Heysel

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Vor 35 Jahren - Die Katastrophe von Heysel

Heute vor 35 Jahren ereignete sich im Brüsseler Heysel-Stadion eine der grössten Katastrophen im europäischen Fussball.

29.05.2020 13:21:00

Heute vor 25 Jahren ereignete sich im Brüsseler Heysel -Stadion eine der grössten Katastrophen im europäischen Fussball. srffussball

Heute vor 35 Jahren ereignete sich im Brüsseler Heysel -Stadion eine der grössten Katastrophen im europäischen Fussball.

Als der Final des Europacups der Landesmeister begann, hatten schon viele TV-Stationen ihre Übertragung beendet. Die Feindseligkeiten zwischen den beiden Fangruppen, der Angriff der Liverpooler Anhänger und die darauffolgende Panik kostete 39 Menschen, grösstenteils Italiener, das Leben. Über 450 Zuschauer wurden verletzt.

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Liverpool-Fans dringen in Block Z einIm Block Z nahm das Unheil seinen Lauf. Dieser war eigentlich als neutraler Sektor gedacht, war aber grösstenteils mit italienischen Anhängern gefüllt. Der Sektor befand sich unmittelbar neben jenem, in dem die Fans des FC Liverpool standen. Nur ein Maschendrahtzaun und ein halbes Dutzend Polizisten trennten die beiden Bereiche.

Zunächst provozierten sich Liverpooler und Turiner mit Gesten und Gesängen, dann flogen Feuerwerkskörper und Steine des brüchigen Stadions über den Zaun. Eine halbe Stunde vor dem Anpfiff eskalierte die Situation vollends, als die zum Teil schwer betrunkenen englischen Fans den Zaun niederrissen. Die panischen Zuschauer im Block Z versuchten sich über die Stadionmauer zu retten, die unter dem Gewicht einbrach. Menschen stürzten in die Tiefe, wurden von Mauerteilen getroffen oder von der Masse erdrückt.

Polizei und Uefa am PrangerDie belgische Polizei war auf eine solche Notfall-Situation nicht vorbereitet. Nur 8 Sicherheitsleute standen bereit, um die Liverpooler Fans am Eindringen in den neutralen Sektor zu hindern. Verstärkungen konnten sie zunächst nicht anfordern, weil ihre Funkgeräte keine Batterien hatten. Aber auch die Uefa kam ihren Pflichten nicht nach: Das Stadion war in einem miserablen Zustand und eigentlich bei der Inspektion am Vorabend durchgefallen.

Wen wie viel Schuld am Unglück trifft, war jahrelang ein Thema. Der damalige Generalsekretär des belgischen Verbandes, Albert Roosens, und der Polizeichef Johan Mathieu wurden vom Brüsseler Gericht genauso zu bedingten Gefängnisstrafen verurteilt wie der damalige Schweizer Uefa-Generalsekretär Hans Bangerter.

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