Cryptoleaks

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Cryptoleaks: «Antworten hat der Bundesrat noch keine»

Die Gretchenfrage bleibt unbeantwortet. #Cryptoleaks

13.2.2020

Die Gretchenfrage bleibt unbeantwortet. Cryptoleaks

Nach den Berichten zur Spionageaffäre um die Schweizer Crypto AG nimmt die Regierung erstmals Stellung – und vertröstet auf den Sommer.

Beschreibung des Fehlers* gültige E-Mail-Adresse fehlt Die Enthüllungen um einen Schweizer Hersteller von Verschlüsselungsgeräten sorgen in der Schweiz für Schlagzeilen. Dokumente zeigen: Der deutsche Geheimdienst und die CIA besassen die Zuger Crypto AG jahrzehntelang. Das KMU in Steinhausen war nichts anderes als ein gut getarnter Ableger der Geheimdienste für den Verkauf von manipulierter Verschlüsselungstechnik. Zahlreiche Staaten zahlten viel Geld, damit die Deutschen und die Amerikaner ihre vermeintlich chiffrierte Kommunikation abhören konnten. Jetzt nimmt erstmals der Bundesrat anlässlich einer Pressekonferenz zur Agrarpolitik Stellung. «Das Thema Cryptoleaks wurde an der letzten Bundesratssitzung behandelt», sagt Simonazzi. Er verweist auf die Untersuchung, die vom Bundesrat im Januar beschlossen wurde: dass der ehemalige Bundesrichter Niklaus Oberholzer die Geschehnisse aufarbeiten wird. «Oberholzer wird alle Aspekte anschauen.» Dazu würden auch Ressourcen bereitstehen. Ob die Schweizer Regierung von den Geschäften der Crypto AG und der Beteiligung der ausländischen Geheimdienste wusste, wie SRF, ZDF, «Washington Post» und diese Zeitung berichteten, beantwortet Simonazzi nicht. Er wolle der Untersuchung von Oberholzer nicht vorgreifen, sagt der Bundesratssprecher. «Der jetzige Bundesrat wurde mit diesen Fragen zum ersten Mal im November konfrontiert.» Bis heute seien keine Reaktionen von potenziell betroffenen Staaten eingegangen. «Klar ist, es liegen Fragen auf dem Tisch: Aber die Antworten hat der Bundesrat noch nicht.» Der Bericht von Niklaus Oberholzer soll im Juni vorgestellt werden. Die Monate bis im Sommer brauche der ehemalige Bundesrichter, um die Ereignisse, die bis in die Fünfzigerjahre zurückreichen, aufzuarbeiten. (hvw) Weiterlesen: Tages-Anzeiger

..das 'Vergehen' dauert ja seit Jahrzenten, die Politique will sich nun auch Zeit nehmen um die möglichen verwickelten Personen,... als unschuldig zu erklären..

Crypto-Leaks: Was wusste der Bundesrat? - BlickNach Bekanntwerden der Spionage-Affäre um die Zuger Firma Crypto AG fordern Parteien eine lückenlose Aufdeckung der Vorgänge. Insbesondere interessiert, inwiefern die Regierung Bescheid wusste.

Crypto-Affäre macht den Bundesrat nervösVerteidigungsministerin Amherd informierte ihre Kollegen vor Monaten per Geheimpapier. Seither gibt es in der Regierung zwei Lager.

Cryptoleaks: Wusste Kaspar Villiger Bescheid?Laut CIA-Dokumenten war der frühere FDP-Bundesrat offenbar über die Hintertüren bei der Crypto AG informiert. Villiger dementiert vehement. Unter dem Strich bleibt da wohl nichts anderes übrig als Aussage gegen Aussage. Übrigens fände ich es nicht mal als Verlust, wenn z.B. der offizielle Iran nicht mehr den Schweizer Bürogummis vertrauen würde. Den beiden Regimes kann man logischerweise eh nicht trauen:

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Cryptoleaks: Antworten zu Spionageaffäre um Zuger FirmaDie Medienberichte zu den «Crypto-Leaks» schrecken die schweizerische Politik auf. Hier eine Übersicht zu den wichtigsten Fragen rund um den Fall.

Kein betrogener Staat wird der Schweiz noch vertrauen«Kein betrogener Staat wird der Schweiz noch vertrauen»: Die Analyse zu den Cryptoleaks -Enthüllungen. (Abo+) KneWolf KneWolf



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