Franz-Joseph Huainigg: 'Bekämpft Einsamkeit und Schmerz der Sterbenden, aber tötet sie nicht'

24.10.2020 12:00:00

Schriftsteller Franz-Joseph #Huainigg plädiert für ein würdevolles #Leben bis zuletzt und warnt vor #Sterbehilfe. #Essay

Huainigg, Leben

Schriftsteller Franz-Joseph Huainigg plädiert für ein würdevolles Leben bis zuletzt und warnt vor Sterbehilfe . Essay

Der Schriftsteller und Ex-Abgeordnete Franz-Joseph Huainigg lebt mit künstlicher Beatmung, kann Hände und Beine nicht bewegen. Er plädiert für ein würdevolles Leben bis zuletzt und warnt vor Sterbehilfe .

Aktive Sterbehilfe tötet die Armen. Das ist ein erschreckender Befund, denn im Klartext heißt es, die aktive Sterbehilfe tötet die Armen, da sie einen schlechteren Zugang zu Therapien und Hilfen oder Betreuungsplätzen haben.behinderte und ältere Menschen

LiberalisierungDie rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich ermöglichen heute schon einen würdevollen Umgang mit dem Leid von sterbenskranken Menschen. Unter anderem hatWenn es um dasDas Argument, dass hier dersogenannte rationale Argumente

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An Bord der Nudel-Arche-NoahSo ziemlich jeder hat eine Oma, deren Gerichte unerreicht sind. Aber unter den kochenden Omas haben die italienischen noch einmal eine Sonderstellung. BoeckChristina über 'Pasta Grannies', die sogar Starköche wie Tim Mälzer in die Tasche stecken.

Gewitter im Anmarsch! Hier kracht es am WochenendeEine Gewitter-Walze steuert auf Österreich zu! Die nächsten Tage werden aber nicht nur richtig ungemütlich, auch der Schnee kehrt zurück.

Stadtrat Peter Hacker: „Wir steuern auf lichte Höhen zu“Die Bevölkerung trägt nur „intelligente Maßnahmen mit, die sie versteht“, sagt Wiens Gesundheitsstadtrat, Peter Hacker, der „Presse“. Und kritisiert das Vorgehen der Regierung scharf. Dass die Bevölkerung Maßnahmen tlw nicht mitträgt, liegt auch an Dauerkritik von SPÖ Politikern wie Hacker. Weltweit gibt es ähnliche u teils schärfere Corona Maßnahmen als in Ö. Aber bei uns sei alles immer schlechter als anderswo. Parteipolitik statt Verantwortung SPOE_at

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, posttraumatische Belastungsstörungen oder für Demenz gewährt.In der TV-Sendung 'Kitchen Impossible' müssen arrivierte Köche das Gericht eines anderen Kochs, meist aus einem anderen Land, nachkochen.Am Freitagabend erreicht eine schwache Kaltfront den Westen des Landes, zieht am Samstag aber bereits in Richtung Osten ab.Sollte die Regierung nicht umgehend und unter Einbeziehung aller Bundesländer „intelligente Maßnahmen setzen, die für die Menschen nachvollziehbar sind, und die sie daher auch mittragen, steuern wir bei der Zahl der Neuinfektionen auf lichte Höhen zu“, sagte Wiens Gesundheitsstadtrat, Peter Hacker (SPÖ), am Freitag im Gespräch mit der „Presse“.

In den Niederlanden, wo bereits auch Euthanasie bei Minderjährigen und Demenzerkrankten praktiziert wird, ist die Zahl der assistierten Suizide seit der Einführung 2002 mit 1882 Fällen auf 6585 im Jahr 2017 gestiegen. Sterbe- und Suizidhilfe machen mittlerweile 4,5 Prozent aller Todesfälle aus, während der Anteil 2002 noch bei 1,32 Prozent lag. Und traf dort auf einen überraschenden Endgegner. Aktive Sterbehilfe tötet die Armen 2013 wurden in den Niederlanden 650 Babys durch aktive Sterbehilfe getötet. Im Tagesverlauf zieht der Regen ab und die Wolken beginnen aufzulockern. Die Hälfte der betroffenen älteren Menschen hatte einen niedrigeren sozioökonomischen Status . Nonna Antonia sollte dem Maulhelden zeigen, wie übersteigert sein Selbstbewusstsein ist. Das ist ein erschreckender Befund, denn im Klartext heißt es, die aktive Sterbehilfe tötet die Armen, da sie einen schlechteren Zugang zu Therapien und Hilfen oder Betreuungsplätzen haben.

