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Konsumverhalten: Verkäufe von Toilettenpapier brechen ein - WELT

Jetzt zeigen sich die Folgen der Klopapier-Gier

02.06.2020 08:40:00

Jetzt zeigen sich die Folgen der Klopapier-Gier

Im März waren die Regale leer gefegt, nun ist Klopapier zum Ladenhüter geworden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Absatz eingebrochen. Weil sich viele Kunden mit Vorräten für mehrere Monate eingedeckt haben, muss die Branche ihre Produktion jetzt umstellen.

In den Kalenderwochen 18, 19 und 20, also der letzten Aprilwoche und der ersten Maihälfte, gingen die Verkaufszahlen für trockenes Klopapier um jeweils 33 bis 38 Prozent zurück, das zeigt der aktuelle Corona-Tracker von Marktforscher IRI, der WELT vorliegt. Zuvor gab es auch in den übrigen Aprilwochen schon ein Minus. Mit vier bis 22 Prozent lag es aber deutlich niedriger als zuletzt.

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Im März noch schien das Verlangen der Verbraucher unstillbar. Teilweise lagen die Absatzmengen mehr als doppelt so hoch wie noch ein Jahr zuvor.Anzeige IRI listet je nach Woche Steigerungsraten von 77 Prozent, 86 Prozent und sogar fast 121 Prozent auf. Leer gefegte Regale haben dementsprechend das Bild in Supermärkten und Discountern bestimmt, teilweise spielten sich irre Szenen ab.

Lesen Sie auch Toilettenpapier „Es ist uns wichtig, den Menschen zu sagen, dass die Versorgung gesichert ist“ Sobald eine neue Palette in einen Laden gekommen ist, waren die Mengen vielfach schon vergriffen, bevor das Personal die Pakete überhaupt vollständig einräumen konnte. Nun ist alles anders.

„Grundsätzlich beobachten wir jetzt einen rationaleren und sensibleren Umgang mit der aktuellen Situation bei unseren Kunden“, meldet zum Beispiel Aldi Süd. Gerade Toilettenpapier werde wieder vermehrt in haushaltsüblichen Mengen eingekauft.

„Das Volumen wird deutlich zurückgefahren“ Anzeige Aldi hat dementsprechend sein Einkaufsvolumen und die Lieferintervalle angepasst. Ein Bestellstopp sei aktuell zwar nicht geplant. „Wir beobachten die Situation aber fortlaufend und behalten uns vor, auch kurzfristig entsprechend flexibel zu reagieren“, heißt es vom Discounter.

Die Kaufzurückhaltung beim Toilettenpapier dürfte noch etliche Wochen anhalten. Immerhin hat eine Vielzahl der Haushalte in Deutschland durch die Hamsterkäufe Vorräte für viele Monate angelegt.Lesen Sie auch Hamsterkäufe Die Furcht der Klopapier-Hersteller vor der Zeit nach der Pandemie Für die Hersteller von Toilettenpapier ist die Lage damit weiterhin extrem herausfordernd. Erst mussten sie ihre Kapazitäten bis an die Schmerzgrenze hochfahren.

Anzeige Markenhersteller Hakle aus Düsseldorf zum Beispiel hat deswegen konsequent auf Standardsorten umgestellt und 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, produziert.Und auch alle anderen Hersteller der hierzulande knapp zwei Milliarden Euro großen Branche waren am Anschlag in der Fertigung.

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Lager werden wieder vollgemacht Nun ist das komplette Gegenteil nötig. „Das Volumen wird deutlich zurückgefahren“, sagt ein Sprecher des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP). Teilweise wurden ganze Produktionsstraßen abgeschaltet. „Die Firmen holen nun Wartungsintervalle nach, die zuvor verschoben werden mussten, oder sie ziehen die Wartung in manchen Fällen vor.“

Von Krise ist indes keine Rede in der Branche, zumindest nicht bei den Firmen mit Fokus auf das Endverbrauchergeschäft.„Die Lager von Handel und Industrie waren zuletzt komplett leer gefegt, die werden jetzt erst mal schrittweise und bis zu einem gewissen Grad wieder vollgemacht“, beschreibt der VDP-Vertreter.

