Spitaldirektoren in Bern - «Der Impfturbo ist gezündet»

Was sagen die Spitäler zur aktuellen Pandemielage? Die Medienkonferenz aus dem Inselspital Bern jetzt live.

06.05.2021 11:34:00

Was sagen die Spitäler zur aktuellen Pandemielage? Die Medienkonferenz aus dem Inselspital Bern jetzt live.

Die Universitätsspitäler Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich halten am Donnerstag eine Medienkonferenz ab. Was sagen sie zur Impfkampagne und der bisher ausbleibenden dritten Welle? Die Redaktion tickert mit.

Wann wird das Spitalpersonal geimpft?«In Basel können wir unser Personal mit direktem Patientenkontakt bis etwa in zwei Wochen mindestens einmal impfen», sagt Werner Kübler. Im Spital Bern sind laut Jocham über 50 Prozent der Belegschaft geimpft.

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Wie decken die Spitäler die Verluste?Das sei je nach Spital unterschiedlich, sagt Kübler, Direktor des Universitätsspitals Basel. «In Basel haben wir zum Glück ein grosses Eigenkapital und können den Verlust tragen.» Einige Kantone erhielten einen Beitrag an den Mehrkosten. Diese konnten die Verluste aber nicht verhindern.

FragerundeNun können die anwesenden Medienschaffenden Fragen stellen.«Covid ist noch nicht vorbei»«Covid ist noch nicht vorbei», sagt Jocham. Und neue Infektionskrankheiten könnten jederzeit pandemisch werden. Darum sei es umso wichtiger, dass die Leistungsfähigkeit der Schweizer Spitäler auch in Zukunft gesichert sei. headtopics.com

Spitäler machen VerlustFinanziell haben die fünf Universitätsspitäler einen kumulierten Verlust von über 440 Millionen Franken erwirtschaftet. Ein Grund dafür sei unter anderem die nötige Verschiebung von stationären Behandlungen, sagt Jocham.

«Impfturbo gezündet»Die Universitätsspitäler machten insgesamt über 537'000 PCR-Tests. Ausserdem wurden über 100'000 Antigen-Tests durchgeführt. «Das Impfen ist unser Garant für den Weg aus der Pandemie heraus», sagt Jocham. Die fünf Spitäler hätten bereits über 150'000 Impfungen durchgeführt. «Der Impfturbo ist nun gezündet», sagt Jocham.

Weniger stationäre BehandlungenViele stationäre Behandlungen – etwa 20'000 Fälle in den 5 Spitälern – seien wegen Covid-19 ausgefallen, sagt Jocham.«Alles unter einem Hut»«Es gibt jetzt zwei Herren im Kanton Bern, die alles unter einen Hut bringen», scherzt Jocham. Er zeigt ein Foto von Bundesrat Alain Berset mit Hut – und zieht selbst einen an.

2000 Impfungen pro TagAm 2. Dezember habe man begonnen, ein Impfzentrum aufzustellen, sagt Jocham. Am 11. Januar sei dieses bereits in Betrieb genommen worden. Man wäre schon damals fähig gewesen, über 1000 Impfungen pro Tag zu verabreichen – es fehlte allerdings an Impfstoffen. Heute verabreiche das Spital rund 2000 Impfungen pro Tag. headtopics.com

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100 Tests pro TagNun spricht wieder Uwe E. Jocham, der Direktionspräsident der Insel Gruppe. Er bezeichnet das Universitätsspital Bern als «Drehscheibe in der Krise». Das Spital erbringe sowohl regional als auch kantonal eine grosse Koordinationsleistung. Täglich führe man aktuell rund 100 Corona-Tests durch.

Covid-19 führt auch zu InnovationCovid-19 habe die Akteure im Spital zusammengeschweisst, sagt Zünd. Das Virus habe zudem die Digitalisierung vorangetreiben und zahlreiche Innovationen und Forschungsprojekte im Spital hervorgebracht.Es fehlt an Fachpersonal

«Schlussendlich machen die Menschen den Unterschied» sagt Zünd. Entscheidend in einer Pandemie sei es, Daten früh zu sammeln und diese auch richtig auszuwerten. Die Krise habe aber klar gezeigt, dass es an Fachpersonal in der Schweiz fehle.

Internationale ZusammenarbeitZünd weist zudem auf die Datenbank «RISC-19-ICU-Registry» hin. Das Universitätsspital Zürich sei an dieser beteiligt. Es handle sich um die grösste Datensammlung in Europa zum Coronavirus.Forschung am Unispital Zürich headtopics.com

Nun spricht Zünd über die Forschungsmassnahmen im Universitätsspital Zürich. Man habe früh aufzeigen können, wo sich das Virus im Körper lokalisiere. Dafür sei ein interdisziplinärer Ansatz nötig gewesen. Auch zu mRNA-Impfstoffen werde im Spital geforscht. Man habe über 300 Paper zum Coronavirus veröffentlicht, sagt Zünd.

Zürcher SichtNun spricht Gregor Zünd, der CEO und Vorsitzende der Spitaldirektion des Universitätsspitals Zürich. Er erklärt, in welchen Bereichen das Spital überall mit den anderen Spitälern zusammenarbeiten musste.

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Impfzahlen aus Genf«Die Krise ist noch nicht fertig», sagt Levrat weiter. Das Spital verarbreichte bisher 5'558 erste Impfdosen von Pfizer/Biontech und 2224 von Moderna. Von Pfizer/Biontech wurden zudem 3782 zweite Impfdosen verabreicht, von Moderna 447. Der Direktor richtet einen Appell an die Bevölkerung: «Zögern Sie nicht, lassen Sie sich impfen.»

Verlust trotz Pandemie«Wir fahren wegen der Krise einen Verlust», sagt Levrat. 2021 werde er sich wohl auf rund 110 Millionen Schweizer Franken belaufen.Covid-Patienten werden jüngerDas Universitätsspital Genf führte 54 Recherche-Projekte zum Coronavirus durch. In der ersten Welle war die Mehrheit der Patienten 64 bis 75 Jahre alt, rund 26 Prozent. Aktuell sind die meisten Patienten zwischen 55 und 64 Jahre alt, rund 30 Prozent.

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