Olympia-News – +++ Bencic zieht in den Halbfinal ein +++ Biles sagt für den Mehrkampffinal ab +++ Schweizer Einsätze im Überblick

6. Olympia-Tag: Schwimmer Desplanches und Ruderin Gmelin im Final. Ab 8 Uhr greift Bencic nach Medaillen.

29.07.2021 07:54:00

6. Olympia-Tag: Schwimmer Desplanches und Ruderin Gmelin im Final. Ab 8 Uhr greift Bencic nach Medaillen.

Bis zum 8. August finden in Tokio die Olympischen Sommerspiele statt. Alle wichtigen Meldungen finden Sie in unserem Ticker.

WM-Silbergewinner Desplanches souverän im FinalDer Genfer Jérémy Desplanches hat sein Minimalziel erreicht: Der 26-Jährige qualifizierte sich über 200 m Lagen als Fünftschnellster für den Final in der Nacht auf Freitag. In 1:57,38 war er um eine halbe Sekunde langsamer als am Vorabend im Vorlauf und blieb acht Zehntel über seiner Bestzeit. Schon im Vorfeld hatte er Bedenken über die Startzeiten geäussert, dass die Zeit zwischen Vorlauf und Halbfinal/Final knapp bemessen sei. Wenn man vernünftig essen und sich noch massieren lassen wolle, komme man nicht vor ein Uhr nachts ins Bett. Das ist möglicherweise der Grund, wieso die Zeiten in den Morgenrennen allgemein eher langsamer als in den Abendrennen ausfallen.

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Jérémy Desplanches hat über 200 m Lagen gut lachen: Der Genfer steht im A-Final.Foto: Patrick B. Kraemer/KeystoneDesplanches hat im Vorlauf mit 1:56,89 bewiesen, dass er in Hochform ist, und geht es nach seinem Credo, ist im Fall vieles möglich. Gewänne er eine Medaille, wäre er überhaupt erst der zweite Schweizer Schwimmer, dem dies gelänge. Der erste war Dano Halsall, er schwamm 1984 in Los Angeles zu Bronze über 200 m Brust. (mos)

Lisa Mamié und Roman Mityukov verpassen den FinalSeine vielen Einsätze und der Umstand, dass in Tokio die Halbfinals und Finals am Morgen geschwommen werden, scheinen sich bei Roman Mityukov langsam auszuwirken: Über 200 m Rücken, seiner Spezialdisziplin, verpasste er in 1:57,07 den Final um 38 Hundertstel und wurde 13. Mityukov, der morgen 21 Jahre alt wird, blieb damit um sieben Zehntel über seinem Schweizer Rekord, den er im Mai an der EM erzielt hatte. headtopics.com

Mit einer grossen Enttäuschung endete auch der Halbfinal über 200 m Brust von Lisa Mamié: Die 20-jährige, die mit grossen Hoffnungen an die Spiele gereist war, schwamm von Anfang an nicht auf dem Niveau, auf dem sie an der EM war und in 2:22,05 einen herausragenden Schweizer Rekord geschwommen war. In 2:25,11 wurde sie lediglich 14., für die Finalqualifikation hätte eine für sie mittelmässige Zeit gereicht (2:23,72), mit ihrer Bestzeit hätte sie sich gar als Viertschnellste qualifiziert. (mos)

Simon Marquart im BMX Racing outSimon Marquart hat die Qualifikation für die Top 16 nicht geschafft, die beim BMX Racing die Halbfinals bestreiten werden. Dem Winterthurer, der bislang eine starke Saison zeigte und in Verona ein Weltcuprennen gewann, wurde ein Sturz in seinem dritten und letzten Viertelfinal-Run zum Verhängnis. Marquart totalisierte nach zwei vorhergehenden vierten Plätzen damit 14 Punkte, und musste einem punktgleichen Kolumbianer den Vortritt lassen.

