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Christa, 55

Christa (55) wollte ein Tanzlokal und verlor dann alles

Christa K. (55) war eine Top-Verkäuferin, eröffnete dann ein Tanzlokal, nahm sich einen Kredit auf. Jetzt hat sie nichts mehr, verlor sogar das Haus.

30.12.2020 09:21:00

Christa K. (55) war eine Top-Verkäuferin, eröffnete dann ein Tanzlokal , nahm sich einen Kredit auf. Jetzt hat sie nichts mehr, verlor sogar das Haus.

Christa K. (55) war eine Top-Verkäuferin, eröffnete dann ein Tanzlokal , nahm sich einen Kredit auf. Jetzt hat sie nichts mehr, verlor sogar das Haus.

Tanzlokal KnickerbockerDie zweifache Mutter hatte jahrelang als Abo-Verkäuferin sehr gut verdient, 2011 ihren Andreas (49) kennengelernt und schließlich 2012 mit ihm den Entschluss gefasst, selbstständig zu werden."Andreas hatte damals über 20 Jahre als Schlosser gearbeitet, sein Kreuz war kaputt. Und ich selbst hielt es für einen guten Zeitpunkt", so die 55-Jährige. Also wurde ein ehemalige Disko gepachtet, das Tanzlokal"Knickerbocker" wurde eröffnet.

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Dazu nahm sich Andreas (49) im Februar/März 2012 25.000 Euro alleine sowie 70.000 Euro und 45.000 Euro gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin auf. Der Kredit wurde über eine bekannte Bank in Österreich abgewickelt, viel Geld wurde ins Tanzlokal investiert und schließlich wurde das Lokal noch im Frühjahr 2012 feierlich eröffnet.

115.000 Euro Kredit"Mein Betreuer meinte noch kurz vor der Kreditunterzeichnung, dass alles kein Problem sei. Ich müsse gar nicht mitunterschreiben für die 70.000 und 45.000 Euro, weil ohnedies das Haus meines Lebensgefährten als Sicherstellung da wäre. Aber der Form halber sollte ich dennoch mitunterschreiben und somit bürgen. Also unterschrieb ich für die 70.000 und 45.000 Euro mit", so die Niederösterreicherin. headtopics.com

Zu wenig ausbezahlt?"Von Anfang an war der Wurm drin, nur ich vertraute damals einfach meinem Bankbetreuer blind und naiv, traf ihn immer wieder, teils - auf seinen Wunsch - auch außerhalb des Institutes. Das Geld floß dann seltsamerweise aber zizerlweise. Zum Beispiel: Eine der Rechnungen für den Umbau des Lokals erging an eine ungarische Firma, da wurden 20.000 Euro gezahlt. Und ich bekam einmal 15.000, dann wieder 20.000 Euro, aber immer nur von Zwischenkonten, die dann sofort wieder geschlossen wurden. Ich glaube, dass dann in Summe 15.000 bis 20.000 Euro fehlen, die ich gar nicht ausbezahlt bekommen habe.", erzählt Christa K. im Nachhinein weiser."Beweisen kann ich aber nichts in diese Richtung", schießt die Industrieviertlerin nach.

Die Raten über 730,45 Euro wurden laut Christa K. im Jahr 2012 stets pünktlich überwiesen, dennoch folgte auf jede Zahlung sofort eine Mahnung. Mehrere Nachfragen der beiden Kreditnehmer brachten nichts ein. Im Juli 2012 hieß es plötzlich:"3.000 Euro sind an Raten offen und müssen sofort bezahlt werden", so Christa K. Die Guntramsdorferin überwies den Betrag, doch die Bank nahm das Geld nicht an."Ich wurde endgültig stutzig und rief bei der Bank an. Nur die Betreuerin konnte mir damals nicht erklären, warum. Sie meinte selbst nur, das verstünde sie nicht."

