Jetzt droht das Milliardenkonstrukt Man City zusammenzubrechen

Die Strafen hätten wohl auch drastische Auswirkungen auf die wichtigsten Angestellten im Verein – die Spieler.

16.2.2020

Die Strafen hätten wohl auch drastische Auswirkungen auf die wichtigsten Angestellten im Verein – die Spieler.

Die Uefa schmeisst den englischen Meister aus der Champions League. Spieler und Trainer dürften gehen. Doch City will kämpfen.

Die Geldstrafe dürfte dem Club dabei wohl herzlich egal sein. Haupteigner der Skyblues ist schliesslich Scheich Mansour bin Zayed al-Nahyan, Halbbruder des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Chalifa bin Zayid al-Nahyan. Nicht egal dürfte dem Club wohl hingegen der Ausschluss aus der Königsklasse sein. Dieser schmerzt. Schliesslich jagt City den Henkelpott seit Jahren, dafür investierten sie beim Golfstaat schon über eine Milliarde Euro – allein für Transferausgaben.

Heisst: City hat augenscheinlich die Finanzkontrolleure getäuscht. Hinzu kommt, dass der Club viel mehr Geld ausgegeben hat, als die Uefa-Regeln erlaubten. Das Financial Fair Play verpflichtet die Vereine nämlich dazu, ihre Bilanzen im Gleichgewicht zu halten und sich nicht zu hoch zu verschulden. Dass das nicht passiert ist, bestreitet City freilich. Der Club betont stets die Tat­sache, dass er in den letzten drei Jahren einen Net­to­ge­winn von 32,2 Mil­lionen Pfund ein­ge­fahren hat. Dass in den fünf Saisons davor der Nettoverlust aber fast eine halbe Milliarde Pfund betrug und der Kauf des Vereins mehr als 200 Millionen Pfund gekostet hatte, kehrt City unter den Teppich.

Bleibt das Urteil bestehen, wird es Manchester City vermutlich um einen dreistelligen Millionenbetrag an Champions-League-Prämien, TV-Einnahmen und Umsatz aus Ticketverkäufen bringen. Und nicht nur das. Die Strafen hätten wohl auch drastische Auswirkungen auf die wichtigsten Angestellten im Verein. Wenn man Weltstars wie Leroy Sané, Kevin de Bruyne oder Raheem Sterling keine Zukunft aufzeigen kann, in der er europäisch spielt, ist es wohl utopisch solche Spieler zu halten. Auch

Das Urteil hätte aber nicht nur Auswirkungen für City. Auch die Premier League wäre betroffen. Darf City nächste Saison nicht Champions League spielen, geht der Startplatz an den fünftplatzierten der Liga, momentan an Sheffield United also. Das bestätigt ein Sprecher der Premier League. Die spanische «Marca» schreibt zudem, dass City Punkte abgezogen werden könnten.

City liess am Freitagabend verlauten, dass man «unwiderlegbare Beweise» für die Unschuld habe.

Weiterlesen: Tages-Anzeiger

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