Der Winterthurer David Graf führt in seinem Viertelfinal im BMX Racing und steht als einziger Schweizer Mann unter den letzten 16.Foto: Ezra Shaw/Getty ImagesSouverän weitergekommen ist der andere Winterthurer. David Graf liess in seinem Viertelfinal nichts anbrennen und belegte die Ränge 1, 2 und 3. Mit 6 Punkten kommt er als Zweiter weiter, noch etwas besser war nur der Amerikaner Connor Fields.

Ebenfalls souverän eine Runde weiter ist Zoé Claessens. Die 20-jährige Waadtländerin, die vor zwei Wochen in Belgien Europameisterin wurde, bestätigte mit den Plätzen 2, 3 und 2 ihre Ambitionen.Für Graf und Claessens finden die entscheidenden Wettkämpfe in der Nacht auf Freitag statt. Um 3 Uhr Schweizer Zeit beginnen die Halbfinals, um 4.40 Uhr die Finals um die Medaillen. headtopics.com

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(mke)Mässiger Start für Diethelm GerberHeidi Diethelm Gerber hat im ersten Teil der Qualifikation mit der Sportpistole über 25 m noch nicht überzeugt. Die Thurgauerin totalisierte im Präzisionsschiessen 288 Punkte, drei weniger als in Rio de Janeiro 2016. Nach einer starken Auftaktserie mit 98 Punkten konnte sie den Rhythmus nicht hochhalten, und legte 96, respektive 94 Punkte nach. Der Durchschnitt beträgt damiz 9,600 Punkte.

Vor fünf Jahren hatte Diethelm Gerber die Qualifikation nur knapp als Siebte überstanden, und hatte sich schliesslich bis zur Bronzemedaille gesteigert. Will sie den Final der besten Acht erreichen, muss sie sich in der Nacht auf Freitag im Schnellfeuer-Programm steigern.

(mke)Jeannine Gmelin überzeugend in den A-FinalJeannine Gmelin hat sich zum zweiten Mal hintereinander für den A-Final der Olympischen Spiele qualifiziert. Die Zürcherin belegte in ihrem Halbfinal hinter der russischen Saisondominatorin Hanna Prakatsen den zweiten Platz, das dritte Finalticket holte sich die Chinesin Yan Jiang. Völlig chancenlos war sensationell die Irin Sanita Puspure, die fast 11 Sekunden verlor.

Gmelin war das Mitwind-Rennen für sie ungewohnt schnell angegangen, und lag bei Rennhälfte in Führung. Von der Russin wurde sie dann zwar überholt, die restliche Konkurrenz hatte sie aber unter Kontrolle. Ihre Taktik ging hundertprozentig auf. headtopics.com

Mit einer starken Leistung erreicht Jeannine Gmelin wie schon in Rio de Janeiro den A-Final.Foto: Laurent Gilliéron/KeystoneNachdem die Saison noch nicht ganz nach ihren Wünschen verlaufen war, hat sich Gmelin im wichtigsten Rennen steigern können. Überrascht war sie nicht: «Nein, ich habe schon gewusst, dass ich es kann. Ich bin aber sehr happy, dass ich mein Potenzial auf den Punkt abrufen konnte.»

In der Nacht auf Freitag sieht sich Gmelin, die vor fünf Jahren in Rio de Janeiro den 5. Rang belegt hatte, im Showdown riesiger Konkurrenz gegenüber. Aus dem zweiten Halbfinal qualifizierten sich die Neuseeländerin Emma Twigg, die Britin Victoria Thornley und die Österreicherin Magdalena Lobnig.

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Gmelin rechnet sich durchaus Chancen aus: «Alle, die im Final stehen, können eine Medaille gewinnen.» Sie freut sich, weiss aber auch um die Bedeutung der Aufgabe: «Morgen ist das allerwichtigste Rennen, auf das ich die ganze Karriere hingearbeitet habe.»

(mke)Heidrich/Vergé-Depré verlieren letztes GruppenspielIm Duell der beiden ungeschlagenen Teams der Gruppe A unterlagen Joana Heidrich/Anouk Vergé-Depré den starken Kanadierinnen Pavan/Melissa mit 13:21, 22:24 Im zweiten Satz wehrten die Schweizerinnen insgesamt vier Matchbälle ab, ehe Kanada den fünften Siegpunkt mit einem starken Block verwertete.

