Unbrauchbares Corona-Schutzmaterial – VBS-Chefin Amherd lässt Masken-Deals durchleuchten

Die Armeeapotheke kaufte für Millionen Franken mutmasslich gefälschte und unbrauchbare Masken. Nun wird der Fall untersucht – zumindest intern.

27.01.2021 16:00:00

Bei den Untersuchungen der unbrauchbaren Masken geht es möglicherweise nicht nur um die Beschaffungen an sich – sondern auch um die offensichtlichen Vertuschungsversuche der Armee. (Abo)

Die Armeeapotheke kaufte für Millionen Franken mutmasslich gefälschte und unbrauchbare Masken. Nun wird der Fall untersucht – zumindest intern.

Publiziert heute um 09:21 Uhr24 KommentareBundesrätin und VBS-Chefin Viola Amherd will Klarheit über die skandalösen Maskenbeschaffungen der Armee.Foto: Anthony Anex (Keystone)Hoch gepokert – und alles verloren. So lässt sich die Kommunikationsstrategie der Armee in Sachen Maskenbeschaffungen zusammenfassen. «Produkte mit Qualitätsmängeln werden zurückgewiesen oder müssen vom Lieferanten ausgetauscht werden. Dank diesem Vorgehen wurden im Nachhinein kaum Qualitätsmängel festgestellt.» Das schrieb ein Sprecher letzten Juli. Auch der für die Beschaffungen eingesetzte Brigadier Markus Näf betonte im Dezember vor Journalisten, insbesondere die Firma Emix Trading habe nicht nur teure, sondern auch qualitativ gute Masken geliefert.

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