Manu Dibango und Lucia Bosé: Corona tötet jetzt die ersten Künstler - WELT

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Corona tötet jetzt die ersten Künstler

Dibango, Manu

24.3.2020

Corona tötet jetzt die ersten Künstler

Es war nur eine Frage der Zeit: Nachdem sich zunächst Stars wie Tom Hanks oder Placido Domingo mit dem Coronavirus infiziert hatten, sind nun auch die ersten Künstler an Covid-19 gestorben. Beide in Ländern, in denen das Virus besonders tragisch wütet.

Anzeige Er war ein in Frankreich lebender afrikanischer Jazz-Saxofonist mit einigen Welthits, sie eine Diva, die bei fast allen Großen des italienischen und französischen Films spielte. Beide sind nun dem neuartigen Coronavirus zum Opfer gefallen. Manu Dibango Das weltweite Fieber, das der Saxofonist Manu Dibango 1972 auslöste, war ein gutes: Es hörte auf den Namen Makossa, basierte auf einem Tanzstil aus Dibangos Heimat Kamerun und löste Glücksgefühle aus. Experten vermuten, dass die Mischung aus einprägsamen Sax-Staccati, James-Brown-Funk und Jazzelementen entscheidend die Entstehung der Disco-Musik beeinflusst habe. Gewiss ist jedenfalls, dass „Soul Makossa“ der erste Nummer-eins-Hit eines afrikanischen Künstlers in den US-Charts war. Ein Erfolg im Geburtsland des Jazz, den sich der 1933 im kamerunischen Douala als Emmanuel Diabango N‘Djocke geborene Sohn einer Chorleiterin wohl nicht erträumt hätte, als er sich 1949 als Student in Paris selbst das Saxofonspiel beibrachte. Durch den Kontakt mit Musikern aus dem Kongo fing Dibango 1960 in Brüssel an, sich auf seine afrikanischen Wurzeln zu besinnen. Gemeinsam mit dem Sänger Joseph Kabasele lieferte er dann dem gerade unabhängig gewordenen Zaire mit dem „Independence Cha Cha“ die ultimative Befreiungshymne. Lesen Sie auch Vorbild Kloster Lob der Quarantäne Anzeige Der Saxofonist, der nach seinen millionenfach verkauften Tanzaufforderungen „Soul Makossa“ oder „Big Blow“ mit US-Jazzkollegen wie Duke Ellington, Herbie Hancock oder Jaco Pastorius arbeitete, blieb stets die selbstbewusste Stimme Afrikas. Dafür wurde er 2004 von der Unesco als „Künstler des Friedens“ ausgezeichnet. Weniger friedvoll reagierte Dibango, als Michael Jackson oder Rihanna „mama-se, mama-sa, ma-ma-ko-ssa“, den Refrain seines viralen Hits, in ihren Stücken „Wanna Be Startin‘ Somethin‘“ und „Don‘t Stop the Music“ zitierten. Da reichte er Copyright-Klagen ein. Trotz der überwältigenden Verehrung wollte er nicht ausgenutzt werden. Jetzt ist Manu Dibango als der erste Große des Jazz dem bösen Virus erlegen. Der Saxofonist starb am Dienstagmorgen in einem Krankenhaus in der Nähe von Paris an den Folgen der Covid-19-Erkrankung. Zu seiner Musik tanzen wir nun traurig und alleine daheim. Josef Engels Lucia Bosé Ihre Karriere begann, wie so viele im italienischen Nachkriegskino, mit einer Schönheitskonkurrenz. 1947 wurde Lucia Bosé zur „Miss Italia“ gekürt und verwies gleich drei spätere Leinwandgöttinnen auf die Plätze: Gianna Maria Canale, Gina Lollobrigida und Eleonara Rossi-Drago. Dabei war die ehemalige Verkäuferin in einer Mailänder Konditorei keine konventionelle Schönheit. Anzeige Auf der Leinwand wirkte sie größer als die meisten ihrer männlichen Partner. Und ihre Nase, obgleich von noblem Schwung, gehörte zu den frechsten, resolutesten der Filmgeschichte. Die 1931 in Mailand als Lucia Borloni geborene Schauspielerin ging stets ihren eigenen Weg. Ihre Leinwandpersona, die zwischen Aufruhr und Unnahbarkeit schillerte, formte sie an der Kreuzung zwischen Neorealismus, traditionellem Melodrama und filmischer Moderne; ihre ersten wichtigen Regisseure waren Guiseppe de Santis und Michelangelo Antonioni. In „Chronik einer Liebe“ (1950) schien sie Antonionis Doktrin des intuitiven, unreflektierten Darstellers zu entsprechen: Als untreue Ehefrau eines Mailänder Industriellen bewegt sie sich mit der Selbstgewissheit eines Mannequins. Bosè schürfte jedoch tiefer, entdeckte große Verletzbarkeit in der kühlen Eleganz ihrer Figur. Rasch gewann sie an Leinwandautorität. In Luciano Emmers „Die Mädchen vom spanischen Platz“ (1952) verleiht sie einer Schneiderin, die Karriere als Fotomodell macht (aber ihren römischen Realitätssinn nicht verliert), ein berückendes Flair von Selbstbestimmung. Drei Jahre später bildete sie als Geflüchtete das stolze moralische Zentrum von Franco Masellis Resistenza-Drama „Die Verirrten“. Mitte der 1950er-Jahre gab sie ihrer Karriere eine entschieden europäische Ausrichtung. Mit „Tod eines Radfahrers“ von Juan Antonio Bardem hatte sie Teil an der Aufbruchsbewegung des jungen spanischen Kinos; mit „Morgenröte“ (Luis Bunuel, 1956) debütierte sie in Frankreich. Lesen Sie auch Geister-Oper Im leeren Theater fühlte ich mich ein bisschen wie 1944 Anzeige Nach der Heirat mit dem Stierkämpfer Dominguin zog sie sich, auf der Höhe ihres Ruhms, vom Kino zurück, trat nur sporadisch bei Cocteau und Fellini auf. Unter der Regie der Taviani-Brüder feierte sie mit „Im Zeichen des Skorpions“ 1969 ein eindrucksvolles Comeback. Sie blieb dem Autorenfilm (Jaime Chavarri, Mauro Bolognini, Francesco Rosi) treu und verfolgte zugleich einen feministischen Kurs mit Rollen bei Liliana Cavani, Marguerite Duras und Jeanne Moreau. Ihre Schönheit reifte, aber verblasste nicht. Ihr Markenzeichen bei öffentlichen Auftritten waren die keck blau gefärbten Haare. Am Montag ist Lucia Bosè, wie ihr Sohn Miguel bekannt gab, in Segovia am Coronavirus gestorben. Gerhard Midding Weiterlesen: WELT