Heidrich/Vergé-Depré begingen etwas mehr Eigenfehler, dürfen aber den Achtelfinals zuversichtlich entgegenschauen. Besonders beim Aufschlag überzeugten sie mit sechs Assen.(mke)Merz/Rol gewinnen den B-FinalPatricia Merz/Frédérique Rol haben im leichten Doppelzweier der Frauen den B-Final gewonnen. Die Zugerin und die Waadtländerin beenden die Regatta damit unter 47 gestarteten Booten in der einzigen Leichtgewichts-Kategorie auf Platz 7. Damit sichern sie sich ein Diplom. Merz/Rol kontrollierten das Rennen von der Spitze aus, und konnten in der Schlussphase auch den Angriff der Irinnen abwehren, die sie in diesem Jahr schon dreimal bezwungen hatten.

Für Merz/Rol endet ein schwieriges Jahr damit mit einem Ausrufezeichen. Sie hatten sich erst im Mai in der allerletzten Qualifikations-Regatta auf dem Rotsee das Ticket nach Japan gesichert, weil Rol vorher noch verletzt gewesen war. Sie hatten zwar von einer Medaille geträumt, erreichten aber praktisch das aktuell maximale Maximum. «Wir sind glücklich», sagte Patricia Merz, die im TV-Interview mit den Emotionen kämpfte, «es ist wunderbar, die Regatta so abschliessen zu können nach der Enttäuschung von gestern.»

(mke)Frankreichs Fussballer outNeben Deutschland haben sich zwei weitere prominente Teams in der Vorrunde beim olympischen Fussball-Turnier verabschiedet. Auch Frankreich und Argentinien müssen frühzeitig die Heimreise antreten. Die Equipe Tricolore verlor am Mittwoch überraschend klar gegen Japan 0:4 (0:2) und belegte damit in Gruppe A nur den dritten Platz hinter den Gastgebern und Mexiko, das gegen Südafrika 3:0 (2:0) gewann.

In der Gruppe C reichte Argentinien ein 1:1 (0:0) im Top-Duell mit Spanien nicht zum Weiterkommen. Neben den Iberern löste überraschend Ägypten durch ein 2:0 (1:0) gegen Australien das Viertelfinal-Ticket. In der Gruppe B heissen die Viertelfinal-Teilnehmer Südkorea und Neuseeland. Südkorea gewann deutlich mit 6:0 (3:0) gegen Honduras, Neuseeland genügte ein 0:0 gegen Rumänien.

In der Runde der besten Acht trifft Brasilien am Samstag auf Ägypten, Gastgeber Japan bekommt es mit Neuseeland zu tun. Die Elfenbeinküste spielt gegen Spanien; zum Abschluss treffen Südkorea und Mexiko aufeinander.(dpa)Kunstturner Gischard 13., Yusof 16.

Gelungener Abschluss der Schweizer Kunstturner: Zwei Tage nach dem überragenden sechsten Platz im Teamfinal erreichte Benjamin Gischard mit einem fehlerfreien Wettkampf im Mehrkampf als bester Schweizer den 13. Rang. Eddy Yusof wurde 16. Es war der letzte Wettkampf der Schweizer Männer in Tokio – für einen Gerätefinal hat sich keiner aus dem Team von Cheftrainer Laurent Guelzec qualifiziert.

Der Sieg im Mehrkampf ging an den erst 19-jährigen Japaner Daiki Hashimoto, der vier Zehntel vor dem routinierten Chinesen Xiao Ruoteng blieb. Bronze gewann der aktuelle Mehrkampf-Weltmeister Nikita Nagorny aus Russland.(wie)Infektionen in Tokio auf neuem Höchststand

In der Olympia-Stadt Tokio hat die Zahl der Neuinfektionen erstmals die Marke von 3000 überstiegen. Die Behörden meldeten am Mittwoch einen neuen Höchststand von 3117 neuen Fällen binnen 24 Stunden. Gouverneurin Yuriko Koike rief vor allem junge Menschen auf, sich impfen zu lassen.