Schwierig ist es dagegen für Anbieter, die auf Großabnehmer wie Hotels und Gastronomie, Industrie und Handel, Kinos und Fitnessstudios oder auch Schulen und die öffentliche Verwaltung spezialisiert sind, wo oft besondere Abrollsysteme mit speziellen Rollen installiert sind, die dann auch nicht alternativ im Einzelhandel verkauft werden konnten.

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Abwrackprämie, wir kommen. eine klopapier-wegwerfprämie muß her. coronavirus, les Allemands toujours inquiets des pénuries de papier-culs: diminution de papier-toilette et augmentation de trous-de-cul... zu viel harschloch? Nichts weiter als ein gesunder Ausgleich. Die verkaufte Menge bleibt gleich. Das hab ich echt nie verstanden.

Kurz gesagt: Es wird nicht mehr geschi....en in D als voher auch. Der Markt regelt das. Um das gehortete Mehl kümmern sich gottseidank Lebensmittelmotten, aber hier...Und Fußball mit Publikum ist ja auch nicht. Ein Teufelskreis. Hat denn die keinen wertvolleren Bericht als Klopapier auf Lager? Wie wärs mal wieder über Organspende zu berichten? Diese geht mit der Corona unter, keinem interessiert das.

Habe erstmal in Portugal bestellt. Nur dort gibt es das von mir bevorzugte Format 11,5 cm x 11,5 cm. 😎 Die Leiden des jungen Werthers Da ist die Presse mit dran beteiligt. Wer Hysterie sät... In 🇩🇪 gibt es nun mal mehr Ärsche, als man es annehmen würde... Eure neoliberale Marktwirtschaft, die vorn und hinten nicht funktioniert, in der Fluggesellschaften, Banken und Autohersteller alle 2, 3 Jahre mit Steuergelder freigekauft werden müssen. Was lernen BWLer und VWLer denn eigentlich? Fehlbesetzungen

Und ich habe gedacht, dass die Ärsche wund sind. Ich glaube, dass diese Berichterstattung an dem Verhalten dieser Spezie kaum etwas ändert; die aussterbende Art Teutonia Dummikus. Wozu denn Hygiene, wenn eh keiner mehr rausgeht? Man kann doch gut als Höhlenmensch leben! 😁 Evt. Könnte eine gesetzliche Verordnung zum Verzehr von Backpflaumen helfen. Allerdings die Kette von Problemen die folgen, Hamsterkäufe von Backplaumen, überfüllte Kläranlagen, verstopfte Rohre-Puh. Die Welt lacht über die Klopapierhamster

Das ist doch gut, denn so können viele entlassen werden, weil der Umsatz eingebrochen ist. Steigt dann die Nachfrage wieder sind keine Mitarbeiter mehr anwesend. Jetzt steht die Tür wieder auf, um den Staat anzuzapfen, und andere Arbeiter werden wieder eingestellt! 🤔 Was lehrt uns das für die Zukunft? Auf Vernunft und Rücksicht zu setzen bringt nichts, der Deutsche will bevormundet werden, indem Mangelware demnächst nur gegen Perso alle paar Tage ausgegeben werden sollte.

Danke, kommt auf den Einkaufszettel. ... Können ja umstellen auf die Produktion von 'Alltags-Masken' - Hintern und Kopf sind ja bei manchen ein- und dasselbe *_^ Brauchen wir jetzt ein Konjunkturprogramm für die Klopapierindustrie? 😎 So wird es bei der Abwrackprämie auch laufen. Die Welt brennt, aber Deutschland beschäftigt sich immer wieder und immer noch mit dem Klopapier. Ist das zum Lachen oder zum Weinen? Zum Schämen reicht es allemal. :}

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