Presse zu Boris Johnsons Gartenfesten – «Die Party ist vorbei, Boris»

12.01.2022 14:35:00

Die Lage um den britischen Premier Boris Johnson spitzt sich dramatisch zu. Die britischen Medien haben ihr Urteil bereits gefällt. Die Übersicht.

Die Lage um den britischen Premier Boris Johnson spitzt sich dramatisch zu. Die britischen Medien haben ihr Urteil bereits gefällt. Die Übersicht.

Eine interne E-Mail, in der zu einer regelwidrigen Party im Regierungssitz eingeladen wird, belastet Grossbritanniens Premier schwer. Selbst Johnson-treue Medien sind ausser sich.

4 KommentareUnter Beschuss: Der britische Premier Boris Johnson.Foto: Neil Hall (Keystone)Die Lage um den britischen Premier Boris Johnson spitzt sich dramatisch zu. Auch immer mehr Tories verlangen sofortige Auskunft darüber, ob Johnson während des Lockdown 2020 an Gartenpartys teilnahm, wie seine Regierung sie damals verboten hatte – und ob er Parlament und Öffentlichkeit in Bezug auf diese Partys in den letzten Wochen

dreist belog. Heute Mittag wird sich Johnson bei der Fragestunde der Kritik stellen müssen.Die britischen Medien haben ihr Urteil bereits gefällt. Kein Erbarmen mit dem britischen Premier hat die Boulevardpresse. «Die Party ist vorbei, Boris» titelt der «Daily Mirror» auf der Frontseite. Gemäss einer Umfrage seien zwei Drittel der Bevölkerung der Meinung, Johnson solle zurücktreten. Die Enthüllungen werden

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Publiziert heute um 11:38 Uhr 4 Kommentare Unter Beschuss: Der britische Premier Boris Johnson.01:55 Video Aus dem Archiv: Britischer Premier Johnson unter Druck Aus Tagesschau vom 21.Dominic Kobelt.dazu geäussert, die an der Medienkonferenz anwesend war.

Foto: Neil Hall (Keystone) Die Lage um den britischen Premier Boris Johnson spitzt sich dramatisch zu. Auch immer mehr Tories verlangen sofortige Auskunft darüber, ob Johnson während des Lockdown 2020 an Gartenpartys teilnahm, wie seine Regierung sie damals verboten hatte – und ob er Parlament und Öffentlichkeit in Bezug auf diese Partys in den letzten Wochen dreist belog .2021. Heute Mittag wird sich Johnson bei der Fragestunde der Kritik stellen müssen. Die britischen Medien haben ihr Urteil bereits gefällt. Johnson selbst war nicht anwesend – und nur eine Handvoll Abgeordnete von Johnsons konservativer Partei. Kein Erbarmen mit dem britischen Premier hat die Boulevardpresse. Abstand zu halten, sei nicht möglich gewesen.

«Die Party ist vorbei, Boris» titelt der «Daily Mirror» auf der Frontseite. Auf die Frage eines Abgeordneten der oppositionellen Labour-Partei, ob Johnson zurücktrete, wenn er Gesetze gebrochen haben sollte, antwortete Ellis: «Der Premierminister geht nirgendwo hin. Gemäss einer Umfrage seien zwei Drittel der Bevölkerung der Meinung, Johnson solle zurücktreten. Die Enthüllungen werden im Text gegengeschnitten mit Angehörigen von Covid-Opfern, die ihre Familienmitglieder kein letztes Mal mehr sehen konnten. Schlagzeilen machten bereits Partys seiner Mitarbeitenden während des Lockdowns in der Weihnachtszeit 2020. «Wie ein Stich ins Herz» fühlten sich die neuen Enthüllungen über Johnsons Gartenpartys an, wird eine Britin zitiert. Auf denselben Titel in Frageform kamen die Titelredaktorinnen und -redaktoren bei «Daily Mail». Mai 2020, zu der sein Privatsekretär Martin Reynolds über 100 Personen per E-Mail eingeladen haben soll. Reporterin glaubt, dass man in ihr eine «Nestbeschmutzerin» sah «Ich war ziemlich überrascht», sagt Elke Büchter nun über die Reaktion der Familie.

Das Revolverblatt spricht von «Johnsons grösster Krise» und kritisiert, dass der Premier sich gestern nicht umgehend zu den Vorwürfen geäussert habe. Die Stimmung in der Regierungszentrale sei miserabel, es herrsche grosse Konfusion, schreibt «Daily Mail». Reynolds rief die Mitarbeitenden in der von ITV zitierten E-Mail auf, nach einer hektischen Zeit, das Beste aus dem schönen Wetter zu machen und sich am Abend zu Drinks mit Abstand im Garten von Downing Street 10 zu treffen. Auch «The Sun» kritisiert, dass sich Johnson gestern nicht zu den neuen Vorwürfen äussern wollte. Sie titelt «It’s my party and I’ll lie low if I want to» (deutsch: «Es ist meine Party, und ich tauche ab, wenn ich will»). Zu der Zeit waren soziale Kontakte in England stark eingeschränkt und auf wenige Personen beschränkt. Das Blatt zitiert den ehemaligen Verteidigungsminister Johnny Mercer, der die Situation als «demütigend» bezeichnet. Seine Familie feierte die Entscheidung danach als.

Es sind allerdings nicht nur die berüchtigten Boulevardmedien, die Boris Johnson schwer belasten. Personen konnten damals wegen Partys strafrechtlich verfolgt werden. Einige etablierte Medienhäuser haben Details recherchiert, die den Premier sehr schlecht aussehen lassen. Dem . Sie hatte im Vorfeld darauf gesetzt, dass Johnson die Gelegenheit ergreife und Fragen beantworte.