Wegen wachsender Corona-Fallzahlen hatte die Regierung bereits im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele zum vierten Mal den Gesundheitsnotstand über Tokio verhängt. Dieser bringt jedoch nicht so strenge Restriktionen mit sich wie in anderen Ländern; unter anderem dürfen Bars und Restaurants keinen Alkohol mehr ausschenken und müssen um 20 Uhr schliessen; die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen wird beschränkt.

Derzeit besteht die Sorge, dass die Olympischen Spiele für weitere Ansteckungen sorgen könnten. Bislang sind erst 25 Prozent der japanischen Bevölkerung vollständig geimpft. Auch in anderen Regionen steigt die Zahl der Neuansteckungen. Inzwischen erwägen Tokios Nachbar-Präfekturen Chiba, Saitama und Kanagawa, ebenfalls den Gesundheitsnotstand auszurufen.

(dpa)Bencic/Golubic schaffen es in den HalbfinalZweites Spiel, zweiter Halbfinaleinzug fürBelinda Bencican diesem Mittwoch: Die Ostschweizerin hat nach ihrem Einzel-Erfolg auch an der Seite von Viktorija Golubic im Doppel die Halbfinals erreicht. Das Duo besiegte die Australierinnen Samantha Stosur/Ellen Perez 6:4, 6:4. Das entscheidende Aufschlagspiel verbuchten Bencic und Golubic nach rund anderthalb Stunden souverän zu null.

Die Medaillen sind für die Schweizerinnen damit zum Greifen nah. Im Halbfinal treffen sie auf die Brasilianerinnen Laura Pigossi und Luisa Stefani.(lai)Belinda Bencic (links) and Viktorija Golubic marschieren in Tokio weiterhin durch.Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Desplanches, Mityukov und Mamié im HalbfinalAm Mittwoch standen gleich vier Schweizer Schwimmerinnen und Schwimmer im Einsatz. Aushängeschild Jérémy Desplanches qualifizierte sich in seiner Paradedisziplin über 200 m Lagen souverän für die Halbfinals. Mit einer persönlicher Jahresbestleistung von 1:56,89 musste er sich nur Michael Andrew (USA) geschlagen geben.

Über 200 m Rücken hat es Roman Mityukov als Elfter mit einer Zeit von 1:57,45 ebenfalls in die Halbfinals geschafft. Lisa Mamié reichte für die Qualifikation über 200 m Brust der 14. Rang in 2:23:91.Bereits ausgeschieden ist dagegen Maria Ugolkova über 100 m Freistil. Sie scheiterte als als 26. in 54,86 s.

(lai)Deutscher Rad-Sportchef sorgt für Rassismus-EklatDer Sportdirektor der deutschen Radrennfahrer, Patrick Moster, sorgte im Zeitfahren, bei demStefan Küng undankbarer Vierter wurde, für eine verbale Entgleisung. «Ich stand in der Verpflegung und habe Nikias Arndt angefeuert. Im Eifer des Gefechts und mit der Gesamtbelastung, die wir momentan hier haben, habe ich mich in der Wortwahl vergriffen. Es tut mir unendlich leid, ich kann nur aufrichtig um Entschuldigung bitten. Ich wollte niemanden diskreditieren», sagte Moster am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. «Hol die Kameltreiber, hol die Kameltreiber, komm», rief er seinem Schützling Arndt zu.

Moster wollte Nikias Arndt anfeuern, den vor dem Kölner fahrenden Algerier einzuholen. Dabei liess er sich zu einem rassistischen Aussetzer verleiten. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) reagierte umgehend und kündigte Konsequenzen an. «Es ist wichtig, dass sich Patrick Moster unmittelbar nach dem Wettkampf entschuldigt hat. Wir werden noch heute das persönliche Gespräch mit ihm suchen und die Situation aufarbeiten», sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

(dpa)Tennis-Startzeiten wegen Hitze verschobenBei den Tennis-Wettkämpfen reagiert man auf die hohen Temperaturen in Tokio und verschiebt die Startzeiten nach hinten. Wie der Tennis-Weltverband am Mittwoch mitteilte, werden die Spiele ab Donnerstag jeweils erst vier Stunden später um 15 Uhr (Ortszeit) starten. Unter anderen Novak Djokovic und Daniil Medwedew hatten sich lautstark über die heissen Bedingungen beschwert. Medwedew sagte am Mittwoch in seinem Viertelfinalspiel, als er offensichtlich unter den Temperaturen litt: «Ich kann das Spiel beenden, aber ich könnte sterben ­ wenn ich sterbe, wer ist dann verantwortlich?»

