Man kann und muss den ORF nicht entpolitisieren

In einem öffentlich-rechtlichen Sender streben naturgemäß Parteien nach Einfluss. Dagegen helfen dezentrale Strukturen und journalistischer Stolz.

30.07.2021 20:50:00

In einem öffentlich-rechtlichen Sender streben naturgemäß Parteien nach Einfluss. Dagegen helfen dezentrale Strukturen und journalistischer Stolz.

In einem öffentlich-rechtlichen Sender streben naturgemäß Parteien nach Einfluss. Dagegen helfen dezentrale Strukturen – und journalistischer Stolz.

Das wäre natürlich auch denkbar, bei der „Wiener Zeitung“ etwa bestellt der Kanzler den Chefredakteur. Nur: Die „Wiener Zeitung“ ist ein Anachronismus, in kaum einer anderen Demokratie gibt es ein staatliches Blatt. Ein solches ist offensichtlich nicht nötig für die Vielfalt der Zeitungslandschaft. Beim Fernsehen dagegen hat sich das duale System bewährt, in dem öffentlich-rechtliche und private Sender nebeneinander existieren. Für dieses spricht vor allem das, was man in Österreich den Bildungsauftrag des ORF nennt: Dieser soll nicht primär seinen eigenen geschäftlichen Zielen dienen, sondern einem gesamtgesellschaftlichen Interesse.

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