Im Eiltempo zur Impfpflicht – trotz wachsender Zweifel

Das Gesetz, das eigentlich keiner wollte, wird heute im Nationalrat beschlossen. Eine vertane Chance für das Parlament.

Impfpflicht

20.01.2022 08:55:00

Impfpflicht : Das Gesetz, das eigentlich keiner wollte, wird heute im Nationalrat beschlossen. Eine vertane Chance für das Parlament. Morgenpost von evalinsinger.

Das Gesetz, das eigentlich keiner wollte, wird heute im Nationalrat beschlossen. Eine vertane Chance für das Parlament.

pocketKlar, einige knorrige Zausel, unverbesserliche Aluhutträger oder weltfremde Esoterikerinnen sind dabei, genauso aggressive Menschen mit extrem rechten Weltbildern. Aber: Man muss mittlerweile zu keiner dieser Gruppen gehören, um Zweifel an der Impfpflicht zu haben. Im Gegenteil: Man kann felsenfest davon überzeugt sein, dass die Impfung vor schweren Corona-Erkrankungen schützt, dreimal geimpft sein, Maske tragen, sich auch sonst an Maßnahmen halten – und dennoch der Meinung sein, dass die Impflicht jetzt nicht die richtige Maßnahme ist.

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ArminWolf evalinsinger 'Wir beschließen ein Gesetz, das keiner will!' klingt in einer Demokratie schon merkwürdig. Dafür wäre eigentlich die Psychiatrie zuständig!Impfpflicht evalinsinger Menschenrechte haben hier keine bedeutung mehr! Gesetze werden mit Füßen getreten und neu modeliert nur das einige machtbessene käufliche politiker hier diese sinnlose impfpflicht durchringen! Milliarden werden verschleudert und auch veruntreut! Abtretten

evalinsinger Egal, der Mai wird zeigen, was da nicht passt. evalinsinger Das ist ein Versagen der österr. Politik, aber auch der Medien und der Zivilgesellschaft, die nicht genug aufbegehrt haben, obwohl seit mehreren Wochen absehbar ist, dass eine Impfpflicht keine wissensch. Grundlage mehr hat. evalinsinger Ich finde auch, man sollte mindestens bis Herbst warten, wenn uns dann die nächste Variante mit einer neuen Welle überrollt. Dann werden Sie sicher wissen, dass wir sie früher gebraucht hätten.

evalinsinger Bei der jetzigen Lage ist die Impfpflicht keine Profit für die Volksgesundheit, daher illegal und ein Verbrechen der Regierung. Die Mitstimmer sind Mitläufer und Mitschuldige dieses Verbrechens! evalinsinger Wenn die Impfpflicht keiner will, warum haben wir sie dann? In keinem anderen Land will man sie nicht und HAT man sie auch NICHT! Daß sich diese Regierung der Pfizerjünger überhaupt noch vor die Kamera traut! Ein Haufen Versager und Mitläufer auf allen Ebenen! Pfui, pfui, pfui.

evalinsinger Und die Medien die so brav der Regierung folgen werden mit der Impfplicht untergehen …. evalinsinger Was diese 'Regierung' nicht kann, ist regieren, diese verdummte Clique an °Impf-Pflicht-Befürwortern haben sehr viel Leid, Elend und Tod an ihrem Ego hängen, noch nie in der Geschichte des Impfens, gab es so viele unerwünschte Nebenwirkungen und Tote als durch dieses SPIKEN.

evalinsinger Eiltempo? Wohl eher Slow-Motion… evalinsinger Letzte Chance halbwegs das Gesicht zu wahren wird heute vertan.

Impfpflicht-Gesetz: Welche Ausnahmen sind tatsächlich anerkannt?Die Erläuterungen zur geplanten Impfpflicht zeigen, welche Personen sich nicht impfen lassen müssen. Alle mit genug Kohle. Da kommt einfach eine Zeitung auf den Gedanken die Wahrheit abzudrucken. Ist dass nicht eine Frechheit 😂

evalinsinger Wie kann sich 1 Land abseits der WHO so verlaufen, das kann nur Österreich ... evalinsinger Wir erinnern uns noch an die jenseitige Hetze dieses Propagandablattes. evalinsinger 🤡 ArminWolf evalinsinger Sie ruinieren auch das Parlament, egal, die Kasse muss klingeln, Geld 💰 stinkt nicht

evalinsinger PK in Dirndl und Lederhosen? Zur Impflotterie Bekanntgabe wie am Volksfest oder am Kirtag würd es passen! Und Rendi schlägt den Impfhahn in ein neues Fass Pfizer Urquell ein! Der letzte Akt gescheiterter Pandemie Bekämpfung 🤦‍♂️🙅‍♀️ evalinsinger Wo Unrecht zu Recht wird wir Widerstand zur Pflicht

evalinsinger Weil er sonst verloren hätte - kranke Entscheidung - 😎

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Sedlaczek am Mittwoch - Rettet das Semikolon!Das Schwinden des Strichpunkts könnte ein Zeichen der Zeit sein.