In Tokio herrschen Temperaturen von bis zu über 35 Grad, dazu kommt die hohe Luftfeuchtigkeit. Der Weltverband begründete in der offiziellen Mitteilung, dass eine Verschiebung nach hinten aufgrund der Grösse des Teilnehmerfelds nun möglich sei.

(lai)Djokovic und Zverev im Viertelfinal, Tsitsipas outTopstar Novak Djokovic hat den Viertelfinal erreicht. Der serbische Weltranglisten-Erste gewann am Mittwoch in Tokio gegen Alejandro Davidovich Fokina aus Spanien souverän 6:3, 6:1. Im Kampf um den Halbfinal-Einzug bekommt es der 34-Jährige am Donnerstag mit dem Japaner Kei Nishikori zu tun.

Djokovic hat in diesem Jahr die Chance, als erster Profi bei den Herren den Golden Slam zu gewinnen. Dafür fehlen ihm noch Olympia-Gold und der Titel am US Open. Bei den drei anderen Grand-Slam-Turnieren hat der Serbe 2021 bereits triumphiert.Auch Alexander Zverev ist eine Runde weiter. Der Deutsche wurde beim 6:4, 7:6 (7:5) gegen den Georgier Nikolos Bassilaschwili seiner Favoritenrolle gerecht. Zverev beeindruckte insbesondere bei seinem Aufschlag, im ersten Satz gab er keinen Punkt bei eigenem Service ab. In der Runde der besten Acht wartet am Donnerstag mit Jeremy Chardy aus Frankreich erneut eine lösbare Aufgabe.

Tsitsipas enttäuschtNach diversen unerwarteten Ergebnissen im Frauen-Einzel gab es unterdessen auch bei den Männern mit dem Aus für den griechischen French-Open-Finalisten Stefanos Tsitsipas die erste grössere Überraschung. Die Nummer drei der Setzliste verlor 6:2, 6:7 (4:7), 2:6 gegen Ugo Humbert aus Frankreich.

(dpa)40 Hundertstel fehlen zur MedailleStefan Küng verpasst sein angestrebtes Ziel in Tokio ganz knapp. Der 27-jährige Ostschweizer wurde im Olympia-Zeitfahren undankbarer Vierter.Hier geht es zur Meldung.Bencic zieht in den Halbfinal einJetzt hat Belinda Bencic die Olympia-Medaillen vor Augen: Die Ostschweizerin (WTA 12) hat am Mittwoch den Einzug in den Halbfinal geschafft. Sie besiegte Anastasia Pawljutschenkowa 6:0, 3:6, 6:3. Zuvor hatte die 30-jährige Russin (WTA 18) am Olympia-Turnier erst sieben Games abgeben müssen, im ersten Satz war sie gegen Bencic aber komplett chancenlos. Im zweiten Durchgang drehte Pawljutschenkowa zwar auf und konnte ausgleichen, doch im Entscheidungssatz spielte Bencic (

verfolgen Sie hier ihren langen Weg nach Tokio) ihre Stärken wieder aus und entschied das Spiel für sich.Im Halbfinal trifft die 24-Jährige auf die Kasachin Jelena Rybakina (WTA 20), die die spanische Weltranglisten-Neunte Garbine Muguruza in zwei Sätzen eliminierte.

