Elektroauto-Fahrer als „Schnorrer“ beschimpft

Elektroauto-Fahrer als „Schnorrer“ beschimpft, weil sie gratis tanken dürfen.

20.2.2020

Elektroauto-Fahrer als „Schnorrer“ beschimpft, weil sie gratis tanken dürfen.

Mit dem Kauf eines Elektro-Autos wollten Siegfried und Elisabeth Tröstl aus Hohenberg im niederösterreichischen Bezirk Lilienfeld beim Umweltschutz ...

Siegfried und Elisabeth Tröstl (Bild: Crepaz Franz) Mit dem Kauf eines Elektro-Autos wollten Siegfried und Elisabeth Tröstl aus Hohenberg im niederösterreichischen Bezirk Lilienfeld beim Umweltschutz als gutes Beispiel vorangehen. Weil sie gratis tanken dürfen, klemmt ihnen ein Unbekannter Mobbing-Botschaften hinter die Scheibenwischer. Jetzt wird Jagd auf das Zettel-Phantom gemacht. Artikel teilen 0 Drucken Schlimm genug, wenn nach warmen Wintern wie diesem noch immer Leute am Klimawandel zweifeln. Noch schlimmer, wenn ein Ehepaar, das klimabewusst handelt, deshalb angefeindet oder gar gemobbt wird. Im beschaulichen Hohenberg ist genau das aber seit geraumer Zeit der Fall. „Auf Auto angewiesen, wollten aber auf Umwelt achten“ Guten Gewissens legten sich dort Siegfried und Elisabeth Tröstl bereits im Jahr 2018 ein Elektroauto zu. Zu schlecht sei die Öffi-Anbindung bei ihnen im Ort, zu lange die möglichen Wartezeiten: „Wir sind auf das Auto angewiesen, wollten aber auch auf die Umwelt achten“, sagt das Paar. Um diesen Gedanken in seiner Gemeinde zu stärken, bot Bürgermeister Heinrich Preus den Tröstls folglich an, ihren E-Pkw bei der Ladestation auf dem Marktplatz kostenlos aufzuladen. Ein Umstand, der zumindest einem Mitbürger offenbar massiv zu missfallen scheint. Seit einigen Monaten bereits legt ein Unbekannter dem Paar nämlich folierte Botschaften mit der Aufschrift „Schnorrer“ und ähnlichen Verbalattacken hinter die Scheibenwischer des Elektroautos. Gemeinde: „Absolut ungerechtfertigter Vorwurf“ „Ein absolut ungerechtfertigter Vorwurf“, heißt es dazu im Rathaus. Denn gleich mehrfach hat das Paar dem Ortschef angeboten, für die Ladung auch zu bezahlen. „Das haben wir abgelehnt, weil wir die Ladestation als Service für unsere Bürger sehen und kein Geld dafür nehmen“, so Gemeindevertreter. Auch wir sind ratlos und wissen nicht, wer hinter den Zetteln steckt. Wir hoffen, dass wir den oder die Täter bald erwischen! Ein Vertreter der Gemeinde Dem Vorwurf des Unbekannten zum Trotz bezahlt das Ehepaar Tröstl dennoch sehr wohl für den Strom - und spendet nach jeder Tankfüllung an das Rote Kreuz. Sowohl die E-Auto-Besitzer als auch deren Nachbarn und Gemeindebedienstete wollen sich nun sogar auf die Lauer legen. Und das Phantom von Hohenberg endlich überführen! Nikolaus Frings, Kronen Zeitung Weiterlesen: Kronen Zeitung

Es dient nur den Ansporn. Später dürfen sie 5€/kW bezahlen. Und der Bürger schon wieder erfolgreich für dumm verkauft. Gratis Tanken ist in meinen Augen Steuerhinterziehung. Ich muss für die KM die ich zurücklege Steuern zahlen, die nicht. Was soll das? Neid ist schon was furchtbares Die dürfen gratis tanken? Was soll der Scheiß?

Clownworld 😂😂E Auto und Umweltfreundlich.Die Akkus wachsen auf den Bäumen und bei der Entsorgung werden sie zu Biodünger😂😂Hört bitte auf E Autos als Klimafreundlich darzustellen! Unabhängig von den Zetteln: Euch ist schon klar, dass die Produktion und das Recycling, ganz zu schweigen bei den Bränden usw. das E-Auto um einiges Klimaschädlicher und gefährlicher ist als ein Verbrenner?

strom tanken wird mal teuerer als benzin/diesel ... geduld!

