Coronavirus in Deutschland: Spahn spricht von Epidemie

Gesundheitspolitik, Baden-Württemberg, Coronavirus, Infektionskrankheiten, Medizin, Nordrhein-Westfalen, Öffentliche Gesundheit, Panorama, Süddeutsche Zeitung

Gesundheitsminister Spahn zum Coronavirus: 'Wir befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland'

Gesundheitspolitik, Baden-Württemberg

26.2.2020

Gesundheitsminister Spahn zum Coronavirus : 'Wir befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland'

Der Gesundheitsminister äußert sich zu der steigenden Zahl von Infizierten. In Nordrhein-Westfalen hat sich eine Kindergärtnerin angesteckt. Der Zustand ihres Mannes ist immer noch kritisch.

Von Felix Hütten und Rainer Stadler In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen waren zuvor erstmals Patienten nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Der Zustand eines Mannes aus Erkelenz in Nordrhein-Westfalen ist nach Behördenangaben kritisch, aber habe sich über Nacht nicht verschlechtert, so der zuständige Klinikdirektor Professor Dieter Häussinger. Auch seine Ehefrau wurde positiv auf das Virus getestet. Sie sei Kindergärtnerin, sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Nun werde versucht, mögliche Infektionsketten zu unterbechen. Die Behörden wissen bislang nicht, wo sich das Ehepaar ursprünglich infiziert hat. Ein Geschäftspartner des Mannes, der nach einer angeblichen China-Reise zunächst als mutmaßliche Quelle galt, sei es nicht gewesen, sagte Landrat Stephan Pusch am Donnerstag. Patient hatte viele Kontakte mit Menschen: Sowohl auf einer Karnevalssitzung als auch vergangene Woche im Krankenhaus Zuletzt hatte sich herausgestellt, dass der Patient noch an einer Karnevalssitzung in seinem Heimatort Gangelt teilgenommen hatte. Die Teilnehmer der Sitzung sollten auf Symptome achten, sagte Pusch. Außerdem war der Mann noch in der vergangenen Woche in der Kölner Uniklinik behandelt worden Dort sind nun zehn Mitarbeitende der Uniklinik und 31 Patienten als Kontaktpersonen ermittelt worden. Eine Mitarbeiterin der Uniklinik Köln zeigt Krankheitssymptome. Das Ergebnis des Coronavirus-Tests stehe bei ihr aber noch aus, sagte am Mittwoch der Direktor der Virologie der Uniklinik Köln, Florian Klein. Nach der Infektion der Kindergärtnerin sollen auch alle Kinder der betroffenen Einrichtung auf das Virus untersucht werden, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Die Kinder aus der Einrichtung und deren Eltern seien gebeten worden, zu Hause zu bleiben. Die infizierte Frau hat der Deutschen Presse-Agentur zufolge noch bis vergangenen Freitag in dem Kindergarten gearbeitet. Anfang der Woche wurde er für zwei Wochen geschlossen. Im gesamten Kreis Heinsberg seien am Mittwoch alle Schulen, Kitas und die Kreisverwaltung geschlossen, sagte ein Sprecher des Landkreises. Drei Fälle in Baden-Württemberg In Baden-Württemberg haben sich zwei weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Universitätsklinik Tübingen am Mittwoch mit. Es handelt sich nach Angaben des Sozialministeriums um die Reisebegleiterin des schon früher erkrankten Mannes aus Göppingen und deren Vater. Die beiden seien"in gutem Zustand und fühlen sich wohl", sagte Nisar Malek, Ärztlicher Direktor der Klinik. Der ältere Patient habe"so gut wie keine Symptome", seine Tochter verspüre lediglich leichte Halsschmerzen. Sämtliche Kontaktpersonen der beiden Patienten aus den vergangenen Tagen seien bekannt und informiert. Insgesamt liegt die Gesamtanzahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland damit bei 21. Bei dem dritten, bereits bekannten Infizierten in Baden-Württemberg handele es sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, teilte das Gesundheitsministerium in Stuttgart am Dienstagabend mit. Der 25-Jährige sei am Freitag, den 21. Februar, zusammen mit seiner Freundin von einem Mailand-Aufenthalt zurückgekehrt, habe am Sonntagmittag Husten bekommen und am Dienstagmorgen Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen, sagte Stefan Brockmann, der Leiter des Kompetenzzentrums Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt (LGA), am Mittwoch in Stuttgart. Nun warnt das Gesundheitsamt Personen, die am Samstagabend in Neu-Ulm im Kino waren. Wie das Landratsamt in Neu-Ulm am Mittwoch berichtete, hatte sich der 25-Jährige an dem Abend den Krimi-Thriller"Bad Boys for Life" angeschaut. In dem Saal des Kinos seien 138 Besucher gewesen."Die Möglichkeit einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus besteht für Personen, die mindestens 15 Minuten in Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt mit dem Erkrankten waren", heißt es in einer Mitteilung der Kreisbehörde. Auf welche Besucher dies möglicherweise zutreffe, könne im Nachhinein nicht näher bestimmt werden. Immer mehr Länder in Europa melden Infektionen Gesundheitsminister Lucha appellierte an Reiserückkehrer, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu folgen: Wer aus Gebieten zurückkehre, in denen Covid-19-Fälle vorkommen und innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickle, solle unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Menschen halten, regelmäßig und gründlich Hände mit Wasser und Seife waschen und nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf die Reiseregion einen Arzt aufsuchen. Nach dem Ausbruch einer Coronavirus-Epidemie in Italien melden immer mehr europäische Staaten Nachweise des Erregers. Österreich, Kroatien, das spanische Festland und die Schweiz berichteten am Dienstag von Covid-19-Fällen. Auf der spanischen Urlaubsinsel Teneriffa wurde nach einer bestätigten Erkrankung ein großes Hotel mit etwa 1000 Touristen praktisch unter Quarantäne gestellt. Das Auswärtige Amt spricht von einer"niedrigen dreistelligen" Zahl von Deutschen, die sich in dem Hotel befinde. "Um zwei Uhr morgens klopfte es plötzlich an unserer Tür, dann wurde Fieber gemessen", sagte ein Hotelgast der Deutschen Presse-Agentur. Menschen"in einer Art OP-Kleidung" seien von Tür zu Tür gegangen und hätten die Gäste geweckt. Die Situation im Hotel sei aber ruhig, viele Gäste stünden auf ihren Balkonen:"Sie harren der Dinge, die da kommen". © SZ/dpa/saul/bix/mpu/lot/bepe Weiterlesen: Süddeutsche Zeitung

