Reaktionen auf Schweizer Attacke - «Ai Weiwei kennt die Geschichte offensichtlich nicht»

«Ai Weiwei kennt die Geschichte offensichtlich nicht»: So reagieren Politiker auf die Attacke des chinesischen Künstlers.

18.06.2021 17:25:00

«Ai Weiwei kennt die Geschichte offensichtlich nicht»: So reagieren Politiker auf die Attacke des chinesischen Künstlers.

Der chinesische Dissident und Künstler Ai Weiwei bezeichnet die Schweiz als scheinheiligsten Staat der Welt. Politikerinnen und Politiker reagieren mit gemischten Gefühlen.

8Die Schweiz verstecke Verbrechen und profitiere auch noch von den Verbrechen anderer, wirft der chinesische Dissident Ai Weiwei der Schweiz vor.20 MinutenDas System in seiner Heimat bezeichnet der Künstler als autoritär, in dem es keinen Schutz der Menschenrechte, der Arbeitsrechte oder ein unabhängiges Justizsystem gebe.

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Getty ImagesEine Reihe von Ausstellungen des chinesischen Regimekritikers Ai Weiwei gingen in der Schweiz über die Bühne. 2017 war er in Lausanne zu Gast.REUTERSDarum gehtsDer Regimekritiker und Künstler Ai Weiwei wirft der Schweiz Scheinheiligkeit vor und schreckt auch vor einem Vergleich mit Nazideutschland nicht zurück.

«Die Schweiz ist ein Kleinstaat mit einer neutralen Position und hat nicht die Aufgabe, China zu sagen, wo der Hammer hängt», sagt ein SVP-Nationalrat.Eine Grünen-Nationalrätin findet: «Es ist tatsächlich moralisch nicht in Ordnung, dass wir mit einem Land Handel treiben, das Menschenrechtsverletzungen begeht.» headtopics.com

Eine Reihe von Ausstellungen des chinesischen Regimekritikers Ai Weiwei gingen in der Schweiz über die Bühne. 2004 hatte der umstrittene Künstler in der Kunsthalle Bern die Gelegenheit, sein Schaffen erstmals in einer Institution zu präsentieren, was seine Karriere ins Rollen brachte.

Nach einer Werkschau 2017 in Lausanne bestätigte die Schweiz im März ihre Offenheit gegenüber Ai Weiwei. Die grossen Filmfestivals in Europa und Nordamerika sowie Streaming-Plattformen sahen auf Druck von China von einer Präsentation des Films «Coronation» ab. Das Internationale Genfer Filmfestival und Forum hingegen zeigte den Film, dessen Regie Weiwei heimlich von Europa aus geführt hatte.

Die gebotenen Plattformen halten den in China verfolgten Künstler nicht davon ab, mit der Schweiz hart ins Gericht zu gehen und sie auf die gleiche Ebene mit China zu stellen. Das System in seiner Heimat bezeichnet er als autoritär, in dem es keinen Schutz der Menschenrechte, der Arbeitsrechte oder ein unabhängiges Justizsystem gebe.

Schweiz verstecke VerbrechenInterview mit 20 Minuten. Sie gebe sich demokratisch, sei so stolz auf ihre sogenannte Kompromissfähigkeit und Neutralität – und gleichzeitig verstecke sie Verbrechen und profitiere auch noch von den Verbrechen anderer. headtopics.com

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Dabei spielte Ai Weiwei auf das Burkaverbot und das Minarettverbot an. «Die Schweiz gebraucht die Demokratie als Vorwand, um ein Gesetz zu schaffen, das weder rechtmässig noch gerecht ist.» Einen Vergleich mit Nazideutschland hielt der 63-Jährige deshalb «sehr wohl» für angebracht. Bei Aussenpolitikerinnen und -politikern im Nationalrat lösen die Attacken gemischte Reaktionen aus.

«Es ist moralisch nicht in Ordnung»«Die Schweiz ist ein Kleinstaat mit einer neutralen Position und hat nicht die Aufgabe, China zu sagen, wo der Hammer hängt», sagt SVP-Nationalrat Franz Grüter. Den Vergleich mit Nazideutschland bezeichnet er als unhaltbar. Sanktionen sollten Ai Weiwei deshalb aber nicht drohen. «Er ist ein Künstler, der sich in unserer Demokratie frei äussern darf.»

Grünen-Nationalrätin Christine Badertscher hingegen kann Ai Weiweis Kritik «bis zu einem gewissen Grad» nachvollziehen. «Es ist tatsächlich moralisch nicht in Ordnung, dass wir mit einem Land Handel treiben, das Menschenrechtsverletzungen begeht», sagt sie. Deshalb setzten sich die Grünen schon lange dafür ein, dass die Schweiz die Sanktionsforderungen der EU gegenüber China übernehme sowie weitere Forderungen bezüglich der Einhaltung der Menschenrechte.