Assinger froh, dass Kinder keine ÖSV-Fahrer sind - Wintersport | heute.atDie ÖSV-Krise beschäftigt die Ski-Fans im Land. Ein Grund: aktuell 14 verletzte Ski-Asse. ORF-Star Armin Assinger meint dazu: 'Ich bin froh, dass meine Kinder keine Rennfahrer sind.'

Coronavirus: 'Von Wienern beschimpft und bespuckt' - Leser | heute.atIm Gespräch mit 'Heute' erzählt die 27-jährige Evelyn P., eine Wienerin mit koreanischen Wurzeln, wieso sie sich zu einem Schild mit einschlägiger Botschaft hat hinreißen lassen.

Neuzulassungen brechen ein: Boom bei ElektroautosIm Jänner ging die Zahl der Neuzulassungen um fast zehn Prozent zurück. Dafür kaufen die Menschen Autos mit alternativen Antrieben.

Deutsche kassieren bis zu 6000 Euro Kaufprämie für ElektroautosDie Industrie beteiligt sich zur Hälfte an dem sogenannten Umweltbonus, der Staat zahlt die andere Hälfte. Wie beteiligt sich die Industrie mit der Hälfte am Umweltbonus? Die Summe, die da 'gezahlt' wird ist ein Kostenfaktor und wer sich mit kaufmännischer Kalkulation auskennt weiß, dass das Geld irgendwo wieder reingeholt werden muss, also vom Kunden. Das ist Grauzone zum Betrug.

Assinger froh, dass Kinder keine ÖSV-Fahrer sind - Wintersport | heute.atDie ÖSV-Krise beschäftigt die Ski-Fans im Land. Ein Grund: aktuell 14 verletzte Ski-Asse. ORF-Star Armin Assinger meint dazu: 'Ich bin froh, dass meine Kinder keine Rennfahrer sind.'

Marchfeld-Schnellstraße S8 steht vor dem FallVerkehr: Heute, Mittwoch, findet die Verhandlung über den Bau der Marchfeld-Schnellstraße S8 statt. Das Gerichtsgutachten lehnt das Vorhaben ab. Von berndvasari



Moretti: „Coronavirus nicht in Tirol entstanden“

„Die Gefahr lauert auch draußen, Parks bleiben zu“

Parlament entmachtet: Kurz & EU schweigen zu Orban

Mein erstes Mal einkaufen unter der Corona-Maske

Coronavirus: Horror-Prognose: USA erwarten bis zu 240.000 Tote

Abstand wegen Coronavirus: Viele Wiener Gehsteige sind zu schmal

Wegen Corona: 4-Jährige bekommt Heulkrampf, weil Fast-Food-Lokale sperren

Schreibe Kommentar

Thank you for your comment.
Please try again later.

Neuesten Nachrichten

Nachrichten

20 Februar 2020, Donnerstag Nachrichten

Vorherige nachrichten

Orban gründet Rat für die 'strategische Lenkung' der Kultur - derStandard.at

Nächste nachrichten

Strache gibt Kandidatur für Wien-Wahl bekannt
Innenminister besorgt: „Taxibons gefährlich“ Noch nicht am Tiefpunkt Innsbrucks Bürgermeister prescht bei Lockerung vor Coronavirus : Rechtsstreit um Markenbezeichnung 'Spuckschutz' Das Virus lückenlos verfolgen - oder freiwillig? Stillstand hat kaum Auswirkungen auf das Klima Dicke Luft zwischen Bund und Wien: Innenminister hält Taxi-Gutscheine für 'grob fahrlässig' Trotz Ausnahmesituation: Erziehung ohne schimpfen 'Die Nanny' im Videochat: Leopardenmuster gegen die Corona-Isolation Post seit heute auch mit eigener Bank aktiv Wegen Corona: Saudische Ehefrauen dürfen Sex verweigern Coronavirus: WHO prüft nun Wirksamkeit von Mundschutz
Moretti: „Coronavirus nicht in Tirol entstanden“ „Die Gefahr lauert auch draußen, Parks bleiben zu“ Parlament entmachtet: Kurz & EU schweigen zu Orban Mein erstes Mal einkaufen unter der Corona-Maske Coronavirus: Horror-Prognose: USA erwarten bis zu 240.000 Tote Abstand wegen Coronavirus: Viele Wiener Gehsteige sind zu schmal Wegen Corona: 4-Jährige bekommt Heulkrampf, weil Fast-Food-Lokale sperren Schulen schrittweise öffnen: Faßmann verspricht Laptops für Schüler Jetzt alles klar? Das steht im neuen Schutzmasken-Erlass Demokratische Prinzipien in Quarantäne Polizisten ab sofort mit Mundschutz unterwegs Kein Bargeldmangel: „Tresor ist prall gefüllt“