Warum sollte es an Künstlern oder Politikern vorbei gehen? Es ist doch komplett egal welche Menschen davon draufgehen, Fakt ist, es gehen welche drauf. Medien wollen den Menschen in allen Ländern in den Kopf pflanzen, dass sie persönliche Eigenschaften von prominenten Menschen kennen, was man in unserem Sprachgebrauch wiederfindet.

Corona tötet halt alle - Punkt!!! Giggand rip ayo 😫😭 Bah hätte auch von nem influencer kommen können Ich habe mir sagen lassen das Corona auch Redakteure und Journalisten töten kann Ich habe mir sagen lassen das Corona auch Redakteure und Journalisten tötet Das könnte euch so passen...dass reiche und berühmte Leute unsterblich wären...

Ihr seid echt nicht ganz knusper im Kopf. 1933-2020 (87 Jahre) und 1931-2020 (89 Jahre) und ihr schiebt das dem „Covid-19“ in die Schuhe? Welt'Bild' Fataler und Menschendiskriminierender Journalismus at its best. Ach, ob JournalistenInnen wohl sicher sind vor dem Virus? Blöde Frage, merkste selbst, ne?!

Corona-Krise: „Vielleicht der erste positive Tag in diesem sehr schweren Monat“Trotz des weltweiten Kampfes gegen die Lungenkrankheit Covid-19 steigen die Zahlen der Infizierten und Toten weiter. Während in Spanien weiter von grauenhaften Szenen berichtet wird, keimt im am schwersten betroffenen Land Italien ein wenig Hoffnung auf. Ein Überblick. hmm:-(, das wort'keimt' im zusammenhang mit CONVID19 finde ich unglückliche gewählt........ Ihr könnt nicht mal richtig framen🤬

Nunja, sind momentan nicht systemrelevant und damit entbehrlich. Da wird die BILD ja ganz neidisch. 😔 Wayne ... es sind bereits andere MENSCHEN gestorben die nicht weniger wert sind diese ... Bei solchen idiotischen Überschriften könnte man fast meinen, Corona ginge auch auf's Gehirn ... Menschen wie du und ich .

