Wo brave Eheleute sündigten

06.12.2021 02:01:00

Ingrid Lang und Paul Spittler wühlten sich durch Zensurarchive, um sich mit der verruchten Vergangenheit im Theater Nestroyhof zu befassen.

Ingrid Lang und Paul Spittler wühlten sich durch Zensurarchive, um sich mit der verruchten Vergangenheit im Theater Nestroyhof zu befassen.

Ingrid Lang und Paul Spittler wühlten sich durch Zensurarchive, um sich mit der verruchten Vergangenheit im Theater Nestroyhof zu befassen.

Ein buntes Treiben herrschte einst im Nestroyhof Hamakom.Als Franz und Sabine ihren Sohn zum ersten Mal sehen, sitzt er in sich zusammengesunken auf dem Boden.Wir zeigen wöchentlich an dieser Stelle ein Foto aus Wien und stellen drei Fragen dazu.Foto: red Im ersten Lockdown füllten Zoom-Partys die Abende zu Hause, später folgten ausgedehnte Spaziergänge, und schließlich verbrachten viele die Zeit der Sperren mit Schlangestehen.

An den Abenden waren anrüchige Einakter zu sehen, Kapellen spielten heitere Lieder, Gäste suchten die Séparées auf und es galt: Was im Nestroyhof passierte, blieb auch hier.„Man kam im beginnenden 20.Peter ist dreieinhalb Jahre alt und lebt seit einigen Wochen in einem Kriseninterventionszentrum.Jahrhundert aus dieser moralinsauren Gesellschaft hierher, um schlüpfrige Geschichten zu hören und sich zu amüsieren, um dann aber wieder brav als Eheleute das Theater zu verlassen“, erzählt Paul Spittler.Wo in Wien befindet sich dieses Standbild?\n2.Als Regisseur inszeniert er nun den Theaterfilm „Das Höschen der Baroness“ am Wiener Theater, das mit Aufführungen erotischer Zoten und Ärger mit der Zensurbehörde von 1904 bis 1919 für Furore sorgte.Das hier ist es jedenfalls nicht.Die Idee zum Theaterfilm, dessen Premiere am 15.Z.

Dezember angesetzt ist, hat Theaterdirektorin Ingrid Lang bereits vor zwei Jahren entwickelt – vor der Pandemie ursprünglich als Bühnenstück gedacht.Auch, wenn seitdem bereits 13 Jahre vergangen sind, strahlt sie bei diesem Satz vor Glück, und die Tränen steigen ihr in die Augen.rwb.Damals fand Lang in alten Archiven der St.Pöltener Zensurbehörde Einakter, die vom Theater eingereicht wurden.500 Kinder und Jugendliche in Österreich leben derzeit nicht bei ihren leiblichen Eltern.„Der Nestroyhof war eines der Theater mit den meisten Verboten, es hat die deftigsten und saftigsten Stücke eingereicht“, sagt Lang.Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.So hat auch „Das Höschen der Baroness“ (ein Stück aus dem Jahr 1917, das nun sowohl als Namensgeber als auch Grundgerüst für den Theaterfilm dient) für Furore gesorgt, weil sich Schauspielerinnen und Schauspieler die gleiche Hose teilen sollten.000 von ihnen wachsen in Pflegefamilien auf, der Rest ist in Wohngemeinschaften, Kinderdörfern, Heimen oder Krisenzentren der Kinder- und Jugendhilfe untergebracht.

Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter Der einzigartige Journalismus der Presse.Jeden Tag.In der Regel werden betroffene Familien schon länger von Sozialarbeitern betreut, wenn zum ersten Mal das Wort 'Pflege' fällt.atFax: 01 206 99 592Post: Wiener Zeitung – Wienquiz1030 Wien, Maria-Jacobi-Gasse 1\nAuflösung des letzten Quiz:\n1.Überall..\nSo sollen Kinder möglichst im Familienverbund verbleiben können - gegebenenfalls auch bei den Großeltern oder einer Tante, wenn es bei den Eltern nicht länger möglich ist.

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