Hongkong: Dutzende Aktivisten der 'Verschwörung zum Umsturz' beschuldigt

Es handelte sich um die bisher größte Polizeiaktion auf Grundlage des umstrittenen Sicherheitsgesetzes.

28.02.2021 14:07:00

Es handelte sich um die bisher größte Polizeiaktion auf Grundlage des umstrittenen Sicherheitsgesetzes.

Es handelte sich um die bisher größte Polizeiaktion auf Grundlage des umstrittenen Sicherheitsgesetzes.

vor Gericht erscheinen, berichtete die Hongkonger Zeitung"South China Morning Post" am Sonntag. Es handelt sich um die gleiche Gruppe von Oppositionellen, die bereits im Jänner in einer großen Polizeiaktion vorläufig festgenommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt worden war. Gegen alle bis auf acht von ihnen ist nun Anklage erhoben worden.

Elon Musk schreibt 100 Millionen Dollar für Idee zur CO2-Entfernung aus Wir öffnen: Ab 19. Mai gehen endlich die Türen auf Pornografischer Inhalt: Facebook löscht Foto von heimischem Spargel

Unter den Angeklagten befindet sich der prominenteAktivist Joshua Wong,der bereits im Gefängnis sitzt. Auch der ebenfalls bekannteAktivist Benny Taiwurde demnach angeklagt.Illegale Vorwahlen als VorwurfDer Gruppe wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr vor der später wegen der Pandemie abgesagten Wahl zum Legislativrat, dem Hongkonger Parlament, angeblich illegale Vorwahlen abgehalten zu haben. Die Beschuldigten hätten

damit Staatsgefährdung begangenund gegen das Ende Juni eingeführte Sicherheitsgesetz verstoßen.Das demokratische Lager hatte die Vorwahlen im vergangenen Juli mit dem Ziel organisiert, Kandidaten auszuwählen, die einen möglichst großen Rückhalt in der Bevölkerung genießen. headtopics.com

Rund 600.000 Hongkonger hatten sich an den Wahlen beteiligt. Damals gab es in der Opposition Pläne, mit einer starken Fraktion im Hongkonger Parlament wichtige Entscheidungen der Regierung systematisch zu blockieren. Diese Idee sowie die Auswahl der Kandidaten stießen auf scharfe Kritik der Regierung, die mit harter Hand gegen die Demokratiebewegung vorgeht.

Gleich mehrere bekannte Aktivisten waren in den vergangenen Monaten wegen verhältnismäßig geringer Vergehen zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Eine ganze Reihe Hongkonger Aktivisten hatte sich zudem zuletzt aus Angst vor Strafverfolgung in andere Staaten abgesetzt.

Neues Sicherheitsgesetz erlaubt hartes Vorgehen Weiterlesen: Kleine Zeitung »