Die Leute hier in den Kommentaren müssen echt den Unterschied zwischen Personen des öffentlichen Lebens und einer Person, zu der man gar keinen Bezug hat, lernen. Hauptsache Alessio gehts gut. Sollte diese Verlautbarung einfache/mittlere besorgte u evtl. arbeitslose Bürger in irgendeiner Art u Weise auch nur im geringsten interessieren,geschweige denn berühren?Die Menschen haben derzeit ganz andere Sorgen,.als ihren unwichtigen Schmarrn zu lesen,Arme sterben auch.!

Corona tötet jetzt die ersten MENSCHEN. Mein Beileid für alle Angehörigen ob Promi oder Normalo.

Selbstbefriedigung gegen Corona: Orgasmen sind jetzt besonders wichtigSelbstbefriedigung ist gesund! Wer bei sich Hand anlegt, baut nicht nur Stress ab, sondern stärkt auch das Immunsystem gegen Viren. 🤣😊 Niveau? U r there? Ist das auch eine Anordnung der Bundesregierung?

Corona hat das sicher nicht allein getan. Künstler lohnen einen Artikel, Frau Müller und Herr Huber nicht. Qualitätsjournalismus. Dafür müsste sich auch die BILD nicht verstecken. Was soll dieser beschissene Titel? Dafür ein Artikel zu machen ist echt traurig ! Es streben Eltern, Brüder, Schwestern, Kinder und Freunde

JETZT REICHTS, CORONA!!!!!!!!! Corona tötet in erster Linie Menschen. Sorry, aber die Überschrift geht gar nicht.

Kontaktverbot und Party-Aus: Diese Maßnahmen gegen Corona gelten jetzt in DeutschlandIm Kampf gegen die Coronakrise haben sich Bund und Länder auf einen Maßnahmenkatalog geeinigt. So sind künftig Ansammlungen von mehr als zwei ... Jaja aber schön weiter arbeiten gehen, wie wärs den wenn auch für die kleinen Bürger, Steuerzahler was gemacht wird. z.b. soforthilfen z.b. 1000€ für jeden oder Lohnsteuer aussetzen, net nur für Unternehmen...tz Finde ich gut und nötig.Aber auf welcher rechtlichen Grundlage fußt denn das kontaktverbot?Ich meine bei uns ist alles mit Gesetzen geregelt. Verstöße haben gewisse festgelegte strafen zur Folge. Merkel konnte auf Nachfrage keine Höhe einer Strafe nennen. Eventuell gibt es keine? Ja, aber unsereiner darf noch mit mehreren fremden Leuten im Lager arbeiten. Macht da der Virus einen Bogen um uns?

Coronavirus in den USA: Der Countdown läuft in New YorkNew York City ist jetzt eines der größten Covid-19-Epizentren der Welt. Und auf das Coronavirus schlechter vorbereitet als etwa Norditalien. Es fehlen Tausende Intensivbetten. Details von thodenk thodenk So schlägt die Natur zurück. Wer im Staatsauftrag eine gegen Menschen betriebene Biowaffenfabrik, w. z. B. Fort Detrickt, die künstlich gefährlichste Viren aller Art produzierte und auf dem asiatischen sowie afrikanischen Kontinent, zu Versuchszwecken ausbreiten ließ, unterhält, thodenk So schlägt die Natur zurück. Wer im Staatsauftrag eine gegen Menschen betriebene Biowaffenfabrik, w. z. B. Fort Detrickt, die künstlich gefährlichste Viren aller Art produzierte und auf dem asiatischen sowie afrikanischen Kontinent zu Versuchszwecken ausbreiten ließ, unterhält, thodenk Demokraten Land ...kein Wunder 😎

Urlaubserinnerungen in Zeiten von Corona - Gertrud und Manfred reisten schon um die ganze WeltNach dem Sommerurlaub trennt sich jedes dritte unglückliche Paar, sagt die Statistik. Gertrud und Manfred Strunk aus Leipzig können darüber nur lachen.

Kurzarbeit beantragt - Ganz Preußen zieht an einem StrangWegen der Corona-Krise und ihrer wirtschaftlichen Folgen hat jetzt auch Drittligist Preußen für alle festangestellten Mitarbeiter die Kurzarbeit beantragt.



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