Die 10.000ste STANDARD-Ausgabe: 'Das berühmte lachsfarbene Papier'Seit der Gründung des STANDARD 1988 wurde zehntausend Mal eine Zeitung produziert. Für uns Grund zum Feiern, für andere Anlass, uns ein bisschen zu loben und in die Zukunft zu denken. Danke!

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mail pocket Klar, einige knorrige Zausel, unverbesserliche Aluhutträger oder weltfremde Esoterikerinnen sind dabei, genauso aggressive Menschen mit extrem rechten Weltbildern. Aber: Man muss mittlerweile zu keiner dieser Gruppen gehören, um Zweifel an der Impfpflicht zu haben. Im Gegenteil: Man kann felsenfest davon überzeugt sein, dass die Impfung vor schweren Corona-Erkrankungen schützt, dreimal geimpft sein, Maske tragen, sich auch sonst an Maßnahmen halten – und dennoch der Meinung sein, dass die Impflicht jetzt nicht die richtige Maßnahme ist. Gerald Gartlehner etwa, Epidemiologe und wortgewaltiger Corona-Erklärbär in allen Medien, findet, dass Omikron die Karten neu gemischt hat und die Impfpflicht eine Nachdenkpause verträgt. Sein Kollege Hans-Peter Hutter, der Pandemie-Experte im Hawaiihemd, plädiert dafür, sich mehr Zeit zu nehmen und die Impfpflicht nicht über den Kamm zu scheren. Beide nachzulesen im aktuellen profil, wie viele andere, klug, nachdenklich, fundiert argumentierende Impfpflichtfans und Impflichtzweifelnde – allesamt Stimmen, die man ernst nehmen sollte. Denn alle stellen sich die Frage: Ist die Impfpflicht, der massive Eingriff in die Grundrechte, angesichts der milderen Omikron-Variante noch vertretbar? Zumal sie für die jetzige Corona-Welle ohnehin zu spät kommt und erst ab Sommer/Herbst wirkt? Ist das der richtige Zeitpunkt für diese Maßnahme? Die Impfpflicht kommt, aber wollen wir sie noch? 106.266 Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf Die Regierung will darüber nicht lange nachdenken. Am 10. Jänner endete die Begutachtung der Impfpflicht, 106.266 Stellungnahmen trudelten ein, am Sonntag präsentierte die Koalition den Entwurf dazu, heute, Donnerstag, wird die Impfpflicht im Nationalrat debattiert und beschlossen. Ein bemerkenswertes Eiltempo für ein Gesetz, das keiner wollte: Eigentlich stolperte Türkis-Grün in jener denkwürdigen Sitzung Mitte November, als noch Alexander Schallenberg Kanzler war, nur deshalb in die Impfpflicht, weil irgendwie der Zorn der Mehrheit der Geimpften über den neuerlichen Lockdown gedämpft werden sollte. Ab dann ging zwar, wie oft in der Pandemie, allerhand schief, ELGA etwa klagt über technische Hürden bei der Umsetzung, Kontrollen gibt es auch erst irgendwann später, eigentlich ist die Impfpflicht damit ein Impfpflichterl – beschlossen wird sie dennoch heute. Das ist auch eine vertane Chance für den Nationalrat. Gerade bei einer derartig moralisch-ethischen Frage hätte eine offene Diskussion ohne Klubzwang eine Bereicherung sein können – Betonung auf hätte. Nur die Neos wagen es, Kontra-Meinungen bei der Impfpflicht zuzulassen, sonst sind Abstimmungen strikt nach Parteigrenzen zu erwarten. Schade, der Blick nach Deutschland zeigt, was möglich ist: Dort legen bewusst die Regierungsparteien keinen Regierungs-Entwurf zur Impfpflicht vor, sondern der Bundestag trifft sich zur offenen Debatte über das heikle Vorhaben. Ein interessanter Weg, mit einem kontroversen Thema umzugehen -  leider keiner, der in Österreich, einem Land mit unterentwickeltem Parlamentarismus, beschritten wird. Klar: Österreichs Regierungsparteien haben es schwerer, mit der FPÖ sitzen radikale Impf-Zweifler im Parlament. Und vielleicht hat auch Dorothee von Laer recht. Sie sagt im aktuellen profil: „Ich bin absolut für die allgemeine Impfpflicht. Anders kann man die bis jetzt nicht geimpfte Bevölkerung nicht überzeugen.“ Welcher Meinung zur Impfpflicht sind Sie? Schreiben Sie uns an