Epidemie ist eine landesweite Ausbreitung ... habe ich vom Robert-Koch-Institut gehört, bei 46 Ländern ist es eine Pandemie ! Vor wochen wurden wir, die genau darauf hingewiesen haben verschrien. Und diese Epidemie haben wir allein unserem unfähigen Gesundheitsminister Spahn zu verdanken. Coronavirus Deutschland cDU

Sein Glück ist, dass Viren Geschmack haben. An den gehen die nicht ran So langsam wird Klartext gesprochen. Gut so. Diese Niesiquette und die angeregte 2m-Distanz zu anderen Menschen war ein typisches Beispiel der seit Jahren herrschenden Political Correctness in diesem Land. Ach was, sach bloß 🤦‍♂️ wie viele Berater musste er dafür fragen (& bezahlen)❓

jensspahn hat als Gesundheitsminister völlig versagt. Während im Ausland schon sämtliche Alarmglocken läuteten, kümmerte er sich noch um seine Pöstchen in der zukünftigen CDU Spitze. Jeder Tote geht mit auf seine Kosten und auf die der derzeit unsichtbaren Kanzlerin.

Coronavirus in Deutschland: Behörden suchen alle Kontaktpersonen der InfiziertenNach dem Bekanntwerden zweier neuer Infektionsfälle in Deutschland ermitteln die Behörden alle, die mit den Infizierten in Kontakt waren. Darunter ist auch ein Bundeswehrsoldat. Im Bahnverkehr sind vorerst keine Einschränkungen geplant. nur weiter so....eine Pandemie muss doch in Deutschland endlich herzustellen sein

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Coronavirus - Was darf der Staat?Verbote und Abriegelungen ganzer Städte sind in Deutschland schwer vorstellbar. Aber auch der demokratische Staat wäre zu massiven Einschränkungen berechtigt. jschloemann Aber er ist dafür nicht mehr qualifiziert, jedenfalls dieser nicht . jschloemann Wir werden es die nächsten Wochen sehen, ob und wie der Staat noch fähig ist, in einem Katastrophenszenario handlungsfähig zu bleiben. Spoiler: Erwarten Sie nicht zu viel. jschloemann Aha. Und was heißt Gemeinwohl? Sind wir da nicht bereits bei einigen Themen im Grenzbereich, oder drüber. Oder was soll Gemeinwohl sonst bedeuten? Am besten empfinden wohl die Bürger, wie es ums Gemeinwohl steht?

Das Coronavirus und der Sport: Noch drei Monate Zeit„Es ist eine große, große, große Entscheidung“ sagt IOC-Mitglied Pound über eine mögliche Olympia-Absage wegen des Coronavirus . Auch die Uefa beobachtet die Lage. Deutschland springt bereits für einen Weltcup ein. Die Welt wird es unter diesen Umständen verkraften.

Was das Coronavirus mit der Wirtschaft machtUnternehmen rund um den Globus spüren schon jetzt die Folgen von Corona: In China gehen die Menschen kaum noch einkaufen - und ganze Lieferketten drohen zusammenzubrechen. Jetzt auch noch NOCH UNSERE WIRTSCHAFT? Was soll man davon halten? Da ist ein hochansteckendes Virus in der Welt unterwegs. Gott sei dank ist es nicht absolut tödlich. Gott sagt ,das ist ein Test, mal sehen was die Menschen machen wenn mal was tödliches kommt .traurig das man da an Gewinne und Wirtschaft an Geld denkt ,an Wettbewerb daran ob



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