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Politischer Aschermittwoch, Armin Laschet

Wettkampf um die CDU-Spitze

Politischer Aschermittwoch: Im Festzelt-Fernduell um die CDU-Spitze offenbaren die Kandidaten Laschet und Merz ihre unterschiedlichen Strategien

27.02.2020 00:58:00

Politischer Aschermittwoch : Im Festzelt-Fernduell um die CDU-Spitze offenbaren die Kandidaten Laschet und Merz ihre unterschiedlichen Strategien

Im Festzelt-Fernduell um die CDU-Spitze offenbaren die Kandidaten ihre unterschiedlichen Strategien: Armin Laschet setzt auf Zusammenhalt, Friedrich Merz auf sich selbst.

So hoch hinauf steigt Armin Laschet selten. 40 Minuten hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident geredet in der Schützen-halle von Kirchveischede, dem 1000-Seelen-Ort im tiefen Sauerland. Er hat gewarnt, vor Wirtschaftskrisen, vor der Rechten, vor Thüringer Verhältnissen. Und er hat - selbstverständlich - von der tollen Arbeit der eigenen Regierung berichtet. Dafür bekommt er braven Beifall. Dass er am Ende jedoch solche Ovationen ernten würde, dass er auf einen Stuhl klettern und die 650 Parteifreunde besänftigen durfte - das lag an seinem Finale.

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Kurz vor dem Ende hat Laschet den Segen aller Einigkeit beschworen. Das ist für ihn jene Tugend, die in Berlin fehlt, aber die in Düsseldorf regiert. Seine CDU, so warnt er zunächst leise, werde"das ja in nächster Zeit so'n bisschen beschäftigen im Wettbewerb". Genervt blickt er ins Publikum, er warnt vor"den vielen schönen Theorien", die da im Kampf um die Macht in Berlin erörtert würden. Laschet holt Luft:"Ich will einfach nur...", sagt er und stockt,"... es machen!" Bessere Bildung, innere Sicherheit, mehr Investoren -"einfach nur machen!" Und dabei alle zusammenhalten:"Das werden wir als CDU nur schaffen, wenn alle mit an Bord sind." So wie am Rhein, nicht so wie an der Spree.

Den Namen seines Konkurrenten im Fernduell erwähnt Laschet nicht. Nicht ein Mal. Dabei steht er hier im Sauerland auf Merz-Terrain. Für den benachbarten Hochsauerlandkreis saß der Konkurrent um die Parteiführung jahrelang im Bundestag.

Zum Mordanschlag in Hanau findet Merz in Apolda eindeutigere Worte als zuletztMerz selbst tritt ebenfalls irgendwie auf Merz-Terrain auf, in Apolda, Thüringen, beim, wie es heißt, größten politischen Aschermittwoch Ostdeutschlands: 1500 Gäste, Hering und literweise süffiges Pils, das man auch in der Kantine des Erfurter Landtages kaufen kann, mit der Thüringer Politik hat es eines gemein: Man kriegt davon leicht Kopfschmerzen.

Hinter der Thüringer CDU liegen bewegte, man könnte sagen, erschütternde Tage. Die Partei hat die Landtagswahl verloren, wählte gemeinsam mit der AfD den Chef einer Fünf-Prozent-Partei zum Ministerpräsidenten. Ein politischer Sündenfall, der die CDU-Bundesvorsitzende ihren Posten kostete, einen Richtungsstreit in der Partei entfachte.

Und auch Mike Mohring, Fraktions- und Landeschef, wird bald seine Ämter los sein. Apolda ist seine Heimatstadt. Punkt 20 Uhr steigt Merz auf die Bühne und hält eine lupenreine Aufbaurede. Wie ein Boxtrainer, der dem schwer angeschlagenen Schützling Luft zufächelt und ins Ohr brüllt, dass es noch nicht vorbei ist. Erst eine scharfsinnige Beobachtung ("Das ist hier nicht Berlin-Kreuzberg, das ist mitten in Deutschland!"), dann knöpft er sich Bodo Ramelow vor. Der sei der eigentliche Verlierer der Landtagswahl; dass er ohne Mehrheit zur Ministerpräsidentenwahl angetreten sei, ein Ausweis der Arroganz."Das wird ja nicht so gern geschrieben. Aber wo kommen wir denn da hin?" Die Linke wolle ein anderes Land oder es wenigstens brennen sehen:"so wie in Leipzig-Connewitz!" Der Saal steht.

Doch der Dämpfer kommt: Der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU müsse eindeutiger werden, so Merz. Ja, es gebe Gemeinsamkeiten zwischen links und rechts, aber die Gefahr gehe eindeutig vom Rechtsextremismus aus."Wir müssen dafür sorgen, dass jene, die relativieren, die den Nationalsozialismus zum Vogelschiss erklären, von uns keine Hand gereicht bekommen."

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Das darf man ruhig als Kritik an der Thüringer CDU verstehen, und auch zum rechtsterroristischen Mordanschlag in Hanau findet Merz eindeutigere Worte als zuletzt:"Die Opfer sind keine Fremden, das sind Landsleute. Ihnen gehört unsere Solidarität und volle Unterstützung, die nehmen wir in den Arm und trauern mit ihnen. Das muss für uns Christdemokraten eine Selbstverständlichkeit sein."

