Zurück an den Herd

Tradwife

Unter dem Hashtag #tradwife zelebrieren Frauen ein Lebensmodell wie aus den Fünfzigern und ordnen sich ihren Ehemännern unter.

Tradwife

2/18/2020

Tradwives ziehen es vor, zu Hause nach der Pfeife des Ehemannes zu tanzen als im Büro nach der des Chefs. Sie leben ein Modell aus früheren Zeiten und bezeichnen sich als wahre Feministinnen. Tradwife (Abo+)

Unter dem Hashtag #tradwife zelebrieren Frauen ein Lebensmodell wie aus den Fünfzigern und ordnen sich ihren Ehemännern unter.

am Feb 14, 2020 um 5:05 PST Ihren Job in der Kosmetikbranche hat sie aufgegeben, eine Erlösung sei das gewesen. Seitdem nutzt sie den Laptop, um Rezepte zu posten oder zu erklären, warum Hausfrauen mehr Anerkennung gebührt und der Ehemann für sie an erster Stelle steht. Eine politische Gratwanderung: In den USA werden Tradwives von der Alt-Right-Bewegung und ultrarechten «supremacists» für eine Ideologie der überlegenen Rasse instrumentalisiert, zum Beispiel von Hunter Drew, , das weisse Nachkommen sichert. In unsicheren Zeiten zurück zur Tradition Parallelen zum Familienideal des Dritten Reichs sieht Pettitt bei sich selbst nicht. Als glühende Patriotin will sie ihre Haltung ausschliesslich als Rückbesinnung auf traditionelle Werte verstanden wissen. In einem BBC-Beitrag erzählt sie, dass ihre Mutter sie alleine grossgezogen habe und dass sie sich stets gesehnt habe nach dem Gefühl von Zugehörigkeit und Heimat. Die emeritierte Frankfurter Soziologieprofessorin Ute Gerhard sieht in diesem Bedürfnis ein wiederkehrendes gesellschaftliches Symptom: «In Zeiten von Verunsicherung greift man zurück auf die vermeintlich gute alte Zeit.» Während Tradwives in der traditionellen Rollenverteilung die Garantie für eine glückliche Ehe sehen, werfen Gegnerinnen ihnen vor, den Komfort, versorgt zu sein, mit dem Verzicht auf ihre Mündigkeit zu bezahlen. Eben diese Unmündigkeit sei ein wesentlicher Bestandteil von Retraditionalisierung – «und somit auch einer Wendung nach rechts», warnt Gerhard. Die Vorzeige-Hausfrau Alena Kate Pettitt in einem Beitrag der BBC. (Video: Youtube/The Darling Academy) Pettitt fühlt sich von solchen Aussagen nicht nur politisch verunglimpft. Berufstätige Frauen würden sie dafür verurteilen, dass sie die Doppelbelastung meide, und ihr Verrat am Feminismus unterstellen. Das Modell basiere «auf einem Ehemann, der genug verdient, um die Lebenshaltungskosten allein zu bestreiten», spottet zum Beispiel die Kolumnistin Hadley Freeman im «Guardian» . Die Debatte ist verfahren, und der Graben verläuft mitten zwischen den Frauen, die mit harten Bandagen um die Deutungshoheit des optimalen Familienmodells ringen. So wie Lillian Sediles, die mit ihrem Mann Felipe den Blog The Postmodern Family betreibt. Nach der Geburt des ersten Kindes blieb die Musiklehrerin und klassische Sängerin zu Hause. Seitdem postet sie Videos über gesunde Ernährung, Make-up-Tipps und natürliche Hausgeburt – ihre eigene ist auf Youtube zu sehen. In einer Talkshow sagte die dreifache Mutter, sie würde niemals ihre Kinder betreuen lassen, um zu arbeiten. Warum, illustriert Sediles auf Twitter mit einer handgeschriebenen Gegenüberstellung: auf der einen Seite der Alltag einer berufstätigen Mutter, bestehend aus Erschöpfung, Frust und Überforderung. Auf der anderen Seite der Tagesablauf einer «Stay-at-home-Mum», die mit den Kindern spielt und gute Christen aus ihnen macht. Während die eine am Wochenende liegen gebliebene Hausarbeit nachholt, verbringt die andere Zeit mit der Familie und ihrem Mann. Die Berufstätige müsse erkennen, dass sie weder eine gute Ehefrau noch Mutter ist. Botschaft: Wer beides will, bekommt am Ende nichts. Very good description of the differences between stay at home mothers and outside-the-home working/career mothers. This should make it obvious: children benefit greatly from a stay at home mum. Weiterlesen: Tages-Anzeiger

Diesen Vergleich könnte man höchstens vielleicht bei operativen Teilzeit-Assistenztätigkeiten ohne strategischer + Führung-Verantwortung ziehen. Wobei auch da das Resultat - finanzielle Unabhängigkeit und somit unvergleichbar mit der Abhängigkeit vom Mann sei. Sieht irgendwie glücklicher aus als die Moderne ichmusskarieremachenwilldasabereigentlichnichtundbindeshalbfrustriertundprojezierediesalshassaufdiemänner-Feministin.

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