Pensionistenverband zu AstraZeneca: 'Zulassung für Über-65-Jährige muss reine Expertenentscheidung sein'

Kommende Woche entscheidet das nationale Impfgremium über Zulassung von AstraZeneca für Über-65-Jährige. Deshalb stellt der Präsident des österreichischen Pensionistenverbandes Forderungen an den Gesundheitsminister.

28.02.2021 14:07:00

Kommende Woche entscheidet das nationale Impfgremium über Zulassung von AstraZeneca für Über-65-Jährige. Deshalb stellt der Präsident des österreichischen Pensionistenverbandes Forderungen an den Gesundheitsminister.

Kommende Woche entscheidet das nationale Impfgremium über Zulassung von AstraZeneca für Über-65-Jährige. Deshalb stellt der Präsident des österreichischen Pensionistenverbandes Forderungen an den Gesundheitsminister.

© APA/GEORG HOCHMUTHIn den nächsten Tagen muss das nationale Impfgremium in Österreich entscheiden, ob der immer mehr in die Kritik gerateneImpfstoff von AstraZenecaauch für Menschen über 65 Jahren verimpft werden soll. Werden die Expertenmeinungen dazu weltweit auseinandergehen, äußerte sich am Sonntag nun auch der

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österreichische Pensionistenverbanddazu - und stellte Forderungen an den Gesundheitsminister.Pensionistenverbands-PräsidentPeter Kostelkaforderte, dass „die Entscheidung ob überhaupt und unter welchen konkreten Bedingungen der Impfstoff von AstraZeneca an Personen über 65 Jahren verimpft wird,

eine rein fachliche Expertenentscheidung sein muss, die auf einem breiten Konsens in der Fachwelt beruht. Es darf keinesfalls der Eindruck entstehen, das Ministerium würde sich aus einer Vielzahl an Expertenmeinungen mit einer gewissen Beliebigkeit die aus seiner Sicht praktikabelste Option auswählen. headtopics.com

Kostelka ortete auch eine „tiefe Verunsicherung hinsichtlich der Wirksamkeit von AstraZeneca, insbesondere bei nunmehr auftretenden Mutationen“ und dass Betroffene und Angehörige ihre Besorgnis ausdrücken und heftig dagegen protestieren, dass die ältere Generation nun doch den AstraZenecaImpfstoff erhalten soll. Vereinzelt wird sogar davon gesprochen und befürchtet, dass die ältere Generation als ‚Versuchskaninchen‘ verwendet werden soll.

Kritisiert wird auch die Knappheit der Impfstoff. Unter diesem Aspekt mute es geradezu grotesk an, so Kostelka, zu diskutierten, ob ein bestimmter Impfstoff an eine bestimmte Personengruppe verimpft werden soll - wenn er nicht einmal in ausreichendem Maße zur Verfügung steht.

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