Analyse zur Drogenpolitik – Kiffer bringen kein Geld mehr? Dann eben Landarbeiter erpressen

Seit in Nordamerika legal gekifft wird, kompensieren mexikanische Kartelle die entgangenen Gewinne, indem sie schlimmere Verbrechen begehen als Drogenschmuggel.

14.09.2021 23:00:00

Seit in Nordamerika legal gekifft wird, kompensieren mexikanische Kartelle die entgangenen Gewinne, indem sie schlimmere Verbrechen begehen als Drogenschmuggel.

So reagiert die Drogenmafia auf die Entkriminalisierung von Marihuana in den USA. Und widerlegt damit eines der liebsten Argumente von Legalisierungsbefürwortern.

Publiziert heute um 15:31 Uhr32 Kommentare32In Nordamerika wird immer mehr legal gekifft. Die mexikanischen Kartelle kompensieren die entgangenen Gewinne, indem sie schlimmere Verbrechen begehen als Drogenschmuggel.Foto: KeystoneEs gehört zu den häufigsten und auf den ersten Blick überzeugendsten Argumenten jener, die sämtliche Drogen liberalisieren wollen: Würde der Staat anstelle des organisierten Verbrechens weiche und harte Substanzen herstellen, vertreiben und verkaufen, dann entzöge er der Drogenmafia auf einen Schlag ihr Geschäftsmodell.

Die Gewinne der Kartelle würden sich verflüchtigen, ihr finanzielles Rückgrat bräche, längerfristig würden sie verschwinden. Und mit ihnen die unsägliche Gewalt des Drogenkriegs.Reichtum wie im MärchenWie exorbitant die Gewinnmargen im internationalen Drogenhandel sind, zeigt folgendes Beispiel.

Laut der kolumbianischen Staatsanwaltschaft kostet ein Kilogramm reines Kokain in Bogotá umgerechnet zwischen 1500 und 2500 Franken, wobei für Erzeuger und lokale Dealer bereits ein Gewinn abfällt.In Zürich kostet dasselbe Kilo auf der Strasse rund 100’000 Franken, und wird der Stoff gestreckt, headtopics.com

«Sehe da ganz klar totalitäre Anklänge»: AfD-Chef Meuthen verlässt die Partei

verdienen die Dealer nochmals deutlich mehr.Selbst nach Abzug der Transportkosten und der Gewinnbeteiligung von Zwischenhändlern bleibt ein Gewinn, wie er bei jedem legalen Produkt vollkommen illusorisch wäre.Das Gegenargument lautet: Der Begriff Drogenmafia ist irreführend geworden, weil lokale und transnationale Verbrecherorganisationen ihre kriminellen Tätigkeiten längst diversifiziert haben. Streicht der Staat den Verkaufserlös von Drogen selber ein, verschwinden die Kartelle nicht, sondern

sieweichen auf andere Tätigkeiten aus: Waffenschmuggel, Menschenhandel, Entführungen.«Der Marihuana-Export wirft fast keinen Gewinn mehr ab.»Ein Mitglied des mexikanischen Sinaloa-KartellsEin solches Ausweichmanöver lässt sich gegenwärtig in Mexiko beobachten. Ein im März 2021 erschienener Bericht der US-Drogenpolizei DEA hält fest:

«Mexikanisches Marihuana ist mehrheitlich durch einheimisches ersetzt worden.»Grund dafür ist, dass viele US-Bundesstaaten die Substanz legalisiert haben. In der Folge sind die sichergestellten Mengen an der US-mexikanischen Grenze in den letzten acht Jahren um 80 Prozent gefallen.

Warum irische Fischer Wladimir Putin die Stirne bieten

Die auf Lateinamerika spezialisierte Ermittlungsorganisation Insight Crime zitiert ein Mitglied des Sinaloa-Kartells mit den Worten, der Marihuana-Export werfe«fast keinen Gewinn mehr ab».Bezeichnend ist, wie das Kartell darauf reagiert. In Teilen des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua hat das organisierte Verbrechen ein Alkohol headtopics.com

monopol durchgesetzt. Restaurantbesitzer, Betreiber von Supermärkten oder sonstigen Läden sind gezwungen, alkoholische Getränke einzig dem Kartell abzukaufen. Ein legales Genussmittel wird

Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

Einblicke von Ehefrau Corinna - «Mehr Pech als Michael Schumacher kann man im Leben nicht haben»«Jeder vermisst Michael»: In einer diese Woche erscheinenden Netflix-Dokumentation meldet sich erstmals Ehefrau Corinna zu Wort. srfGP michaelschumacher

Point de Presse Coronavirus - Experten des Bundes informieren um 14 UhrAm Dienstagnachmittag informieren die Expertinnen und Experten des Bundes zur aktuellen epidemiologischen Lage in der Schweiz. wie immer nur unfug und blödsinn nehme ich an zipfelkasper runde die 99. lächerlich und völlig unnötig...!!! Das ganze ist mehr als lächerlich!

Point de Presse Coronavirus - BAG empfiehlt die Impfung für Schwangere ab der 12. WocheAm Dienstagnachmittag informieren die Expertinnen und Experten des Bundes zur aktuellen epidemiologischen Lage in der Schweiz. logisch wenn man das volk erpresst Das ist natürlich sehr positiv und nährt die Hoffnung, einer Herdenimmunität doch noch näher zu kommen, was für alle Menschen gut wäre, ob geimpft oder nicht! 👍 27'000 pro Tag isch all daa. aber wir sind europaweit immer noch ein Schlusslicht. trotzdem: im Vergleich zu den paar Dumpfnasen, die ihre wöchentlichen Schwurblerdemos abhalten und so tun, wie wenn sie eine Mehrheit wären, ist es eine schöne Zahl.

«Fehlmanipulation unterlaufen» – Armeechef Süssli ist doch kein Corona-SkeptikerFür Impfskeptiker gab es am Montag ein hartes Erwachen. Ab sofort dürfen sie nur noch getestet ins Restaurant oder ins Fitness. Zudem bleibt die düstere … So, 'Corona Skeptiker' zu sein ist nun doch ein Delikt 🤔 jetzt wäre die logische Folge: 'Rücktritt wegen falschem Like' Was hat ein Like von Ueli mot Corona Skeptiker zu tun? Seid ihr nicht langsam etwas paranoid? Naja, wer glaubt sowas? Ich gebe ja auch nicht blindlings Likes ab.

Albumkritik Little Simz – Es herrscht KriegDie Rap-Sensation Little Simz veröffentlicht ihr viertes Studioalbum. Jakob Biazza ist Fan. Genauso wie Jay-Z, Kendrick Lamar, Mos Def, Barack Obama. (Abo)