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Corona in England: Das Gesundheitssystem stößt an seine Grenzen - WELT

Das britische Gesundheitssystem stößt jetzt schon an seine Grenzen

30.03.2020 06:29:00

Das britische Gesundheitssystem stößt jetzt schon an seine Grenzen

Die Zahl der Corona-Toten in Großbritannien hat sich innerhalb von nur zwei Tagen verdoppelt. Über die Hälfte der Bevölkerung beklagt, dass Premierminister Boris Johnson schneller hätte durchgreifen müssen. Das staatliche Corona-Management hat mehrere wunde Punkte.

„Es ist wichtig, dass ich ehrlich bin“, schreibt der Regierungschef an die 66 Millionen Bürger. „Wir wissen, dass die Dinge erst schlimmer werden, bevor es wieder besser wird.“ Soll heißen: Das Königreich wird noch viel mehr Infektionen, viel mehr Tote und eine noch größere Überlastung des Gesundheitsversorgers National Health Service (NHS) erleben, der jetzt schon an seine Grenzen stößt.

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Am Sonntagmorgen waren schon mehr als 1200 Menschen an Covid-19 gestorben – eine Verdoppelung innerhalb von nur zwei Tagen. Und fast dreimal so viel wie im bevölkerungsreicheren Deutschland.Lesen Sie auch Umgang mit dem Coronavirus Das britische Hochrisiko-Experiment Anzeige Das Krisenmanagement in der Downing Street läuft seit gut zwei Wochen auf Hochtouren, genau wie die öffentliche Kritik am zu langsamen Anordnen strikterer Maßnahmen. 56 Prozent der Briten meinen, dass Johnson schneller hätte durchgreifen müssen, so das Ergebnis einer Opinium-Umfrage vom Wochenende. 57 Prozent wollen noch striktere Regeln als die seit einer Woche geltenden Ausgangsbeschränkungen.

Wie nah und wie groß die Gefahr durch Covid-19 ist, das können die Briten am Beispiel der höchsten Verantwortungsträger sehen. Neben Johnson wurde auch Gesundheitsminister Matt Hancock positiv getestet. Chris Whitty, Medizinischer Chefberater des Premiers, ist mit Symptomen in Quarantäne. Der Virusexperte war in den vergangenen Wochen zu einem der populärsten Gesichter des Krisenmanagements geworden, dank seiner präzisen und sachlichen Antworten.

Die Fragen konzentrieren sich auf zwei wunde Punkte im staatlichen Corona-Management: die geringe Zahl der Tests und die mangelnde Ausstattung des NHS mit Intensivkapazitäten wie Beatmungsgeräte und Schutzkleidung. Bei den Tests war es Whitty, der Mitte vergangener Woche hoffnungsvolle Meldungen relativierte.

Lesen Sie auch Corona-Pandemie in Europa Das Betten-Dilemma Anzeige Eine Vertreterin der Nationalen Gesundheitsbehörde Public Health England hatte vollmundige Versprechen des Premiers wiederholt, dass „in den nächsten Tagen“ Antikörpertests in Drogeriemärkten und über den Internethändler Amazon erhältlich sein würden.

„Noch schlimmer als keine Tests sind schlechte Tests“, warnte Whitty. Von verlässlichen Schnelltests sei das Land noch weit entfernt. Noch gravierender ist allerdings, dass auch umfassende Kontrollen bei den mehr als eine Million Mitarbeitern des NHS auf absehbare Zeit nicht kommen.

Erst vor wenigen Tagen hatte Johnson gesagt, dass man „hoffentlich bald bis zu 250.000 Personen pro Tag testen“ könne. Doch bisher schafft der NHS nicht einmal 10.000 Tests pro Tag. Weshalb in einigen Krankenhäusern bis zu 50 Prozent des Personals ausfallen. Entweder, weil sie wegen Corona-ähnlicher Symptome zu Hause bleiben müssen oder aber zu krank zum Arbeiten sind.

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Anzeige Gleichzeitig fehlt es weiter an Atemmasken und Schutzbrillen. Einer Umfrage der britischen Gesellschaft für Akutmedizin zufolge verfügen nur 42 Prozent der Ärzte und Pfleger über die notwendige Ausstattung. Medien berichten über NHS-Mitarbeiter, die sich Masken aus Baumarkt-Material basteln oder auf eigene Kosten aus China bestellen.

Ein anderer Schwachpunkt bleibt die fehlende Intensivversorgung. Das Vereinigte Königreich verfügt aktuell nur über rund ein Fünftel der deutschen Kapazitäten. Baufirmen und Soldaten bauen derzeit ein Messegelände im Osten Londons in Rekordzeit zum Corona-Krankenhaus um.

Das NHS Nightingale, benannt nach der berühmten Krankenschwester Florence Nightingale, soll bereits in den nächsten Tagen die ersten 1000 von 4000 geplanten Betten bereitstellen. Im nahegelegene Flughafen London City könnten Notfallpatienten aus dem ganzen Land ankommen. Weitere Kliniken in Birmingham und Manchester sind in Planung.

Lesen Sie auch Corona-Krise in Spanien „Wer über 75 ist, hat keine Chance, auf die Intensivstation zu kommen“ Fraglich bleibt, wie umfangreich die Versorgung wirklich sein wird. Ob an Covid-19 Erkrankte überleben, hängt oft davon ab, ob sie an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden. Der NHS hat derzeit aber nur 8000 solcher Geräte. Weitere 30.000 sind bestellt. Wann sie ankommen, ist völlig unklar.

In seinem Brief an alle britischen Haushalte appelliert Johnson daher an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen. Seine Regierung treffe „die richtigen Vorbereitungen – und je strikter wir den Vorschriften folgen, desto weniger Menschen werden sterben und umso schneller können wir wieder einen normalen Alltag beginnen.“

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