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Ein Held auch ohne Sieg

Die Hochrechnungen deuten auf einen knappen Sieg von Amtsinhaber Duda hin. Sein Herausforderer aber hat unmöglich geglaubtes geschafft.

13.07.2020 04:14:00

Präsidentschaftswahl in Polen: Die Hochrechnungen deuten auf einen knappen Sieg von Amtsinhaber Duda hin. Sein Herausforderer aber hat unmöglich geglaubtes geschafft. Viktoria Großmann berichtet

Die Hochrechnungen deuten auf einen knappen Sieg von Amtsinhaber Duda hin. Sein Herausforderer aber hat unmöglich geglaubtes geschafft.

Trzaskowski steht für einen toleranten, europafreundlichen und progressiven Kurs. Er war angetreten, die Macht der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit, kurz PiS, zu brechen. DIe hatte in den vergangenen Jahren die Unabhängigkeit der Justiz eingeschränkt und auch die Pressefreiheit massiv missachtet. Duda, unterstützt von der PiS, gilt als deren"Kugelschreiber". In seiner seiner Amtszeit hat er seit 2015 fast alle Gesetze nach den Wünschen der PiS unterzeichnet.

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Trzaskowski dagegen will sein Vetorecht als Präsident nutzen und versprach eine Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit. Der Wahlkampf wurde emotional geführt, die Stimmung war aufgeheizt - das zeigt die hohe Wahlbeteiligung von deutlich über 65 Prozent, die trotz Sommerferien wohl noch höher ausfiel als im ersten Wahlgang.

Nach der ersten Hochrechnung kurz nachdem die Wahllokale um 21 Uhr geschlossen haben, lagen die Kandidaten noch unter einem Prozentpunkt auseinander. Obwohl noch alles offen ist gaben sich die Kandidaten siegessicher. Duda erklärte vor Anhängern in Pułtusk, er habe die Wahl gewonnen und sei gerührt. Trzaskowski sagte in Warschau:"Das Ergebnis wird mit jeder Stunde besser werden." Drei Stunden später ist klar, dass er mit dieser Einschätzung falsch lag.

Auch wenn Trzaskowski nicht Präsident werden sollte - er hat etwas geschafft, das noch im Mai keiner für möglich gehalten hatte: Er hat die Macht der PiS infrage gestellt. Noch im Frühjahr sahen Umfragen Duda als klaren Sieger bereits im ersten Wahlgang. Trzaskowski, Bürgermeister der Hauptstadt Warschau, trat erst Anfang Juni in den Wahlkampf ein. Als Kandidat der liberal-konservativen Bürgerplattform PO, als deren liberalster Vertreter er gilt. Er löste die vorherige Kandidatin Małgorzata Kidawa-Błońska ab, die in Umfragen auf nur einstellige Ergebnisse gekommen war.

Trzaskowski hat eine Bewegung geschaffenTrzaskowski ließ sich nicht provozieren, ließ sich nicht auf das Niveau seiner Gegner herab. Mit den Slogans"Wir haben genug" und"Wandel" tourte er durchs Land. Er sprach über Rechtsstaatlichkeit und Europa und wurde zum Hoffnungsträger aller, denen der autokratische Kurs und die hasserfüllte Sprache der PiS Angst macht.

Die Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk präsentierte sich als seine Unterstützerin, der Malter Wilhelm Sasnal widmete ihm ein Wandgemälde in Katowice: Trzaskowski mit einem Megafon. Das Werk wurde kurz nach dem Entstehen mit Farbe überschmiert und zerstört - doch das Motiv wurde ikonisch, zierte T-Shirts und Plakate bei Wahlkampfauftritten."Zum Glück ist die Bürgergesellschaft erwacht", sagte Trzaskowski am Wahlabend. Seine Frau Małgorzata hofft da noch,"dass wir morgen in einem anderen Land aufwachen".

Wenn Trzaskowski nun die Wahl verliert, hätte er allen Grund, das Ergebnis anzufechten: wegen des unfairen Wahlkampfes. Die PiS hat seitdem sie 2015 die Parlamentswahlen gewann, das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu ihrem treuen Sprachrohr umgebaut, das vor tendenziöser und falscher Berichterstattung nicht zurückschreckt. Während über Duda positiv berichtet wurde, wurden Trzaskowski Verfehlungen und Schwächen als Bürgermeister vorgeworfen. Objektive Berichterstattung gab es im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht, auch kein TV-Duell - Andrzej Duda verweigerte sich. Wie auch schon zur Parlamentswahl im vergangenen Herbst gab es auch diesmal Beschwerden über die Organisation der Wahl im Ausland - die Registrierung funktioniere nicht, Unterlagen würden zu spät zugestellt.

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Doch auch im Falle einer Niederlage von Duda wird erwartet, dass dieser das Ergebnis anzweifelt und die PiS möglicherweise die gesamte Wahl in Frage stellen würden. Sie war zunächst wegen der Coronapandemie ausgesetzt worden. Die Art und Weise, wie sie dann doch noch angesetzt wurde, ist rechtlich fragwürdig. Das amtliche Endergebnis wird frühestens im Laufe des Montags erwartet.

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Wieder eine Wahlschlappe von Duda laut Wahrheit liebender SZ😂. Vor fünf Jahren 51,55%. Nun 51,21%. Bei extrem hoher Wahlbeteiligung. 8,6 Millionen Stimmen 2015, 10,4 Millionen jetzt. Wahlschlappe? Knapper Sieg? Neomarxistische Lügenpresse. AndrzejDuda is the Best Die Polen haben noch nicht restlos den Verstand verloren.

Fakenews von der SZ mal wieder. Was soll an dem Ergebnis so 'unmöglich geglaubtes' sein? Es war 2015 genauso knapp und Duda wurde praktisch mit einem identischen Ergebnis bestätigt. Glückwunsch an die polnischen Bürger, so einen Guten bräuchten wir auch bei uns in Deutschland, ich sehe leider weit und breit nur politische Linkspopulisten, die uns politisch und kulturell 'fertig' machen wollen, oder?

Altkanzler Helmut Kohl sagte es einst schon richtig: 'Entscheidend ist, was hinten herauskommt.' Und da ist eben Duda der Sieger! Polen Rafal Trzaskowski von der Bürgerplattform, einer Schwesterpartei von CDU und CSU, hat es nicht geschafft. Trotz medialer Unterstützung von Printmedien und ÖRR aus Deutschland

Sein Herausforderer ist der Verlierer. Es spielt also überhaupt keine Rolle, was er 'unmöglich Geglaubtes geschafft' haben soll. Er ist der Verlierer. Duda ist der Gewinner. In einer Schneeflöckchenwelt ist natürlich jeder irgendwie immer ein Gewinner. Aber er hat verloren. Egal,verloren ist verloren.

Die Entscheidung werden die Stimmen vom Polen im Ausland geben, am meisten junge gut ausgebildete Leute deren überdeutlich nichts mit PIS und Duda zu tun haben Trzaskowski ein Held? 😂😂😂😂

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