(lai)Ab in den Halbfinal: Der Matchball von Belinda Bencic.Video: SRFOhrfeigen für Judoka Trajdos sorgen für WirbelMehrere Ohrfeigen vom Trainer Claudiu Pusa für die deutsche Judoka Martyna Trajdos vor ihrem Kampf haben bei den Olympischen Spielen in Tokio für Wirbel gesorgt. Der Judo-Weltverband IJF sprach am Mittwoch eine Warnung gegen einen deutschen Trainer aus, ohne dabei explizit Trajdos, Pusa oder die Szene von den Wettkämpfen am Dienstag zu nennen. Die IJF rügte den Coach für sein «schlechtes Verhalten während des Wettbewerbs», wie sie via Twitter mitteilte.

Zuvor hatten Bilder und Videos für Aufsehen gesorgt, die zeigen, wie Pusa Trajdos kurz vor ihrem Wettkampf schüttelt und zweimal ohrfeigt.Die 32-jährige Hamburgerin verteidigte ihren Coach. «Das ist etwas, worum ich meinen Trainer bitte. Macht ihm keine Vorwürfe! Ich brauche das vor meinen Kämpfen, um wach zu sein», schrieb sie auf Instagram. Es handele sich um ein Ritual vor Wettkämpfen, für das sie sich selbst entschieden habe. «Sieht so aus, als ob es nicht gar genug gewesen wäre», ergänzte Trajdos mit Blick auf ihre Auftaktniederlage in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm am Dienstag.

(dpa)Deutschland ausgeschiedenDie deutschen Fussballer haben den Einzug in den Viertelfinal verpasst. Die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz kam am Mittwoch in Rifu gegen die Elfenbeinküste nicht über ein 1:1 hinaus und schied damit bereits in der Vorrunde aus.

(dpa)Auch Schweizer Kanu-Fahrer Dougoud im HalbfinalNach Alena Marx bei den Frauen hat sich auch der Schweizer Martin Dougoud bei den Männern für den Halbfinal im Kanu-Slalom qualifiziert. Dougoud klassierte sich nach den zwei Vorläufen auf dem 12. Rang.

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11. September: Die grosse Spezialsendung zum 20. Jahrestag auf Blick TV

Am 11. September 2001 sterben beim grössten Terroranschlag in der US-Geschichte 2996 Menschen. Was folgt sind 20 Jahre Krieg in Afghanistan, die im Debakel enden. Blick TV berichtet ab Freitagmittag 10. September durchgehend über jenen Tag, der die Welt veränderte.

Jetzt live: Folgt die nächste Schweizer Medaille? Belinda Bencic spielt um den Finaleinzug.

Schwimm-Highlights am Mittwoch - Männer-Staffel mit Schweizer Rekord auf Rang 6Die 4-x-100-m-Staffel unterbietet den Schweizer Rekord im Olympia-Final um 0,47 Sekunden und wird starke 6. SRFTokyo2020 Olympics Tokyo2020 schwimmen

Olympia-News – +++ Schweizer Turner mit starkem Teamfinal +++ Zweiter Sieg für Heidrich/Vergé-Dépré +++ Alle Schweizer Einsätze im Überblick4. Olympia-Tag: Platz 6 für Spirig. Bencics Partie unterbrochen. Ab 8 Uhr stehen die Schweizerinnen im Mountainbike-Einsatz.

Resultate - Sport - SRF

Olympia-Programm des Tages - Das läuft am Donnerstag in TokioAm 6. Wettkampftag greifen die ambitionierten Schweizer BMX-Fahrer ein und Kunstturnerin GiuliaSteingruber sagt Tschüss. SRFTokyo2020 Tokyo2020 Olympics swissteam srfsport

Unglückliche Niederländer - Pleiten, Pech und OranjeEs könnte besser laufen für die niederländische Olympia-Delegation in Tokio. Statt ausgelassenem Medaillen-Jubel sorgen die «Oranje-Athleten» auf Nebenschauplätzen für Aufsehen. SRFTokyo2020 Tokyo2020 Olympics srfsport Man sollte sich nicht über das Unglück anderer lustig machen!! Ganz schlechter Stil.

Frauen-Einzel bei Olympia - Bencic kämpft sich in den ViertelfinalBelinda Bencic (WTA 12) steht in Tokio im Viertelfinal. Nun trifft sie auf die Russin Anastasia Pawljutschenkowa.