Wo brave Eheleute sündigten

Ingrid Lang und Paul Spittler wühlten sich durch Zensurarchive, um sich mit der verruchten Vergangenheit im Theater Nestroyhof zu befassen.

06.12.2021 02:01:00

Ingrid Lang und Paul Spittler wühlten sich durch Zensurarchive, um sich mit der verruchten Vergangenheit im Theater Nestroyhof zu befassen.

Ingrid Lang und Paul Spittler wühlten sich durch Zensurarchive, um sich mit der verruchten Vergangenheit im Theater Nestroyhof zu befassen.

Die Idee zum Theaterfilm, dessen Premiere am 15. Dezember angesetzt ist, hat Theaterdirektorin Ingrid Lang bereits vor zwei Jahren entwickelt – vor der Pandemie ursprünglich als Bühnenstück gedacht. Damals fand Lang in alten Archiven der St. Pöltener Zensurbehörde Einakter, die vom Theater eingereicht wurden. „Der Nestroyhof war eines der Theater mit den meisten Verboten, es hat die deftigsten und saftigsten Stücke eingereicht“, sagt Lang. So hat auch „Das Höschen der Baroness“ (ein Stück aus dem Jahr 1917, das nun sowohl als Namensgeber als auch Grundgerüst für den Theaterfilm dient) für Furore gesorgt, weil sich Schauspielerinnen und Schauspieler die gleiche Hose teilen sollten.

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