Betreuer plötzlich wegBeinahe gleichzeitig erfuhr Christa K., dass ihr Betreuer (Anm.: ihre Vertrauensperson und Kreditabwickler) entlassen worden war und die drei Kredite zu einem Sammelkredit zusammengelegt werden müssen. Wenig später schaltete sich eine höhere Stelle der Bank ein, am nächsten Tag hatte Christa K. einen Termin in Wien:"Ein unglaublich rüder Angestellter sagte mir, dass wir nicht mehr darum herum kämen und das Haus Ende Oktober 2012 zwangsversteigert werden müsse." Und zu diesem Zeitpunkt wurden zudem alle Konten des Paares gesperrt.

Doch das Paar kam der Bank zuvor, verkaufte das Haus privat um 130.000 Euro, zahlte 24.000 Euro fürs Auto (Mazda) zurück und gab 106.000 Euro der Bank im Jänner 2013 zurück für den Kredit. Anfang Februar musste das Tanzlokal indes zusperren."Ich konnte ja nichts mehr einkaufen, keine Miete mehr zahlen. Von da an bekam ich nur Inkassobriefe, obwohl ich bis 2011 keinen einzigen negativen KSV-Eintrag hatte und meine Raten immer bezahlt habe", so Christa K. headtopics.com

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Forderung von knapp 190.000 €Die 55-Jährige wandte sich an einige Anwälte, doch die meisten wollten eine Anzahlung."Wie soll das gehen, wenn alles weg ist?", so Christa K. Im Juli 2017 kam die Forderung an den Lebensgefährten in der Höhe von 87.800 Euro sowie knapp 100.000 Euro von Christa K. Christa K. übt auch Selbstkritik:"Ich hätte mich früher von einem Anwalt vertreten lassen sollen, habe einige Zeit den Kopf in den Sand gesteckt, hätte da hartnäckiger sein können."

Im Dezember 2017 erkrankte der damals 45-jährige Andreas an Speiseröhrenkrebs. Heute, Ende Dezember 2020, hat der jetzt 49-Jährige zudem Bauchspeicheldrüsenkrebs, ein geschwächtes Herz, ist bettlägerig, braucht retardiertes Morphium und Pflege.

Und weil Christa K. einen ähnlichenüber einen dubiosen Kredit (dieselbe Bank übrigens) mit positiven Ausgang für die Kreditnehmerin (48) gelesen hatte, wandte sich Christa K. an Florian Höllwarth."Als letzte Hoffnung sozusagen", so die Guntramsdorferin.

"Will Gerechtigkeit""Ich will nur Gerechtigkeit und den angerichteten Schaden wiedergut gemacht haben. Denn ich habe seit Jahren kein Leben mehr, darf kein Handy oder Auto anmelden, habe 860 Euro im Monat. Ich habe die ganze Sache gemacht, dass es mir finanziell besser geht und was ist das Resultat? Statt knapp 3.000 Euro netto im Monat, habe ich jetzt nicht mal ein Drittel davon und eine Lawine an Schulden", berichtet Christa K. headtopics.com

Anwalt Florian Höllwarth dazu:"Wir werden jetzt gegen die Bank mit allen Mitteln vorgehen. Dass die Bank die 25.000 Euro, für die meine Mandantin nicht mal gebürgt hat, auch gleich von meiner Mandantin sozusagen mitverlangt, ist schon ein starkes Stück."

Das sagt die BankEine Sprecherin des Geldinstitutes meinte auf Nachfrage zum Verblieb des damaligen Mitarbeiters und Krediteinfädlers:"Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Datenschutzgründen keine Auskünfte über unsere Mitarbeiter erteilen werden." Weiters gab das Geldinstitut bekannt, dass erst nach Entbindung des Bankgeheimnisses eine transparente (und vermutliche andere) Darstellung möglich sein wird."

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Heute" schickte noch am gleichen Tag die Entbindungs-Erklärung an die Sprecherin der Bank und wird berichten. Weiterlesen: heute.at »

Soll sich bei der unfähigen Regierung bedanken, welche unsere Wirtschaft mutwillig zerstört haben. Kann sich gerne bei sebastiankurz und rudi_anschober bedanken :) Und die Medien sind mit verantwortlich, auch Ihr......daher finde ich solche Artikel heuchlerisch. kuku27 Christa K. (55) was a top saleswoman, then opened a dance hall and took out a loan. Now she has nothing, even lost the house.