Erst am Schluss kommt Merz auf seine Kandidatur für den CDU-Bundesvorsitz zu sprechen."Wenn die Wahl so ausgeht, wie ich mir das vorstelle, sind wir ein Team", sagt er in Richtung von Armin Laschet und Jens Spahn. Und wie er sich das vorstellt, ist da längst klar: Es kann nur einen geben. Wie weit Laschet und Merz mit ihren Strategien kommen werden? Der Aschermittwoch liefert in dieser Hinsicht zumindest Hinweise - und zwar aus Baden-Württemberg. Die krisengeplagte Landes-CDU verkündet am Morgen überraschend, dass sie Merz unterstützen und aktiv für ihn werben werde. Merz habe unter anderem bei der Basis die Nase vorn. Und auch der Gast der Südwest-CDU, Noch-Parteichefin Kramp-Karrenbauer, gibt später im Festzelt eine versteckte Wahlempfehlung ab - für Laschet und Spahn:"In einer Gesellschaft, von der wir alle den Eindruck haben, es geht eher auseinander", komme es"auf die an, die zusammenführen können".

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Nicht jeder mag den Merz. Aber man sollte, vor allem über seine Ansichten bzgl. Wirtschaft schon mal nachdenken. Die Renten sollten auch noch in 30 bezahlt werden können. Und er eiert nicht rum, wie die Anderen. ArminLaschet weiter wie bisher. _FriedrichMerz Yes we can. Neustart Das übliche Merz-Bashing der SZ 🤦

Merz in Thüringen - passt wie die Faust aufs Auge. Anschließend gemütliches Beisammensein mit Hoecke? 😅

Laschet und Spahn treten gemeinsam für CDU-Spitze anDie beiden wollen sich am Morgen in Berlin erklären - kurze Zeit später folgt eine Pressekonferenz von Friedrich Merz . Laschet kann man sich echt Spahn 😂😂 was ist eigentlich aus dem coronavirus Fall aus Köln geworden? Ergebnise müssten ja vorliegen. Spahn wird als Gesundheitsminister versagen

Friedrich Merz über neue CDU-Spitze: 'Wir haben seit heute einen offenen Wettbewerb' Armin Laschet und Jens Spahn kämpfen als Team um den Vorsitz der CDU. Auch Friedrich Merz kandidiert - und macht gleich eine Kampfansage. Der Nase traue ich keine 2 m über den Weg ! In dem sehe ich komischerweise immer nur den Pinocchio ! Für den AfD Günstling Merzkel oder ein Zweigespann aus Politikern der Mitte. Jeder Idiot sieht, dass Merz für eine Bierdeckelpolitik steht, auf die keine Lösungen passen, die die AfD nicht schon vorgeschlagen hätte. Merz ist ein Populist alter Art... für die Biotonne zu giftig. wenn ich schon seinen Namen höre, muss ich mich übergeben 🤮🤮🤮

CDU-Vorsitz: Röttgen will im Team mit einer Frau antretenNoch während Armin Laschet und Jens Spahn sich in Berlin zu Laschets Kandidatur für den CDU-Vorsitz äußern, kündigt auch Norbert Röttgen Verstärkung für seine Kandidatur an: „Die zweite Person in meinem Team wird eine Frau sein“, twittert er. Tomb Raiders? Schleimer Röttgen hat Populismus im Blut genau wie Merz.

CDU: Geheim-SMS von Spahn: Klartext-Angriff im SpitzenkampfDer CDU-Spitzenkampf spitzt sich immer weiter zu – am Montag gab Noch-Parteichef Annegret Kramp-Karrenbauer (57) den Termin für den Sonderparteitag bekannt. Am 25. April wählen die Christdemokraten einen neuen Parteichef. Und sofort startet das Kandidaten-Roulett: Nach Norbert Röttgen (54) haben NRW-Landeschef Armin Laschet (59) und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (64) nun offiziell ihre Kandidatur bekanntgegeben. Einer zog überraschend zurück: Gesundheitsminister Jens Spahn (39, CDU) will nicht mehr CDU-Parteichef werden. Lesen Sie mit BILDplus exklusiv die Geheim-SMS von Jens Spahn und erfahren Sie, was diese für den Kampf um die Parteispitze bedeuten könnte. *** BILDplus Inhalt *** War anscheinend eine nicht-so-geheim-SMS wenn wir davon erfahren. Wie diese beiden Kandidaten nebeneinander aussahen sage ich nicht, aber für mich sind sie keine Option. Spahn viel zu ehrgeizig, wenn nicht sogar größenwahnisnnig und Laschet ist mir zu lasch und 'kumpelig'

CDU-Vorsitz: Norbert Röttgen fordert mehr Einsatz im Kampf gegen RechtsextremismusDer Kandidat für den CDU-Vorsitz Norbert Röttgen regt ein Kabinett für den Kampf gegen Rechtsextremismus an. Er will auch nach neuen Wegen im Umgang mit dem 'Sprachgift der AfD' suchen. 'Sprachgift!' Ein neues Wort für das Korrekturprogramm? Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus darf nicht an einer Partei festgemacht werden, dass macht sie nur noch populärer und stärker! Es geht um den Kampf gegen “Sprachgift” an sich!”. Röttgen ist eine Enttäuschung, wieder einmal entpuppt er sich als ungeschickter Streber.

CDU: Laschet, Merz und Röttgen im PorträtGlühender Europäer, Polarisierer, 'Blitzgescheiter': Die drei Bewerber für den CDU-Chefposten haben unterschiedliche Vorstellungen von konservativer Politik und höchst unterschiedliche Charaktere. Ein Überblick. Liebe 🇩🇪 Journalisten: Seit Haltung wichtiger geworden ist als Wahrhaftigkeit, seit der moralische Anspruch über dem Anspruch des Rechtsstaats steht und seit die „Einordnung“ von Nachrichten das zentrale Element Eurer Berichterstattung bildet, zerreißt Ihr Eure Gesellschaft! Mr Black Rock. Alles ein Suppe und wer die nächste Marionette wird, steht auch schon fest, zur Not wird halt solange gewählt bis es passt. Danke Systempresse = Propaganda ist toll.