Wollten Sie die Koalition retten, Herr Kurz?

Bundeskanzler @sebastiankurz im Gespräch mit der Kronen Zeitung:

19.5.2019

Bundeskanzler sebastiankurz im Gespräch mit der Kronen Zeitung:

Einen Tag nach dem Auseinanderbrechen der türkis-blauen Koalition spricht ÖVP-Chef Sebastian Kurz über dramatische Stunden, das Ringen um die ...

Am Donnerstagabend zirkulierte in Journalistenkreisen bereits ein Gerücht, dass das in deutschen Medien etwas erscheinen würde und ziemlich zeitgleich hat mir Heinz-Christian Strache mitgeteilt, dass da etwas kommen würde. Er wisse aber nicht genau was, und sonderlich dramatisch könne es nicht sein.

Mir ist es so gegangen, wie allen Menschen unseres Landes. Ich war ehrlich gesagt schockiert. Ich war natürlich auch enttäuscht und verärgert, weil mir in der Sekunde bewusst war, dass das nicht nur das Ende seiner politischen Karriere bedeuten wird, sondern auch massiv dem Ansehen unseres Landes schaden, das Vertrauen in die Politik insgesamt erschüttern und die Arbeit, die wir als Koalition für das Land geleistet haben, in der Sekunde beenden würde.

Die Veröffentlichung hat am Freitagabend eingeschlagen wie eine Bombe. Wie muss man sich so ein Krisenszenario vorstellen? Wer waren Ihre engsten Berater?

Wenn das so klar war, warum hat es dann noch den ganzen Samstag gedauert?

Nein, weil man solche Entscheidungen trotzdem nicht leichtfertig oder aus der Hüfte treffen soll, sondern mit Besonnenheit und Umsicht. Da ist es gut, sich vielleicht noch die eine oder andere Stunde extra Zeit dafür zu nehmen.

Gab es Phasen, wo Sie diese Koalition noch retten wollten?

Die Zugänge waren unterschiedlich, aber es reicht nicht aus, wenn das Bewusstsein nur bei Einzelnen vorhanden ist. So ein Bewusstsein muss es bei allen geben und es hätte auch bei allen die Bereitschaft zu tiefgreifenden Veränderungen in der Freiheitlichen Partei selbst gebraucht. Dieses Bewusstsein war nicht vorhanden.

Stimmt es, dass sogar die deutsche CDU-Chefin angerufen hat, um vor einer Fortsetzung der Koalition zu warnen?

Im Video geht es neben intimen Details auch um strafrechtlich relevante Tatbestände. Zum Beispiel, dass Parteispenden illegal über Vereine zur FPÖ fließen sollen. Können Sie das für die ÖVP ausschließen?

Ich kann nur für die Volkspartei sprechen und das ist einfach unrichtig.

Dauert es nicht ewig, bis die Korruptionsstaatsanwaltschaft mit den Untersuchungen beginnt?

Die Dinge, die da über mich gesagt werden, sind Untergriffe, Unterstellungen und Beleidigungen, aber das ist nicht so wesentlich. Wesentlich sind die anderen, politischen Aussagen. Ich habe ein dickes Fell, so etwas halte ich aus.

Video: Alles, was Sie über den Ibiza-Clip wissen müssen

Die Sozialdemokratie hat ja immer wieder in Wahlkämpfen Tal Silberstein beauftragt und er ist weltweit dafür bekannt, dass er genau solche Aktionen organisiert, um politische Mitbewerber auszuschalten. Er ist sicher in diesem grauslichen Geschäft weltweit einer der besten und hat das in vielen Ländern dieser Welt schon praktiziert. Insofern halte ich das für sehr wahrscheinlich.

Es ist ja bekannt, dass er mit unterschiedlichen Methoden im Auftrag der Sozialdemokratie gegen mich vorgegangen ist.

Also hat Karas mit seiner FPÖ-Skepsis letztlich Recht gehabt?

Weiterlesen: Kronen Zeitung

sebastiankurz Abtreten Herr 'noch' Kanzler!Trau keinem VP'ler & CV'ler! sebastiankurz Mimimi die anderen sind schuld :(((

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