Die Euthanasiegesetzgebung übt auf behinderte und ältere Menschen aus. Orecchiette standen am Programm und die Großmutter stellte diese Pasta mit geschmeidigen, flinken Bewegungen – und zugegeben, dem ein oder anderen Trick her. Mit 11 bis 18 Grad bleibt es mild für die Jahreszeit. Diese müssen sich dann rechtfertigen, überhaupt am Leben zu sein, Pflege in Anspruch zu nehmen oder den Angehörigen noch weiter „zur Last“ zu fallen. Und wer wird für jene entscheiden, die nicht mehr selbst entscheiden können? In der Debatte um die aktive Sterbehilfe wird auch argumentiert, dass eine Zulassung in der Liberalisierung unserer Gesellschaft und in Anerkennung der verschiedenen Lebensentwürfe und Haltungen der logisch nächste Schritt sei. Und am Zeitmanagement. Es wird auf andere Länder verwiesen, die hier schon wesentlich „weiter“ wären. Schneefallgrenze sinkt bis 1. Dem ist entschieden entgegenzutreten. Da hatte Mälzer gerade mal ein Viertel seiner benötigten Nudelmenge fertig, wurde aus der Nonna-Küche komplimentiert und musste die Fummelarbeit an einem Tisch im Freien am Dorfplatz fertigmachen.

Würdevoller Umgang mit Sterbenskranken Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich ermöglichen heute schon einen würdevollen Umgang mit dem Leid von sterbenskranken Menschen. Unter anderem hat Professor Watzke , Leiter der Palliativmedizin im Wiener AKH, dargelegt, dass wir in Österreich Schmerztherapien zur Verfügung haben, mit denen Schmerzen am Lebensende umfassend sehr gut palliativmedizinisch behandelt werden können. So ziemlich jeder hat eine Oma, deren Gerichte unerreicht sind. Dabei kühlt es kräftig ab und die Schneefallgrenze sinkt auf 1. Niemand muss heute mehr beim Sterben Schmerzen haben. Wenn es um das Recht auf Leben geht, braucht es Klarheit für die Verhältnisse zwischen PatientInnen und ÄrztInnen, zwischen Gepflegten und Pflegenden, zwischen jenen in Not und jenen, die diese Not noch nicht erfahren haben. Aber unter den kochenden Omas haben die italienischen noch einmal eine Sonderstellung. Das Argument, dass hier der Autonomie des Einzelnen der Vorrang vor dem Schutz des Rechts auf Leben zu gewähren ist, ist nur vordergründig liberal. Vor dem Regen wird es föhnig und mit lebhaftem bis kräftigem Südwind wird es im Osten tagsüber sonnig und mild.

Wir müssen uns klar sein, dass kein Mensch völlig autonom lebt und wir uns – auch in der Entscheidungsfindung – gegenseitig beeinflussen. Aber erst die Britin Vicky Bennison hat ihnen im Internet ein Denkmal gesetzt. Durch soziale oder psychische Zwänge, sogenannte rationale Argumente , bis hin zu „ Kalkulationen “ von Angehörigen oder der Gesellschaft entsteht Druck, welcher die Entscheidung des Einzelnen untergräbt. Gehen wir nicht in die Falle einer falsch verstandenen Liberalität.\nBennison kommt vom Fach, sie hatte zuvor über spanische Küche geschrieben. Leben muss sich dann rechtfertigen Das Recht auf Autonomie des Einzelnen untergräbt nämlich in weiterer Folge das autonome Sterben des anderen. Denn durch die Auflösung des Schutzes auf Leben muss sich der Einzelne rechtfertigen, überhaupt noch am Leben bleiben zu wollen. Aufgetischt wurde Pasta, die die Großmutter der Familie zubereitet hatte.

Der Wunsch zu sterben gehört zum Leben dazu. Er hängt meistens mit Perspektivlosigkeit . Diese symbolhafte Episode gab den Ausschlag dafür, dass Bennison die Kochkunst und -tradition dieser Frauen vor den Vorhang holen wollte.