«Was in China passiert, dürfen wir nicht tolerieren»«Vielleicht unterschätzt Ai Weiwei das grosse Engagement von vielen Akteuren in der Schweiz hinsichtlich der Unterdrückung der uigurischen und der tibetischen Gemeinschaft», sagt Badertscher. Ansonsten würde sie von ihm gerne erfahren, welches Vorgehen er für die Schweiz vorschlage. Zum Vergleich mit Nazideutschland wolle sie sich nicht weiter äussern. «Dieser Vergleich ist falsch. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.» headtopics.com

Mitte-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter fordert von der Schweiz, die chinesischen Menschenrechtsverletzungen ernstzunehmen. «Was in China passiert, dürfen wir nicht tolerieren.» Wichtig sei, dass die Schweiz wirtschaftliche, politische und kulturelle Beziehungen zum Land pflege und dabei keinen Moment auslasse, um Brücken zu bauen. «China als Handelspartner abzuschotten, bringt den Menschen nichts.» Dem Vergleich mit Nazideutschland misst die Politikerin wenig Gewicht bei. «Er kennt die Geschichte offensichtlich nicht.»

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Ai Wei Wei nennt das Kind beim Namen, das hört die Vorzeige-Schweiz nicht gerne. Allerdings ist es völlig irrelevant wie wir uns politisch gegenüber China verhalten. Wir sind bereits Teil von 'Ihrem' und China ist Teil von unserem System. Wayne interessiert's, was dieser fette Scheisshaufen so vor sich hinbrabbelt.

Selbstgefällig mit grossen Wissenslücken. Im Anbetracht des Werdeganges verständlich, aber kein Grund dass der Mann im Westen dermassen gehyped wird. ja, es braucht demokratie in der welt und zur dur demokratie gehört freie meinungsäusserung! hat dies jemals geklappt und funktioniert in diesesm totalitären regime china?

er greift nur die freischaffende, westliche welt an, die blind ist gegenüber den chinisen schaut doch mal mal was mit honkong nun passiert!! ich habe für mich schon länger beschlossen, keine produkte mehr aus china zu kaufen, und ich hierzu nur die ganze welt aufforden! man muss endlich aufwachen und die chinesische weltdiktaur zu verhindern! kauft keine artikel mehr, made in china

Soll er seine Ausstellungen wo anders machen. Lasst ihn nicht in die Schweiz einreisen, solche Aussagen sind jenseits eines guten Benehmens! Gebt dem Arschloch noch mehr Geld AiWeiwei, dann kann er weiterhin sein Leben ausserhalb China geniessen👎 Hier darf man noch den Mund ungestraft aufmachen. Anstatt NDBg u das StGB jedes Jahr zu verschärfen können wir das doch alles streichen, die Gerichte abschaffen u der Polizei eine Generalvollmacht für alles geben. Das wäre viel effizienter u dann haben wir den von d SVP/FDP angestrebten Diktatur u Polizeistaat schneller erreicht

Vorgeschichte zu Parteiaustritt – SP wollte Mario Fehr nicht mehr unterstützen – Juso jubelnMario Fehr ist der kantonalen SP zuvorgekommen. Derweil jubeln die Jungsozialisten und eine SP-Nationalrätin über den Austritt Mario Fehrs. Die Machtübernahme der Juso-Jünger geht weiter... Gratulation Mario. War mir schon immer sympathisch, jetzt endlich ist er raus aus dieser absolut unsäglichen spschweiz. Nun dürfen sie alleine weitergurken, bspw. komplett ambivalent betreffend Rahmenabkommen. 4.9% gerne an den nächsten Wahlen und auf Nimmerwiedersehen was sagt die Hauszeitung der SP dazu?

Diesem Mann können Wir nur zu Stimmen Sind wir sicher dass er kein Agent der Kommunistischen Partei ist? Und wer zählt ihm am meisten Geld für seine sogenannte 'Kunstwerke' ? 🤡 «Die Schweiz gebraucht die Demokratie als Vorwand, um ein Gesetz zu schaffen, das weder rechtmässig noch gerecht ist.» Bei uns gilt, ausser für zwingendes Völkerrecht, dass das Volk besser weiss, was in seinem Land rechtmässig ist. Wem das nicht pass: Wir könnens ein mal ändern.

Wo er Recht hat hat er recht ... lol ... und es wird immer schlimmer! Es geht nur noch um Abzocke, Lügereien, Irre- Führungen, Machtspiele, Bereicherung und Korruption! Geldgier lässt grüssen ...

Die Schweizer Nati ist einfach nicht so gut, wie sie oft gemacht wirdNach der Klatsche gegen Italien dreht die Fussballschweiz am Rad. Dabei ist die Niederlage nichts anderes als ein Beweis für die mangelnde Qualität der Nati. djdoobious emmster do, euri Meinig isch jetzt Konsens ;) Kein Wunder ohne Köbi Kuhn. 😥 Ist halt mühsam, wenn man nicht für seine Heimat kämpfen kann.

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