denen Berset sprach? Können Arbeitgeber also am Montag freiwillig nur noch Geimpften und Genesenen den Zutritt zum Arbeitsplatz erlauben?

Diese Corona-Massnahmen gelten ab dem 6. Dezember.BAGDas Bundesamt für Gesundheit (BAG) stellt nun aber klar, dass mit dem Begriff «Betriebe» auf dem Merkblatt nicht die Firmen gemeint sind. Ein Sprecher verweist auf den entsprechenden Abschnitt in der neuen Verordnung. Dort steht, dass der Zugang für «öffentlich zugängliche Einrichtungen und Betriebe in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Freizeit und Sport» auf Personen mit einem Zertifikat beschränkt werden muss. Bei diesen Betrieben könne der Zugang für Personen ab 16 Jahren auf Personen mit einem Impf-oder Genesungszertifikat beschränkt werden, heisst es weiter.

Das gilt grundsätzlich am ArbeitsplatzMaskenpflichtLaut Bundesamt für Gesundheit (BAG) gilt eine generelle Maskentragpflicht für alle Mitarbeitenden in Innenräumen, in denen sich mehr als eine Person aufhält. Das gilt unabhängig davon, ob sie über ein Zertifikat verfügen oder nicht. Ausnahmen gibt es für Situationen, in denen aus Sicherheitsgründen oder aufgrund der Art der Tätigkeit keine Maske getragen werden kann. Auf Anfrage teilt das BAG mit: «Eine Maske ist am Arbeitsplatz in Innenräumen ab dem 6. Dezember wieder zwingendes Recht und gilt damit auch bei 3G oder 2G.» headtopics.com

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Wie der BAG-Sprecher sagt, gebe es keine Widersprüche – auch nicht zu den Aussagen von Bundesrat Berset. Denn grundsätzlich können Unternehmen tatsächlich 2G oder gar 1G einführen. «Arbeitgeber müssen aber die Einführung einer solchen Regel auf der Basis des Arbeitsgesetzes begründen», so der Sprecher. Weder das Epidemiengesetz noch die Covid-19-Verordnung erlaube den Firmen einen solchen Schritt.

«Im Einzelfall ist 2G sinnvoll»Laut Rudolf Minsch, Chefökonom Dachverband der Schweizer Wirtschaft Economiesuisse, kann es auch für Unternehmen «im Einzelfall zweckmässig sein, eine solche 2G-Regelung einzuführen, wie das Beispiel der Swiss zeigt». Die Swiss hat für Anfang Dezember eine

Impfpflichtfür das fliegende Personal eingeführt. Generell zielführender als eine generelle Vorschrift sei aber, den Unternehmen Spielraum zu gewährleisten, damit diese vor Ort die beste Lösung fänden. «Ich gehe davon aus, dass die allermeisten Unternehmen zuerst andere Lösungen als eine 2G-Pflicht suchen», so Minsch. Denn laut BAG bleibt die Maskenpflicht so oder so bestehen (siehe Box oben).

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Nützt leider nichts, weil die Impfung die Verbreitung und Ansteckung nicht verhindert: Das ist wieder so ein unlustiger Beamtenwitz. Im Fitnessstudios darf man ohne Maske bei 2G rumhampeln, im Büro wo alle sitzen nicht. Man oh man, wer denkt sich so einen Scheiss aus🤷🏼‍♀️ Seit wann ist 2G am Arbeitsplatz gestattet?

Das wäre ja Pandemieförderung par excellence. Zur Erinnerung: Geimpfte erkranken und übertragen genau wie Ungeimpfte. Für all den bislang beschlossenen Erleichterungsquatsch gibt es keine Evidenz. Impfen ist nach derzeitigem Stand reiner Eigenschutz der Impfstatus kann die Maskenpflicht nicht aufheben.

Die geimpften geben zum glück das virus nicht weiter🤣🤣🤣🤣🤣🤡🤡🤡🤡🤡 was für eine shitshow alle impffubdamentalisten sind, Iraks WMD werden ein spaziergang im vergeich zum coronaskandal sein Was mich verwirrt ist: Wie weiss das Virus, ob ich im Restaurant sitzend oder stehend konsumiere? 🤔 2G, bzw. Geimpfte sind nicht sicher, natürlich müssen alle Maske tragen.

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